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Bedürfnisse der Kinder und das Schulsystem in Portugal

Ich habe mir mal die Seite der Freilerner gründlicher angeschaut, viel gelesen und auch viel gefunden: verquere Ideen, Verschwörungstheorien, ein bisschen Kant (aus meinem Verständnis heraus selektiv und falsch gedeutet), ein bisschen Antiamerikanismus und Antisemitismus, ein bisschen Reichsbürger,ein bisschen Antikapitalismus, Ablehnung des Staates und seiner Organisationen, "Lügenpresse" (Spiegel, FAZ), .... Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Was ich kaum gefunden habe, sind Gedanken und Vorstellungen über die Kinder, deren Erziehung, dafür aber vieles über das, was die Eltern wollen bzw. ablehnen sowie deren Weltbild. Das Kind steht leider nicht im Vordergrund. Ich habe kaum darüber gelesen, wie kaputt die Schule Kinder machen würde, dafür aber wie die Eltern zu Staat und Gesellschaft stehen.

Für mich war nach dem Lesen klar, dass hier dem Kind von Anfang an ein Weltbild aufoktroyiert werden soll, es soll leider nicht dazu befähigt werden, sich ein eigenes machen zu können, sondern das der Eltern unreflektiert zu übernehmen.

Danke Manuela für diesen schönen Schlusssatz.
Hi Sybille, wo hast du denn das alles auf Freilerner.de gelesen, gib doch bitte mal die Quellen an. Vielen Dank!


 
gUNA, es tut mir leid, aber ich habe da kein Verständnis für, das "junge Menschen" wie die Kinder dort genannt werden, gleichberechtigt wie Erwachsene behandelt werden.
Wer Kinder hat, weiß, das eben nicht alles "geht" was Kinder sich vorstellen.
Die Einstellung, was Kinder wollen, ist gut und richtig, weil die wissen, was sie brauchen und was nicht ist leider falsch.
Das fängt bei essen an, auch wenn es hier nicht so eng gesehen werden darf. Im gesamten wissen Kinder tatsächlich, was sie benötigen. Über einen längeren Zeitraum ist die Nahrungsaufnahme ausbalanciert. Aber greift man nicht regulierend als Elternteil ein, wäre das alles doch oft sehr einseitig. Trotz allem wird sehr oft Kindern auch das falsche Essen gegeben. Sieht man an den Zahlen zu fehlernährten Kindern.

Kinder wollen die Welt erleben und begreifen. Aber auch da muss man Grenzen setzen. Manches ist einfach gefährlich. Beispiel, meinen Sohn habe ich am Klettergerüst klettern lassen, stand aber unter ihm, um ihn aufzufangen. Ging das nicht, weil nicht möglich, dürfte es an dieser Stelle nicht klettern. Mag jeder anders sehen, aber passiert was, wirft das auch wieder ganz andere Fragen auf.

Es hat Gründe, warum man erst ab Volljährigkeit wählen darf. Jeder, der pubertierende Kinder kennt, weiß auch wieso. Da springen Gedanken und Wünsche im Galopp. Hier eine Vernunft zu erwarten und zu unterstellen, finde ich fahrlässig. Es ist das gute Recht der Teenager, sich so zu benehmen. Denn es liegt in dieser Zeit "in ihrer Natur".

Diese Gleichmacherei von Kindern und Erwachsenen sehe ich sehr kritisch.

Wobei ich aber auch tatsächlich objektive Gründe sehen kann, das manche Kinder nicht "Schultauglich" sind, weil sie damit nicht zurecht kommen.

Und ich stelle immer wieder fest, wie ich schon schrieb, das es offenbar sehr oft die Eltern aus einem bestimmtem Umfeld sind, die sowas in ihren Kindern sehen und dann nicht zumuten wollen.
 
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