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News USA | Liberale Geistes- und Naturwissenschaftler gründen neue Universität ...

Ricarda Verreet

Lusitano
Teilnehmer
Stammgast
... und die ersten selbsternannten woken "Nazijäger" scharen schon mit den Hufen. Auch in Deutschland ...

: "Pinkers populärwissenschaftliche Arbeiten erfahren in den internationalen und deutschsprachigen Medien erhebliche Aufmerksamkeit. So bezeichnet ihn etwa die britische als „wissenschaftlichen Superstar“, und stellt Pinker als „weltbekannte[n] Evolutionspsychologe[n]“ vor, der „durch seine Forschungen über Sprache, Bewusstsein und Geist hohes Ansehen erworben“ habe".

(Rechts-konservativ. was ja zuerst mal kein Verbrechen sein mag für aufgeklärte Menschen): Er schlägt die linken Meinungsunterdrücker gerne mit deren was dem einem sein vermeintliches Recht, ist dem Ferguson sein Mittel.

Pano Kanelos: Ehemaliger Präsident des St. John’s College im amerikanischen Annapolis:

& Bari Weiss: Artikel, Kontakt & Profil - Autorenseite - WELT :

Kriegserklärung an die akademische Freiheit

Es sind alarmierende Zahlen, die Pano Kanelos, ehemaliger Präsident des St. John’s College im amerikanischen Annapolis, bemerkt. Alarmierend, aber wenig überraschend, muss man sagen. Denn wer die Berichterstattung über die Zustände an amerikanischen (und auch deutschen Universitäten) verfolgt, gelangt (ausreichend Grips im Kopf vorausgesetzt) zu der Erkenntnis, daß der akademische Betrieb im „Land of the Free“ ein ernstzunehmendes Problem hat: Studenten, die sich selbst als „woke“ („aufgewacht“) bezeichnen, stellen identitätspolitische Positionen über wissenschaftliche Erkenntnisse und terrorisieren jene, die es wagen, ihrer Weltanschauung öffentlich die Stirn zu bieten – oder jene, von denen sie meinen, sie täten das.

Dazu reicht es bisweilen schon, in Vorlesungen auf biologische Tatsachen hinzuweisen.

Im Grunde haben die akademischen Anhänger des Wokeism in den USA, so direkt muss man das sagen, der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit den Krieg erklärt – und scheinen in diesem Kampf gegen die freien Gedanken freier Menschen zunehmend die Oberhand zu gewinnen. Auch mithilfe von Universitätsleitungen und Professoren, die da mitziehen oder sich zumindest nicht entschlossen gegen derlei Angriffe auf den akademischen Betrieb stellen. Ob aus Überzeugung oder aus Angst, selbst zum Opfer von Repressalien zu werden, fällt dabei nicht weiter ins Gewicht.



"Man habe gedacht, stellt Kanelos fest, dass eine derartige kritische Prüfung „nur unter repressiven Regimes in entfernten Ländern möglich“ sei. Doch es stelle sich heraus, „dass diese Angst auch in einer freien Gesellschaft heimisch werden kann“. Unsere Demokratie sei in wesentlichen Teilen im Schwanken begriffen, „weil unser Bildungssystem illiberal geworden ist und Bürger und Verantwortliche produziert, die unfähig und unwillig sind, am Kerngeschäft des demokratischen Handelns teilzuhaben“."

Bildungsfreiheit: Die erste antiwoke Universität der Welt - WELT

"Zuletzt sorgte der Fall der britischen Professorin Kathleen Stock in der akademischen Welt für Aufsehen. Wegen ihrer wiederholt geäußerten Meinung, es gäbe zwei Geschlechter, wurde sie von Trans-Aktivisten zum Rücktritt gedrängt. Erst im September dieses Jahres hatte der amerikanische Philosoph Peter Boghossian nach zehn Jahren als Professor an der Portland State University gekündigt, weil er sich gegen zunehmende Denkverbote gewehrt hatte und deswegen bespuckt und schikaniert worden war. Beide Professoren unterstützen nun diese neue Institution."

Die Genderisten wollen uns umerziehen

Meinungsfreiheit an deutschen Universitäten

Schleichender Verlust der Redefreiheit

Schriftsteller und Autoren beklagen in einem offenen Brief das aktuelle Debattenklima. Wer mit seiner Meinung abweiche, dem drohten immer häufiger berufliche Konsequenzen. Den Unterzeichnern schlug prompt Kritik entgegen.

Das hatten wir schon mal in den 12 Jahren des Tausendjährigen Reichs.

