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Pilzbefall?

Mantenhase

Amador
Teilnehmer
Stammgast
Guten Morgen Portugalform.
Hat vielleicht jemand Ahnung, um was für einen Befall es sich hierbei handelt? Betroffen ist ein Zitronenbaum. Das Zeug ist hell, flockig fast schaumig und wenn man es zwischen den Fingern verreibt, bleibt so gut wie kein Rückstand übrig.
Mit freundlichen Grüssen
Mantenhase

(Format Bilder Einfügen korrigiert ...Mod)
1997.jpg
1998.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sicher, dass es nicht die Hinterlassenschaften von speziellen Läusen sind?
( Ich muss nochmal genau schauen)
 
Da war wohl jemand schneller :rolleyes:...

( und ich hatte noch überlegt, ob die jetzt wirklich Schmierläuse heißen -oder es Wollläuse sind:angst:)
 

Wird im Weinbau verwendet ....

Obs bei deinem Fall hilft ???

Must Du selber googeln
 
Spritzmittel gegen Schädlinge kaufen ist für Privatpersonen in Portugal nur eingeschränkt möglich !

@ riko - Kupferspritzmittel ist mehr für Pilzkrankheiten an Pflanzen.
 
In meinem ersten Link oben stehen verschiedene Methoden, auch einfach selbst zu mischende Lösungen.
 
Sicher, dass es nicht die Hinterlassenschaften von speziellen Läusen sind?
( Ich muss nochmal genau schauen)
Neem-öl oder fertige Spritzmittel mit Neem ist das einzigste was du in Portugal als Privatperson bekommst. genen Schädlinge ( Leroy Merlin u.a.)

Rapsöl it wohl kaum verfügbar.

für den Kauf von professionellen Pflanzenschutz- und Spritzmitteln (produtos fitofarmacêuticos de uso profissional) benötigt man in Portugal einen Sachkundenachweis, den sogenannten Cartão de Aplicador de Produtos Fitofarmacêuticos
 
Zuletzt bearbeitet:
Spritzmittel gegen Schädlinge kaufen ist für Privatpersonen in Portugal nur eingeschränkt möglich !
stimmt, weil

für den Kauf von professionellen Pflanzenschutz- und Spritzmitteln ... benötigt man in Portugal einen Sachkundenachweis, den sogenannten Cartão de Aplicador de Produtos Fitofarmacêuticos
... dieser 'Brechtigungsnachweis' wurde in Portugal durch das Dekret-Gesetz Nr. 127/2026 vom 26. Juni geändert. Dieses Gesetz modifiziert das Basisgesetz Gesetz Nr. 26/2013 vom 11. April. Eine Änderung ist die Verlängerung der Gültigkeit des Ausweises von 10 auf 15 Jahre. Laut Erlass (Despacho) Nr. 68/G/2026 der DGAV erlaubt eine temporäre Bescheinigung der CCDR den Kauf und die Anwendung von Produkten, solange der endgültige Ausweis noch in der administrativen Bearbeitung ist. Der Erhalt des Ausweises ist nur nach Absolvierung eines Sachkundekurses möglich.
[ ... ]
Zuständige Behörde: Die Ausstellung der Ausweise wird nun von den CCDR (Comissões de Coordenação e Desenvolvimento Regional) der jeweiligen Region verwaltet.

zum thema sind inzwischen so allerlei produkte aus den laeden verschwunden und zum ausgleich haben sich sofort eine handvoll leute in diesem business selbststaendig gemacht; bei denen kostet ein simpler schaedlings check >€80 ... danach stellen diese dann z.b. die gleichen chemo-fallen auf, die vorher im laden um die ecke fuer ein paar fränkli erhaeltlich waren ;)

In meinem ersten Link oben stehen verschiedene Methoden, auch einfach selbst zu mischende Lösungen.
das habe ich zunaechst gar nicht wahrgenommen ... und dann im zeitalter von AI folgendes versucht:

foto von der befallstelle mit gleichzeitiger, detaillierter fragestellung einer freien chatgtp version vorlegen- wasserschlauch und abspritzen, die marienkaefer mit zwei punkten aussetzen und raps- bzw neemoel behandlung waren die ergebnisse, die dazu auf dem bildschirm auftauchten. vom einsatz des von mir oben erwaehnten 'tabaksuds' wird abgeraten; mehrmals in der woche mit einem q-tip aufgebracht, hat es an der topf-zitrone trotzdem supi geholfen.

greez
henry
ps & btw
rapsoel, na baixa no celeiro em lisboa
 
Zuletzt bearbeitet:
Neem -oel kann/ Soll auch schon vor Schaedlingsbefall vorbeugend gespritzt werden.
 
