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Vorsicht...Aufregerthema Klimaschutz

Eiche

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Da sich ja hier viele offen angesprochen fühlen, sich aufregen, und dergleichen, wenn über Klimawandel gesprochen wird und was man tun könnte... ich einen entsprechenden Post hier nicht gefunden habe, gebe ich mal etwas zum Besten.

Wir wollen alle dasselbe

Ich gehe davon aus, dass niemand bewusst das Klima schädigen will. Im Gegenteil. Die meisten von uns möchten für sich, für andere und für unsere Kinder eine lebenswerte Welt erhalten. Die Frage ist oft nur, was kann man konkret tun, ohne sich zu überfordern?

Über Wege streiten und das Grundgerüst nicht vergessen

Man kann viel darüber streiten, wie wir am besten in eine klimaneutrale Welt kommen.
Ist die CO₂-Steuer der richtige Weg? Braucht es mehr Verbote, mehr Technik, mehr Konsumverzicht? Sollten wir auf globale Abkommen setzen oder lieber lokal anfangen?
All diese Fragen sind wichtig und werden weiter diskutiert werden. Aber bei all dem Streit über Details geht leicht das Grundgerüst verloren, nach dem Klimaschutz überhaupt sinnvoll funktioniert.
Dieses Grundgerüst ist eigentlich simpel:
Erst Emissionen vermeiden, dann reduzieren, und erst ganz zum Schluss kompensieren.

Vermeiden ist der wirksamste Schritt

Das Beste fürs Klima ist es Emissionen gar nicht erst entstehen zu lassen. Beispiele aus dem Alltag sind
Flüge vermeiden, besonders Kurz- und Inlandsflüge, wo möglich Bahn oder Bus nutzen. Autofahrten vermeiden, wenn Alternativen gehen (Fußweg, Fahrrad, ÖPNV, Fahrgemeinschaft).
Energieverbrauch vermeiden, z. B. Geräte ganz ausschalten statt Standby, Räume nicht überheizen.
Konsum vermeiden, was nicht gebraucht wird (Neukäufe, Einwegprodukte, übermäßige Verpackungen).

Reduzieren, was nicht ganz vermeidbar ist

Manches lässt sich nicht komplett vermeiden. Dann gilt: so wenig wie möglich.
Beispiele:
Mobilität: Weniger und kürzer Auto fahren, spritsparend fahren, auf kleinere/effizientere Fahrzeuge umsteigen, wo möglich E-Auto mit Ökostrom.
Heizen und Strom: Raumtemperatur um 1–2 °C senken, Heizung warten lassen, LED statt alter Lampen, energieeffiziente Geräte, Ökostrom-Tarif wählen.
Ernährung: Weniger Fleisch und tierische Produkte, mehr pflanzliche, regionale und saisonale Lebensmittel, Lebensmittelverschwendung reduzieren.
Konsum: Langlebige Produkte kaufen, reparieren statt neu kaufen, Secondhand nutzen, Verpackungsmüll minimieren (Mehrweg, eigene Taschen).

Kompensieren, nur als letzter Schritt

Was nach Vermeiden und Reduzieren noch übrig bleibt, kann kompensiert werden, aber bewusst und als Ergänzung, nicht als Ersatz.
CO₂-Kompensation über seriöse Anbieter für unvermeidbare Emissionen (z. B. notwendige Flüge, Heizung).
Wichtig ist, das Kompensation nicht Vermeiden und Reduzieren ersetzt, sondern danach als letztes kommt.
Idealerweise in Projekte, die nachweislich Emissionen einsparen oder binden (z. B. Waldschutz, erneuerbare Energien).

Ob wir nun CO₂-Preise, Förderprogramme, neue Technologien oder Verhaltensänderungen bevorzieren – all diese Instrumente sollten sich an dieser Reihenfolge orientieren. Sonst laufen wir Gefahr, viel zu diskutieren, aber das Falsche zu optimieren.

