AW: Hundesteuer in Portugal
Ueber Tierschutz, Tiere etc., gibts noch keinen Thread, also hinterlass ich eine meiner bisherigen Erfahrungen mal hier, wir haben 4 gechippte Hunde.
Etwas, das mich positiv erstaunte, dass hier die Menschen im Gegensatz zu Andalusien entschieden besser mit Tieren umgehen, sie auch wirklich moegen. Diverse exellente Tierkliniken. Vielleicht, weil das Alentejo immer noch Viehzuechtergegend ist, Mensch und Tier tatsaechlich noch miteinander leben.
Die Stadtspaziergaenge mit meinem neuen Welpen sind ein echtes Vergnuegen, alle moegen den kleinen Schaefi.
Selbst in Doerfern und Evora geben die Tierhalter im Verhaeltnis zu ihrem geringen Einkommen sehr viel aus; Vet., Impfungen, Pflegeartikel...
Strange allerdings: man sieht kaum einen streunenden Hund, kaum Katzen auf dem Land
Und nachgefragt: Ursache soll das ausgelegte Gift ausserhalb von Doerfern und Staedten sein - Jaegerschaft, Wildhueter, die somit auch den Rest der geschuetzten Fauna toeten...
Machen kann man da nichts, wenn man selber Tiere hat und im Wald, Dorf wohnt, denn die Menschen haben spuerbare Angst vor den Racheakten der Jaegerschaft. Ebenso wie in Spanien geht ein betraechtlicher Anteil lt. Statistik aller Waldbraende auf das Konto von Jaegern, Wilderern...
Die Naturschutzbehoerde muesste in den Revieren von sich aus staendig Stichproben machen. Die sollten wissen, dass man von solchen Leuten tatsaechlich bedroht wird , wenn man versucht gegen sie vorzugehen und immer in der Position der Schwaecheren ist.
Wie in Spanien wagt die Bevoelkerung auch hier in Portugal nicht, etwas gegen die Eleminierung unserer Tierwelt, auch Haustieren zu unternehmen.
Da Giftkoeder mit Ratiziden der 4 Generation praepariert werden, die von jedem ohne jede Kontrolle in jedem <Gartenbedarf> gekauft werden koennen, es sich um groesstenteils Kontaktgifte(Aufnahme Haut, Atmung) handelt die aus der militaerischen Forschung kommen, diese dann auch auf oeffentlich zugaenglichen Gelaenden ausgelegt werden wie bei uns, halte ich das auch gefaehrlich fuer Menschen, spez. fuer Kinder mit geringem Gewicht.
Dasselbe gilt fuer in der Landwirtschaft verwendete Insektizide/Ratizide, die nicht vom Koerper ausgeschieden werden, aufaddiert nach Jahren dann noch zu einer toedlichen Dosis fuehren.
Mit dem Fuss waehrend eines beim Spazierganges an einem Fluss (oeffentlich) in eine Schlagfalle zu geraten, beendigt den Ausflug im Krankenhaus.
Meine portugiesischen Nachbarn sagen alle, die Waelder seien voller Giftkoeder, darum kaum Katzen und keine streunenden Hunde, und dass man nichts dagegen tun kann. - (Ueber sowas darf man hier scheinbar nur unter 4 Augen fluestern)
Pardon, dass ich Euch vielleicht zutexte mit dem Thema, aber mich erstaunt die offensichtliche Furcht der Portugiesen vor Jaegern, Wildhuetern und sogar der Polizei. - Auch ein politisches Thema...
L.G. europe