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Kohleausstieg in Portugal

Dieses Thema im Forum "Portugal Allgemein" wurde erstellt von bunny, 4 Februar 2020.

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  1. bunny

    bunny Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Bis 2023 möchte Portugal das letzte Kohlekraftwerk in Sines abschalten und mit Wasserkraft versorgt werden. Im Norden des Landes, am Fluss Tâmega, soll ein Wasserkraftwerk entstehen.

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    Die Frage ist nur, ob das denen gelingt, denn Portugal hat ja auch eine Wasserknappheit infolge des Klimawandels, oder nicht? :panik3:
     
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  3. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Sowas wird immer wieder behauptet, wenn es mal eine Weile nicht geregnet hat.
    Und dann schüttet es wieder so wie Weihnachten, dass das Haus absäuft, der Strom rausfliegt und die Gans im Frost auftaut und weg muss :frown2:
    Für Wasserkraftwerke wird ja im allgemeinen auch ein Staudamm gebaut.

    Ich verstehe nur nicht, wie durch ein Wasserkraftwerk 13500 Arbeitsplätze entstehen sollen.
    Wird leider nicht erklärt.
    Denn im Kraftwerk wird man kaum so viele Menschen benötigen.
    Und wenn Industrie angesiedelt werden soll, weil es da Strom gibt, wird es nix mit der Stromversorgung der Haushalte.
    Irgendwie seltsam.
     
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  4. bunny

    bunny Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Und wenn es nicht immer Wasser gibt, dann werden die Arbeiter zu Zeitarbeiter oder so. Also auch nix sicheres.
     
  5. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Das ist ja im Artikel erklärt, ich verstehe da so, das es wie Wasserrückhaltebecken funktioniert.
    Drei Stufen auf unterschiedlichen Höhen. Die letzte fängt das Wasser quasi auf und speichert es, bis es zB. bei Stromüberschuss wieder ins höchste Becken gepumpt werden kann.
    Ideen dazu gab es bereits. Ob es so umgesetzt wird, weiß ich nicht.
    Aber das Stichwort Batterie deutet darauf hin.
     
  6. wpau

    wpau Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Pumpspeicherwerke sind doch eine uralte Technik und auf der Welt weit verbreitet.
    In Deutschland hat man 2009 durch ein schwachsinniges Gesetz den weiteren Ausbau zum Erliegen gebracht. Seit 2009 müssen die Betreiber für den Pumpenstrom Netznutzungs-Entgelte zahlen und dies verringert die Wirtschaftlichkeit solcher Kraftwerke.
    Das hier überflüssiger, nicht verwertbarer Strom genutzt wurde spielte keine Rolle.

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