Eine einfache Merkregel für den Alltag

Muss das sein? Wenn nein, dann vermeiden.
Geht es auch mit weniger? Wenn ja, dann reduzieren.
Bleibt trotzdem etwas übrig? Dann bitte kompensieren.
 
CO2-Preis gleich Klimaschutz ?
Eines ist klar er wird die Inflation und das Leben weiter erheblich verteuern

Beispiel 1​

Eine vierköpfige Familie, die im Einfamilienhaus auf dem Land lebt und mit Öl heizt. Durch den CO2-Preis müsste sie innerhalb von zehn Jahren 6.300 Euro zusätzlich zahlen – die Kosten für das Öl selbst kämen natürlich noch dazu. Für das Tanken eines Verbrennerautos würden innerhalb von zehn Jahren nochmal circa 4.500 Euro dazukommen. Das macht also im Schnitt über 1000 Euro mehr pro Jahr.

 
Klimaschutz ist häufig ein Begriff womit dem Bürger das Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Mir gefällt nicht, daß die Bahn als umweltfreundlich bezeichnet wird. Fährt die mit Strom kommt der in Deutschland aus dem teuersten Steinkohlekraftwerk Datteln 4 und die Kohle kommt je nach Preis vom anderen Ende der Welt. Bei mir im Heimatort gibt es eine häufig frequentierte zweigleisige Strecke für Personen- und Güterverkehr. Die ist nicht elektrifiziert. Nebenan ist ein größerer Gewerbebetrieb dessen Pkw Stellplätze alle mit PV Anlagen überdacht sind. Ich kenne denjenigen der die Module alle paar Jahre mit seinem Gewerbebetrieb reinigt. Man kann sich nicht vorstellen welcher Dreck aus dem Schornstein der Dieselloks kommt und sich auf den Panelen ablagert. Kein Pkw, keine Baumaschine und kein Traktor bekommt mit der Uralt-Dieseltechnologie eine Zulassung. Die Bahn darf alles.

Die meist fast leeren Nahrverkehrszüge sind nicht umweltfreundlich. Anders mag es im Ballungsraum ausschauen wo Züge voller sind.

Dies nur am Rande.

grüsse

jürgen
 
und ich kleiner Wicht hab ne Wärmepumpe, Elektroauto einen kleinen Garten usw ...,
das was ich an co2 Ausstoss spare in meinem Restleben spare -
wird täglich milliardenfach übertroffen durch den co2 Ausstoss von trumps , putins und frau reiches Handlungen und und und ...

Eigentlich ist man ja blöd wenn man versucht dagegen was zu tun,

immerhin spar ich etwas geld wenn ich kein Heizöl und Benzin mehr verbrenne ...
 
»dass niemand bewusst das Klima schädigen will« ... wer das wollte, wäre schlicht wahnsinnig, so in etwa wie der, der am steinigen Strand wütend aufstampfte, um damit geologische Prozesse zu beschleunigen, weil er es gerne sandig hätte. Wer von Klima reden will, muss Ökonomie & Gesellschaft & Kollektive in den Blick nehmen, mit »Merkregeln für den Alltag« kommt man nicht weiter als zu Lebensstilfragen und zur moralischen Pose.

Das das eine, das andere: lange Beiträge, die (fast) ohne Rechtschreibefehler daherkommen, machen mich in letzter Zeit immer öfter misstrauisch, was den individuellen Einsatz angeht.
 
Das das eine, das andere: lange Beiträge, die (fast) ohne Rechtschreibefehler daherkommen, machen mich in letzter Zeit immer öfter misstrauisch, was den individuellen Einsatz angeht.
Da bin ich ja froh dass ich mich mit meiner kleinschreibung 'entlaste' ;):rolleyes:
 
und ich kleiner Wicht hab ne Wärmepumpe, Elektroauto einen kleinen Garten usw ...,
das was ich an co2 Ausstoss spare in meinem Restleben spare -
wird täglich milliardenfach übertroffen durch den co2 Ausstoss von trumps , putins und frau reiches Handlungen und und und ...