Meinungsfreiheit an der Uni: Toleranz im geschlossenen Zirkel

Die Toleranz für andere Ansichten war unter den sich als links bezeichnenden Studenten deutlich geringer als im konservativen Spektrum. Groß ist auf beiden Seiten die Bereitschaft, sich als Opfer zu fühlen. Ein Drittel der Befragten klagte über Konformitätsdruck bei politisch umstrittenen Themen und gab an, die eigene Meinung in solchen Fällen zurückzuhalten oder nur mit Unbehagen zu äußern.

Und ich scheiße ohne jegliches Unbehagen auf jeden Hinweis mutmaßlich rechts-populistischer Narrative - von wem auch immer - und denke nicht im Traum daran, mich zurück zu halten :-D.

Also! Macht´s Maul auf und schreit laut zurück!

Danke Wynton Marsalis!

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Zuletzt bearbeitet:
Das hatten wir schon mal in den 12 Jahren des Tausendjährigen Reichs.
wir hatten ja schonmal erwähnt, am Rande, dass im Nationalsozialismus den Regimegegnern auch noch andere Dinge drohten, als "berufliche Konsequenzen".

Aber ansonsten viel Spaß beim Lesen dieses langen Beitrags.

Kai
Schriftsteller und Autoren beklagen in einem offenen Brief das aktuelle Debattenklima. Wer mit seiner Meinung abweiche, dem drohten immer häufiger berufliche Konsequenzen.

Offener Brief gegen „Cancel Culture“: Die Vielfalt im Diskurs
"Denn was die Unterzeichner:innen des offenen Briefes in ihrer Argumentation vollkommen außer Acht lassen, sind bestehende Machtverhältnisse und wer in der Realität ein „Klima der Intoleranz“ erlebt. Die Auseinandersetzung mit den jeweiligen eigenen Privilegien wäre jedoch die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Debatten auf Augenhöhe."

Den Unterzeichnern schlug prompt Kritik entgegen.
echt?????? Das darf natürlich nicht sein!!!

Kai
 
Den Unterzeichnern schlug prompt Kritik entgegen.
echt?????? Das darf natürlich nicht sein!!!
Kai
Das bringt es sehr schön auf den Punkt.

Also! Macht´s Maul auf und schreit laut zurück!

Ich mal mal. Rückwärtsgewandte Vollidioten werden sich daran gewöhnen müssen, dass sie nicht jeden überkommenen Scheiß ohne Widerspruch auskotzen können. Das wird auch nicht mehr weggehen, da kann man so viele Welt-Artikel schreiben wie man will. Es müssen einige ältere Herrschaften (geistig oder tatsächlich) daran gewöhnen oder mit halt mit leben.

Das hatten wir schon mal in den 12 Jahren des Tausendjährigen Reichs.
Wenn einem sonst nix mehr einfällt, holt man halt die Nazikeule raus...

Ansonsten: Schöne Diskussion, die wir dank unserer großartigen Meinungsfreiheit hier führen können. Ich bin guter Dinge, dass keiner von uns so schnell verhaftet oder standrechtlich erschossen wird.
 
Wie gut, daß ich auf keiner! Seite bin!
Das ist die bürgerliche Ideologie zu behaupten, keine zu haben. Aber es ist eben auch schon eine "Seite", wenn man sich indifferent verhält oder zu verhalten glaubt. Auch und gerade das vermeintliche Stillhalten oder auch das gleichmäßige Hin- und herschwanken ist eben eine Position.

Und was die "Nazikeule" betrifft: Wenn es wenigstens "richtig" wäre und nicht so oft relativierend. Aber das ist die aktuelle Opfermasche, dass man sich als grölender Höcke-Verehrer ein gelbes Emblem am besten in Form eines Davidssterns anheftet, um sich so richtig als "Opfer" zu gerieren.


und dann kommt man mit sowas:
Das hatten wir schon mal in den 12 Jahren des Tausendjährigen Reichs.

Uns ist doch aber schon klar, was genau wir in den 12 Jahren des Nationalsozialismus hatten?

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Wann hören endlich diese Vergleiche auf?

Kai
Linke und rechte Identitätspolitik - Das Geschäftsmodell der Opfer-Wut

auch das kann und muss man sozusagen "dekonstruktivistisch" lesen.

Dazu ein interessanter Ansatz in der taz: Identitätspolitik und Kritik: Propagandistische Totalverblödung

Zitat:"In der Rede von Race und Gender vermutet Stegemann vor allem die Funktion, Klassengegensätze zuzudecken und die eigene Gruppenzugehörigkeit zu feiern.

