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Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

kailew

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http://www.flickr.com/photos/jamiejohn/ [IMGL]http://www.portugalforum.org/images/armacaodepera.jpg[/IMGL]Foto: jamiejohndavies | Bei einer Umfrage des National Geographic unter 340 Tourismusexperten aus aller Welt, die 99 Küsten beurteilen sollten, bekam die Algarve schlechte Noten verpasst. Kritisiert wurden die starke Bebauung, die zu einem Beton-Dschungle geführt habe sowie die überall aus dem Boden geschossenen Golfplätze. Der Fokus an der Algarve liege auf dem Massentourismus, man könne aber dennoch auch kulturelle Attraktionen finden, wie die Altstadt von Faro. Die Experten räumten aber ein, dass viele Besucher die Probleme nicht stören würden, da es warm und billig an der Algarve sei. Gelobt von den Experten wurde die noch größtenteils unverbaute Westküste ab Lagos, wo man den Massen entfliehen kann. http://www.flickr.com/photos/jamiejohn/
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Ich hoffe keiner nimmt diesen Artikel ernst.
S.I.
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Hi
Ich hoffs auch! >grins :fies:
Gruß HJV
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Hi, Tach
:D Na wenn ein größerer Teil der Algarve Touris ihn Ernst nehmen, kommen sie eventuell auf die doofe Idee, andere Regionen Portugals zu, ähm, Beglücken. :fies:
Gruß HJV
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Mir ist es eigentlich egal ob oder nicht. Wir gehen 15 Jahre nach Algarve. Allerdings in der Vorurlaubszeit wo noch kein Betrieb ist. Wir sind auch nicht interessiert als Hering am Strand zu liegen. Diese Leute verstehe ich sowieso nicht. Wir haben einen Anlaufpunkt in einem Aparthotel in Portimão von dem wir täglich eine andere Tour machen, u.a. auch sehr viel an die Westküste. Hier kann man sich in dieser Jahreszeit richtig entspannen. Manchmal sieht man, je nach Gegend, eine Stunde keine Menschen. Außerdem ist in dieser Zeit Mandelblüte, Orangenernte und vieles mehr.
Herrlich !

goldenseven
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

... unter 340 Tourismusexperten aus aller Welt, die 99 Küsten beurteilen sollten, bekam die Algarve schlechte Noten. Kritisiert wurden die starke Bebauung, die zu einem Beton-Dschungle geführt habe sowie die überall aus dem Boden geschossenen Golfplätze. Der Fokus an

Diese sogenannten Experten haben sich wahrscheinlich nur ein oder zwei Algarvestrände angeschaut, nämlich die von Quarteira oder Albufeira.
Möglich, das es in Afrika oder auf den Fitschiinseln noch geilere Strände als an der Algarve gibt.
Nur muß man als Experte auch die Anreisezeiten mit berücksichtigen.
Auf dem Foto unten ist zB ein 8 km langer Südalgarvesandstrand ohne jegliche Bebauung mit besten Bademöglichkeiten und auch im August mehr oder weniger leer wenn man ein paar meter weiter von den Liegestühlen weg geht. Und er ist von D. aus bequem in 2,5 Std. Flug zu erreichen.
Auch ist die Algarve mit 2 Golfplätzen unter den Top 10 der weltbesten Golfplätze vertreten..

oblp3w1qsma9.jpg


LG
M
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

@ HJV... ok, das ist natürlich ein argument...:D so im sinne von: was schon versaut ist, ist ok, aber bitte nix anderes mehr versauen???

@ maximus... dann kennst du aber die richtigen stellen an der ostsee nicht ..................
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

@ HJV... ok, das ist natürlich ein argument...:D so im sinne von: was schon versaut ist, ist ok, aber bitte nix anderes mehr versauen???

@ maximus... dann kennst du aber die richtigen stellen an der ostsee nicht ..................

