V
Veranstaltungen - Goethe-Institut Portugal
Gast
Gast
Im Rahmen der Feira do Livro de Poesia der Casa Fernando Pessoa findet am 21. März um 19:00 Uhr in der Bibliothek des Espaço Cultural Cinema Europa die Vorstellung von Velas de Ignição von Durs Grünbein statt. An dem Gespräch nimmt der Autor selbst teil, der über das Buch und seinen kreativen Prozess sprechen wird, begleitet von der Übersetzerin Maria Teresa Dias Furtado. Die Veranstaltung wird von Miguel Cardoso moderiert.
Durs Grünbein gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Dichtern und ist eine unverzichtbare Stimme der europäischen Lyrik. Im Jahr 2025 wurde Psyche Running, eine Auswahl seiner zwischen 2005 und 2022 entstandenen Gedichte, in englischer Übersetzung von Karen Leeder, mit dem Griffin Poetry Prize ausgezeichnet. Velas de Ignição ist eine Sammlung von 83 Gedichten, verteilt auf acht Kapitel und vielfältig in Form und Thematik. Die Gedichte reichen von Erinnerungen an die Nachkriegskindheit in Dresden bis zu Beschwörungen, die den intermedialen Dialog suchen, sowie zu seinem Interesse an Wissenschaft und Neurowissenschaft. Häufig greift er zu Ironie und Sarkasmus, ohne dabei auf einen kritischen Blick auf die Gegenwart zu verzichten, insbesondere in Europa, wo er das degradierte Umfeld der Migrations- und Immigrationsfragen sowie andere brennende Themen des aktuellen Paradigmenwechsels anspricht. Er ist ein aufmerksamer Beobachter der Wirklichkeit, neugierig auf das, was uns am nächsten steht, und sehr sensibel für dessen Verschwinden.
Organisiert von Edições do Saguão und dem Goethe-Institut Portugal.
Durs Grünbein gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Dichtern und ist eine unverzichtbare Stimme der europäischen Lyrik. Im Jahr 2025 wurde Psyche Running, eine Auswahl seiner zwischen 2005 und 2022 entstandenen Gedichte, in englischer Übersetzung von Karen Leeder, mit dem Griffin Poetry Prize ausgezeichnet. Velas de Ignição ist eine Sammlung von 83 Gedichten, verteilt auf acht Kapitel und vielfältig in Form und Thematik. Die Gedichte reichen von Erinnerungen an die Nachkriegskindheit in Dresden bis zu Beschwörungen, die den intermedialen Dialog suchen, sowie zu seinem Interesse an Wissenschaft und Neurowissenschaft. Häufig greift er zu Ironie und Sarkasmus, ohne dabei auf einen kritischen Blick auf die Gegenwart zu verzichten, insbesondere in Europa, wo er das degradierte Umfeld der Migrations- und Immigrationsfragen sowie andere brennende Themen des aktuellen Paradigmenwechsels anspricht. Er ist ein aufmerksamer Beobachter der Wirklichkeit, neugierig auf das, was uns am nächsten steht, und sehr sensibel für dessen Verschwinden.
Organisiert von Edições do Saguão und dem Goethe-Institut Portugal.