Eigentlich ist man ja blöd wenn man versucht dagegen was zu tun,

immerhin spar ich etwas geld wenn ich kein Heizöl und Benzin mehr verbrenne ...
E-auto und Co2 sparen , der war gut
 
Schön dass ihr mir im Prinzip Recht gebt, das Klimaschutzmaßnahmen sinnvoll sind, auch wenn in Einzelheiten ihr interessante, für mich nicht nachvollziehbare Thesen äußert.

Deutschland verwendet die Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung grundsätzlich im Klima- und Transformationsfonds (KTF) . 2025 flossen aus dem nationalen und europäischen Emissionshandel rund 21,4 Milliarden Euro in diesen Fonds.
Zu den wichtigsten Verwendungsbereichen gehören:
Energetische Gebäudesanierung, etwa die Förderung effizienter Heizungen und Sanierungsmaßnahmen.
Ausbau erneuerbarer Energien und der Energieinfrastruktur.
Klimafreundliche Industrie, zum Beispiel die Umstellung industrieller Produktionsprozesse.
Wasserstoffwirtschaft.
Klimafreundliche Mobilität, unter anderem Elektromobilität.
Transformation der Wärmenetze und Maßnahmen zur Energieeffizienz.
Für 2026 waren im KTF ursprünglich unter anderem 16,7 Milliarden Euro aus der CO₂-Bepreisung und 4,3 Milliarden Euro aus dem Emissionshandel vorgesehen. Die gesamten KTF-Ausgaben sollten nach dem damaligen Wirtschaftsplan etwa 33,1 Milliarden Euro betragen.
Umgangssprachlich sagt man „CO₂-Steuer“. In Deutschland handelt es sich bei Wärme und Verkehr jedoch im Wesentlichen um eine CO₂-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) . Unternehmen müssen Zertifikate für fossile Brennstoffe erwerben; die Kosten werden häufig über die Preise für Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl weitergegeben. Das System soll fossile Energien verteuern und klimafreundliche Alternativen attraktiver machen.
Kurz gesagt: Das Geld fließt nicht automatisch zurück an die Bürger, sondern in den KTF und wird dort für Klimaschutz, Energie- und Transformationsprogramme sowie zunehmend auch für energiepolitische Entlastungen eingesetzt.

Man kann die Bahn als klimafreundlich bezeichnen, weil sie pro Fahrgast und Kilometer meist deutlich weniger Treibhausgase verursacht als Auto oder Flugzeug.

Danke für das Kompliment. Ich habe noch die altsprachliche Matura. Und wenn ich mir Mühe gebe, gibt es zwar keine Dissertation, aber eine fundierte Recherche. Da mir das Thema Umwelt im Herzen liegt, habe ich mir die Mühe gemacht.

Das Argument „Warum soll Deutschland etwas tun, wenn die anderen nichts machen?“ klingt zunächst plausibel, ist aber aus mehreren Gründen zu kurz gegriffen.
Die EU verfolgt gemeinsame Klimaziele und hat ihre Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. 2024 verursachte die EU etwa 5,9% der weltweiten Treibhausgasemissionen; außerdem haben auch die USA, China, Indien und andere große Emittenten Klimaschutzprogramme und investieren in erneuerbare Energien, Elektromobilität und klimafreundliche Technologien.
Zwar steigen die weltweiten Emissionen insgesamt noch, aber „die anderen machen nichts“ stimmt so nicht. Die entscheidende Frage ist eher, ob die Maßnahmen schnell und umfangreich genug sind.
Deutschland verursachte 2024 etwa 1,27% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Allein kann Deutschland den globalen Klimawandel deshalb nicht stoppen. Das bedeutet aber nicht, dass deutsche Maßnahmen wirkungslos sind:
Deutschland gehört zu den wohlhabenden Industrieländern mit hoher historischer Verantwortung.
Der Pro-Kopf-Ausstoß liegt weiterhin über dem weltweiten Durchschnitt.
Deutschland kann Technologien entwickeln und verbilligen, die später weltweit eingesetzt werden.
Als großer EU-Mitgliedstaat beeinflusst Deutschland die europäische Klima- und Energiepolitik.
Wer von anderen Veränderungen verlangt, muss selbst glaubwürdig sein.
Deutschland allein rettet das Klima nicht. Aber daraus folgt nicht, dass Deutschland nichts tun sollte. Außerdem wäre es widersprüchlich, von China, den USA oder anderen Staaten Klimaschutz zu verlangen, während Deutschland selbst jede Maßnahme mit dem Hinweis auf die geringe nationale Bedeutung ablehnt. Kollektive Probleme lassen sich nicht lösen, wenn jeder auf den jeweils anderen wartet.