Das ignoriert unter anderem, dass sich sexistische und rassistische Diskriminierung in ökonomischer Benachteiligung fortsetzt. Bei kulturlinken Identitätspolitiken handelt es sich in seinen Augen offenbar um nicht viel mehr als um egoistische Distinktionsspiele ökonomisch Privilegierter."

ist halt die Wagenknecht-Nische ...

"Es erinnert fatal an K-Gruppen-Dogmatiker der 1970er Jahre, die in den neuen sozialen Bewegungen nur Ablenkungsmanöver vom Klassenkampf erkennen konnten und der Frauenbewegung vorwarfen, sie verrenne sich in einen „Nebenwiderspruch“.

Wer sich damit auskennt:
Vor dem Hintergrund des Kapitals sind die Identitätswünsche einzelner Gruppen eben auch nur Überbau und bringen keine Befreiuung.

Zitat: „Der Widerspruch, in welchem sich der Anhänger einer besondern Religion mit seinem Staatsbürgertum befindet, ist nur ein Teil des allgemeinen weltlichen Widerspruchs zwischen dem politischen Staat und der bürgerlichen Gesellschaft. ... Die Emanzipation des Staats von der Religion ist nicht die Emanzipation des wirklichen Menschen von der Religion. Wir sagen also nicht mit Bauer den Juden: Ihr könnt nicht politisch emanzipiert werden, ohne euch radikal vom Judentum zu emanzipieren. Wir sagen ihnen vielmehr: Weil ihr politisch emanzipiert werden könnt, ohne euch vollständig und widerspruchslos vom Judentum loszusagen, darum ist die politische Emanzipation selbst nicht die menschliche Emanzipation.“

Kai
 
Passt!
... Das gilt für alle! Auch für Eure Seite! Noch nicht gemerkt?
Erinnere mich daran, wenn ich das nächste Mal die Nazi-Keule auspacke.
Ich bin dann auch wieder raus hier, habe nicht vor als "Sieger" aus irgendeiner Identitätsdebatte hervorzugehen. Meine wesentlichen Punkte konnte ich anbringen, die werden in 200 Zeilen auch nicht klarer.
Ich widme mich dann wieder portugiesischen Themen, im gelobten Land haben Wokeness und Nazihorden ja nur eine untergeordnete Bedeutung.
 
und dann das auch noch:



Ist alles wieder einmal der übliche Unsinn, Sturm im Wasserglas, die gezielte Empörung über alles, was man nicht versteht und was einem nicht in den Kram passt.

So öde.



Kai
 
und dann das auch noch:



Ist alles wieder einmal der übliche Unsinn, Sturm im Wasserglas, die gezielte Empörung über alles, was man nicht versteht und was einem nicht in den Kram passt.

So öde.



Kai

Nur am Rande: Die ersten Mitglieder des Beirats - u.a. der eingangs erwähnte Steven Pinker - haben sich inzwischen schon vom Acker gemacht. :-D

 
Ich mach mir mal den Spaß und stelle hier einen kleinen kommentierten Auszug aus dem von @Jota verlinkten Artikel ein:

Robert Zimmer:
He wrote that while he valued the “new organization” and its commitment to freedom of expression, it “made a number of statements about higher education in general, largely quite critical, that diverged very significantly from my own views.

Wie, andere Meinung? Also das geht ja wohl gar nicht...

Und weiter:
The chancellor added that he would remain focused on the University of Chicago, where he would “continue to work on and speak about the issue of free expression on campuses.”

An bestehenden Universitäten kann man anscheinend doch seine Meinung frei äußern...

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Das beste darin ist: "and wouldn’t “be speaking on this further.”

Nachher kommen da noch kritische Nachfragen und es gibt eine Diskussion zum Thema, das will doch keiner!

Also wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass dieses Projekt unsere Meinungsfreiheit retten wird, dem ist echt nicht mehr zu helfen!;)

Der Artikel ist nicht so lang und durchaus lesenswert, da stecken noch ein paar andere Perlen drin.
 
An bestehenden Universitäten kann man anscheinend doch seine Meinung frei äußern...

vor allem zahlen die bestehenden Universitäten das Gehalt pünktlich.

Aber es dient immer nur dazu, möglichst viel Wind zu machen, denn dass sich bei näherem Hinschauen immer das meiste als heiße Luft entpuppt, bekommen dann die meisten nicht mehr mit. Hängen bleibt immer was ist die Devise.

Kai
 
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