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Volta a Potugal: tragischer Unfall

Sivi

Lusitano
Teilnehmer
Stammgast
Gestern kam eine kleine Kolonne an mir vorbei, es waren 6 oder 7 Radrennfahrer.
Zuvor fuhr INEM mit Blaulicht vorbei, einige Meter danach kam GNR, diese kleine Gruppe, und wieder GNR, auch mit Blaulicht und Sirene.
Das hatte mich verwundert, es sah wirklich aus, als seien sie eine Truppe, aber so klein und mit vollem Alarm?

Heute dann die Nachricht:
Der 19-jährige britische Radrennfahrer Finlay Tarling wurde von einem Wagen, der gegen die Rennrichtung fuhr, in Ponte de Lima getötet.




Ich vermute, ich habe sein Team auf dem Weg ins Krankenhaus gesehen, begleitet durch Polizeischutz.
Der kleine Konvoi fuhr jedenfalls Richtung Braga.

Au man, was tut mir das leid.
So jung noch, so schnell war alles vorbei.

Mein Beileid seiner Familie und allen anderen, die nun in tiefer Trauer sind.

Sivi
 
Heute dann die Nachricht
hi,
das konnte man gestern im restaurant beinahe direkt erleben; ich habe das eher durch zufall gesehen und ich frage mich, wie so etwas bei einem grossen radspektakel geschehen kann. der praesident des portugiesischen radsportverbandes hatte dazu in einem ersten interview wohl auch keine erklaerung und war offensichtlich den traenen nah.

Mein Beileid seiner Familie und allen anderen
dem schliesse ich mich an.

henry
 
...und ich frage mich, wie so etwas bei einem grossen radspektakel geschehen kann.

War auch meine erste Frage an mich selbst.
Angeblich hat einer der Zuschauer gedacht, das Rennen sei beendet und wollte schon nach Hause fahren, in die Richtung, aus der noch Fahrer kamen.
Genaueres wird man sicher noch bekannt geben.
Ist aus der Gerüchteküche hier oben, sozusagen.

Einfach unfassbar.

In der Haut des Unfallverursachers möchte man auch nicht stecken.

Mir gruselt es immer noch allein bei dem Gedanken, dass der Junge vermutlich im INEM Wagen lag und sein Team hinterher fuhr.
Auch in deren Haut möchte man nicht stecken.

Einfach schrecklich.
 
Es ist und bleibt bitter.

Aber das kann ich sogar ( fast) nachvollziehen. Zumindest, wenn man vom Rennen an sich nichts mitbekommen hatte.
Wir hatten Glück:
Vor einigen Wochen wollten wir auf Madeira ins Auto steigen ( kleinere "Hauptstraße" oberhalb pds). Wenn wir nicht zufällig die ersten Fahrer mit Begleitungskonvoi mitbekommen und dann (gefühlt ewig) auf den allerletzten Schwung mit Besenwagen gewartet hätten, wären wir evtl auch in die Fahrer gefahren.
Es gab zwar Signalhörner, aber das hätte ja auch einem anderen Vorfall gelten können.
Auf ein Radrennen wären wir nicht gekommen.

Alle Seitenstraße zu kontrollieren und abzusperren ist wahrscheinlich utopisch. Von den Einfahrten ganz zu schweigen.
Klar, ein Landessportereignis ist nochmal was anderes, aber....
 
Klar, ein Landessportereignis ist nochmal was anderes, aber....
in diesem tragischen fall kann es nun leider nicht mehr bibelnah heissen: 'die letzen werden die ersten sein'. (ciclista isolado e atrasado- das war offenbar der anlass fuer diesen unfall, der fahrer befand auf dem letzten platz im rennen).

und auch wenn mir jetzt/heute mal wieder ein wenig nach (sicher gerechtfertigtem) portugal bashing ist ...

Urgências hospitalares registam longos tempos de espera- em Faro ultrapassaram as 16 horas
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Elevador da Gloria
Relatório prometido desde setembro sobre o elevador da Glória, afinal, nunca existiu.
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Polémica fragatas
Portugal paga 25% mais pelas fragatas do que Itália
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Aquisição das novas fragatas e a falta de transparência na Defesa Nacional
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Câmara Municipal de Almada prorroga Situação de Alerta até 31 de agosto
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Publico
Nova polémica no INEM e ameaça de nova greve
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Polémica com Luís Neves estará a causar tensão entre Governo e Presidente da República

... es nutzt am ende (sehr)wenig, bis nix ;(
und dieser fakt ist dann auch der grund warum ich inzwischen kaum noch portugiesische nachrichten im TV schaue oder in einer richtigen portuga-zeitung blaettere/lese; monotonie bei >30 grad.
schlimmer empfinde ich die derzeitige nachrichtenerstattung nur noch in d-land.

bom fim de semana a todsch
grezz
henry
 
Leider sind solche Vorfälle zu oft und wohl schwer vermeidbar.

Hier zwei aus Deutschland, die von äteren Damen verursacht wurden. Verstehen kann man es nicht:

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Und auch bei der Tour de France. Sie wollte doch nur ihre Oma und Opa grüßen. :klatsch:
Das Strafgericht in Brest hat entschieden: Die junge Frau, die Ende Juni in der ersten Etappe der Tour mit dem Schild "Allez Opi-Omi!" einen Massensturz verursacht hat, kommt mit einer Geldstrafe von 1.200 Euro davon. Und auch bei der Tour de France. Sie wollte doch nur ihre Oma und Opa grüßen. :klatsch:

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Laut Berichten hat der Autofahrer gestoppt, den Pulk der Radfahrer vorbei ziehen sehen, dann noch lange gewartet und nach Rücksprache mit anderen seine Fahrt wieder aufgenommen ... zwar auf der rechten Fahrbahnseite, aber entgegengesetzt der Radrennfahrer-Fahrtrichtung. Zu der Zeit war das abschließenden Kontrollfahrzeug (carro vassoura) wohl aber noch nicht durch.

Quelle:
 
Angeblich wegen technischer Probleme war der Junge wohl zurück gefallen.
Sein Begleitfahrzeug war bei ihm, fiel aber leicht zurück, als Finlay Tarling auf abschüssiger Strecke den Anschluss finden wollte und es in einer Kurve zum unvermeidlichen Unfall kam.
Im link ist ein Video vom Unfallort, keine Chance zum ausweichen für den Fahrer.
Er ist direkt in das Auto geknallt.


Sein Team fährt nicht mehr weiter, sehr verständlich.

Alles ist sehr traurig und zeigt einfach wieder mal nur, wie schnell alles vorbei sein kann.
 
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