Seit 2020 sind Deutschlands Emissionen deutlich zurückgegangen, besonders im Stromsektor. Der Rückgang ist aber teilweise durch Sondereffekte und schwache Wirtschaft verursacht und muss sich in Verkehr, Gebäuden und Industrie noch verstetigen.
Am 23.08.2026 liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung im bisherigen Jahresverlauf bei ungefähr 63%. Für den Vortag werden rund 76,4% gemeldet; der genaue Tageswert für den laufenden Tag ist wegen vorläufiger bzw. noch unvollständiger Daten nicht zuverlässig.

Ich erspare Euch die Quellen, die ich heute zu Rate bezogen habe. Sie können bei mir gerne per pn erfragt werden.

Nachtrag: wie sind denn eure Vorschläge um das Klima zu retten? Bisher habe ich nur gehört, es geht so nicht. Ich hoffe, ihr habt noch nicht resigniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
E-auto und Co2 sparen , der war gut
Immerhin spar ich in portugal beim e-auto fahren jede menge CO2...., und Abgase...

'Erneuerbare Energien: Welche EU-Länder vorne liegen, welche zurückfallen

Spitzenreiter ist Dänemark. Dort stammen nach Eurostat-Angaben 90 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen, überwiegend aus Windkraft. Auf Platz zwei steht Portugal mit 82,9 Prozent dank seines großen Wasserkraftanteils. Es folgt Litauen, ebenfalls ein Windkraft-Schwerpunkt, mit 75,7 Prozent.'

 
Immerhin spar ich in portugal beim e-auto fahren jede menge CO2...., und Abgase...

'Erneuerbare Energien: Welche EU-Länder vorne liegen, welche zurückfallen

Spitzenreiter ist Dänemark. Dort stammen nach Eurostat-Angaben 90 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen, überwiegend aus Windkraft. Auf Platz zwei steht Portugal mit 82,9 Prozent dank seines großen Wasserkraftanteils. Es folgt Litauen, ebenfalls ein Windkraft-Schwerpunkt, mit 75,7 Prozent.'

Was er schon bei der Produktion der Batterie schon lange verpulvert hat
 
Nachtrag: wie sind denn eure Vorschläge um das Klima zu retten?
Ich erspare Euch die Quellen, die ich heute zu Rate bezogen habe.
hi,
nach dem das deutsche GG (die repraesentative verfassung) inzwischen eintraege enthaelt, die nach meinem dafuerhalten eher als fragwuerdig, denn als produktiv empfunden/eingestuft werden koennen, beantworte ich deine frage nach vorschlaegen einmal ganz simple: das recht auf wohlstand sollte dort auch festgeschrieben werden, denn auf den (sub)kontinenten afrika, indien und lateinamerika warten nach letzten erhebungen fast 4 milliarden menschen (d.h. 45% der ges. erdbevoelkerung) darauf einmal den selben oder einen vergleichbaren lebensstandart wie den in der bundesrepublik oder in der schweiz zu erreichen.

das sind zunaechst
meine 5 cents
greez
henry
ps & btw
bei einer thematik wie dieser ist m.e. unerlaesslich keine nachpruefbaren quellen zu deinen einlassungen zu nennen.
 
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