Lustig, ich habe heute meinem Nachbarn gerade meine neue ultimative Schädlingsbekämpfungsmethode erzählt. Er fand das spannend. 100 % ökologisch und funktioniert immer. Allerdings nur für den Privatgebrauch. Also für jemand, der auf das Obst und Gemüse angewiesen ist, funzt das natürlich nicht.

Ich mache einfach gar nix. Was überlebt gut. Was stirbt auch gut.

Der längerfristige Gedanken ist so: es soll sich ein stabiles Gleichgewicht einstellen. Selbst innerhalb von ein paar 1000 m² gibt es verschiedene Terroier (dem Weinbau entlehnt). Die Kunst ist, die für das Terroier optimierten Pflanzen zu etablieren. Das soll für mich die natürliche Auslese und Selektion übernehmen.

Nun ja, hätte ich nun ein 30- oder 50-jährigen Baum, dann würde ich sicher versuchen, den auch bei einem Krankheitsbefall irgendwie zu retten. Aber sonst einfach laufen lassen.

Ganz ohne Steuerung geht es natürlich nicht. Beziehungsweise wäre es ganz ohne Steuerung sehr spartanisch. Bisher habe ich dafür genau drei Dinge. Wasser, mein Kompost und meine Pflanzenjauche.

Ein kleines Beispiel, was ich erst heute beobachtet habe. Ich habe eine niedrige Westmauer. Da habe ich mal alles mögliche angepflanzt. Himbeeren, Medronheiro, Maracuja, Eufemia, Jasmin usw. Dazwischen stehen. Töpfe mit Erdbeeren, Pflanzensäcke (Grow Bags) mit Salat und so weiter. Mal auf einem Stein, mal auf dem Boden. Also alles unstrukturierter Wildwuchs. Zwischen dem Ganzen kreuchen Klee und Lucerne (Bodenverbesserer und Schattenspender). Den ganzen Bereich habe ich großzügig mit frischem Grünschnitt und halbfertigen Kompost gemulcht. Dieser Bereich ist eigentlich der erste wirklich erfolgreiche Bereich in meinem Garten. Der war vor neun Monaten Baustelle mit steinhartem, schwerem Lehmboden. Also keine leichte Aufgabe, daraus was zu machen,

Circa 5 m entfernt hatte ich wilden Ruccola angebaut. Der ist im Sommer natürlich geschossen und hat geblüht. Ich hab ihn einfach machen lassen. Der ist immer noch dort, aber ungenießbar. Gegossen habe ich auch nicht mehr. Da der Rucola wirklich riesig wurde, hab ich ein paar Büschel radikal zurückgeschnitten und als Grünschnitt-Mulch an der Westmauer verwendet. Dort wachsen nun plötzlich richtig frische, saftige, neue Ruccola zwischen Luzern und Klee. Der hat sich dort selbst etabliert und zwar genau da, wo es ihm am besten gefällt.

Ich bin mal gespannt, ob das mit meinem Salat, Koriander etc. im Herbst auch passiert. Ich habe eigentlich alles blühen und Samen bilden lassen. Salat beispielsweise hat eine Keimsperre bei höheren Temperaturen. Es muss deutlich unter 20° gehen, bis der anfängt zu keimen.

Ein bisschen kann man die gewünschten Pflanzen natürlich unterstützen. Ich beschränke das auf das Schaffen des Lebenlebensraums. Also massives Unkraut dann einfach herausrupfen und zurückschneiden. Dem Ruccola habe ich ein klein bisschen Platz verschafft. Aber nur wenig. Ich glaube, er mag den Halbschatten, den er über die Lucerne und den Klee bekommt.
 
Jemand mit ner weniger brachialen und trotzdem vielleicht erfolgreichen Idee?
Was die "Idee" angeht, war das ja so gemeint, ob jemand mit den Läusen und Mitteln dagegen selbst Erfahrung hatte ...

Bei Obst in Deutschland würde ich bei ähnlichem Befall 1. mit dem Gartenschlauch die Viecher attackieren, wenn früh genug, kann das Erfolg haben 2. wenn die Tiere anfangs sich an einer Stelle konzentrieren, kann man auch einen Ast oder ein paar Zweige kappen 3. die Ameisen attackieren und 4. keine Panik (und gleich zum Gift greifen), solange das mit dem Obst nur Hobby ist und kein kommerzieller Druck da ist.
 
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