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Veranstaltungen - Goethe-Institut Portugal
Gast
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Am 10. März um 18:30 Uhr lädt das Goethe‑Institut in Lissabon zusammen mit dem Instituto de História Contemporânea der NOVA FCSH und der Cinemateca Portuguesa in die Bibliothek zu einer Gesprächsrunde ein, um der Frage nachzugehen, welche geheimen Begegnungen und deutsch-portugiesischen Verflechtungen die "Hauptstadt der Spionage" zwischen den 1940er und 1970er Jahren prägten. Welche geheimen Treffen fanden in Lissabon, der Hauptstadt der Spionage, zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Zeit des Kalten Krieges statt? Welche unterirdischen Strömungen durchkreuzten die Stadt, die vom grauen Charakter des Salazar-Regimes geprägt war – in verschiedenen Bereichen?
Fernando Clara (Centro de Estudos Ingleses de Tradução e Anglo-Portugueses, NOVA-FCSH) wird zunächst von den Stürmen berichten, die Lissabon im Mai 1945 erschütterten, sowie von den Messen, die für die Seelen der beiden gestürzten Diktatoren abgehalten wurden, während zugleich der Sieg der Alliierten gefeiert wurde. Vera San Payo de Lemos (Centro de Estudos de Teatro da Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa) wird an die Zensur der Brecht-Stücke und den darauffolgenden Boom seiner Werke auf den Bühnen der Hauptstadt der Spionage nach dem 25. April erinnern. Jürgen Bock (Maumaus – Programa de Estudo Independente de Artes Visuais)wird den Besuch Hubert Fichtes in Caparica in den 1960er Jahren aufgreifen – eines Schriftstellers, dem die geteilte Erfahrung der damals im Verborgenen existierenden homosexuellen Welt einen einzigartigen Zugang zu Portugal jener Zeit eröffnete. Moderiert wird das Gespräch von Manuela Ribeiro Sanches (Instituto de História Contemporânea, NOVA-FCSH/IN2PAST).
Anschließend an das Gespräch wird um 21:30 Uhr in der Cinemateca Portuguesa der älteste deutsche Thriller, der in Lissabon gedreht wurde gezeigt: Der weiße Dämon (1932), begleitet von einem kurzen zeitgenössischen Dokumentarfilm über diese Produktion mit dem Titel A UFA em Lisboa als Teil des Filmzyklus Lisboa, Capital da Intriga Internacional.
Fernando Clara (Centro de Estudos Ingleses de Tradução e Anglo-Portugueses, NOVA-FCSH) wird zunächst von den Stürmen berichten, die Lissabon im Mai 1945 erschütterten, sowie von den Messen, die für die Seelen der beiden gestürzten Diktatoren abgehalten wurden, während zugleich der Sieg der Alliierten gefeiert wurde. Vera San Payo de Lemos (Centro de Estudos de Teatro da Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa) wird an die Zensur der Brecht-Stücke und den darauffolgenden Boom seiner Werke auf den Bühnen der Hauptstadt der Spionage nach dem 25. April erinnern. Jürgen Bock (Maumaus – Programa de Estudo Independente de Artes Visuais)wird den Besuch Hubert Fichtes in Caparica in den 1960er Jahren aufgreifen – eines Schriftstellers, dem die geteilte Erfahrung der damals im Verborgenen existierenden homosexuellen Welt einen einzigartigen Zugang zu Portugal jener Zeit eröffnete. Moderiert wird das Gespräch von Manuela Ribeiro Sanches (Instituto de História Contemporânea, NOVA-FCSH/IN2PAST).
Anschließend an das Gespräch wird um 21:30 Uhr in der Cinemateca Portuguesa der älteste deutsche Thriller, der in Lissabon gedreht wurde gezeigt: Der weiße Dämon (1932), begleitet von einem kurzen zeitgenössischen Dokumentarfilm über diese Produktion mit dem Titel A UFA em Lisboa als Teil des Filmzyklus Lisboa, Capital da Intriga Internacional.