Hi Tach
Genau, kennt er nich! Muss zwar auch n paar Jährchen zurückdenken, aaaber da gabs/gibts Stellen die locker mit der (heutigen) Algarve mithalten können.
Und nicht nur Kilometerlangen Strand.
Sondern Strand mit Natur drum rum.
Egal, die Strände hier am Atlantik (Figuera da Foz links Richtung Lissabon)
gefallen mir ausnehmend gut!
Sind länger wie anner Algarve und insgesamt schöner, ruhiger und mit sehr schönen und netten Lokalitäten.
Gruß HJV
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Für mich kann man den Artikel nicht ernst nehmen aus folgenden Gründen;
Man nimmt 340 Menschen (Tierärztin, Architekten, Geographie-Lehrer, Landschaftsplaner etc. etc.) 90% oder mehr aus englischsprachigen Ländern die viel gereist sind und fragt sie nach ihre Meinung über bestimmten sehenswerten Küstengebiete weltweit. Dann vergleicht man die Meinungen und erstellt eine Rangliste für diese Gebiete geordnet nach sehr gut, gut, ausgewogen, bekommen Probleme, schlecht bewertet und katastrophal.
Die Meinungen sind natürlich komplett subjektiv und somit abhängig von der Tagesstimmung, dem Wetter, von positiven oder negativen Erlebnissen etc. etc.
Da die meisten sog Experten aus englischsprechenden Ländern kommen stehen unter den Top 17 natürlich 13 Küsten in diesen Ländern.
Sollte jemand mal in der Hochsaison in Cinque Terre in Italien gewesen sein, dann fragt man sich wie diese(r) Ort(e) unter den Top 17 geraten konnten. Natürlich an einem sonnigen Tag im März ist es dort ruhig und traumhaft. Aber dann kann es auch ganz toll in Albufeira sein.
Leider hat Kai etwas übersehen. In dem Bereich ' Gut, Haben ihre Ursprünglichkeit behalten-nur einige überwindbare Probleme' befindet sich ' Portugal Southern Atlantic Coast' an erster Stelle mit 73 Punkte, Die Algarve befindet sich mit 44 Punkte (eins mehr als im letzten Jahr) in dem Bereich 'Schlecht bewertet- Ernste Probleme, einige Zielgebiete kämpfen, andere nicht'.
Die Bewertungen Portugal südliche Atlantikküste =Top, Algarve = Flop sind schon ein Beweis dafür wie unsinnig dieser Artikel ist. Auf jedem Fall füllt er wieder einige Seite im NG-Heft.
Also auf zur Antarktischen Halbinsel, die fast so gut beurteilt wird wie die portugiesche südliche Atlantikküste.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

@ maximus... dann kennst du aber die richtigen stellen an der ostsee nicht ..................

Doch, kenn ich wohl. Hab sogar Fotos von gemacht.
Nur fand ich das Wasser stellenweise ziemlich kloackig. Kein Wunder, wenn da so eine Großstadt wie Sankt Petersburg seine Abwässer ungeklärt einleitet.
Auch wenn man drüber fliegt, riesige Algenteppiche unter einem.
Haben die Experten nicht mit berücksichtigt.

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LG
M
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Für mich kann man den Artikel nicht ernst nehmen aus folgenden Gründen;
Man nimmt 340 Menschen (Tierärztin, Architekten, Geographie-Lehrer, Landschaftsplaner etc. etc.) 90% oder mehr aus englischsprachigen Ländern die viel gereist sind und fragt sie nach ihre Meinung über bestimmten sehenswerten Küstengebiete weltweit. Dann vergleicht man die Meinungen und erstellt eine Rangliste für diese Gebiete geordnet nach sehr gut, gut, ausgewogen, bekommen Probleme, schlecht bewertet und katastrophal.
Die Meinungen sind natürlich komplett subjektiv und somit abhängig von der Tagesstimmung, dem Wetter, von positiven oder negativen Erlebnissen etc. etc.

natürlich sind Meinungen subjektiv - na und? Dennoch entsteht eben aus den Meinungen von Menschen die viel gereist sind, ein bestimmtes Bild über die Reiseziele, das eine Orientierung geben kann. Ich frage mich immer, warum eine (andere als die eigene?) Meinung als so wertlos betrachtet wird. Natürlich kann man selbst das im Einzelfall ganz anders sehen, aber ich etwa kann so einem Urteil schon einiges abgewinnen.


Da die meisten sog Experten aus englischsprechenden Ländern kommen stehen unter den Top 17 natürlich 13 Küsten in diesen Ländern.

warum "sog Experten"? Kannst Du denn den Nachweis erbringen, dass das keine Experten sind und sie nicht wissen, wovon sie reden?

Sollte jemand mal in der Hochsaison in Cinque Terre in Italien gewesen sein, dann fragt man sich wie diese(r) Ort(e) unter den Top 17 geraten konnten. Natürlich an einem sonnigen Tag im März ist es dort ruhig und traumhaft. Aber dann kann es auch ganz toll in Albufeira sein.

ich war noch nicht in Cinque Terre, aber es geht bei den Bewertungen nicht allein um die Fülle sondern darum, wie die Küste insgesamt entwickelt wurde und wird. Es geht, wenn ich das richtig verstanden habe darum, dass es als negativ betrachtet wird, wenn an einer schönen Küste überall Hotel- und Apartmentklötze oder -flatschen hingeklatscht werden. Es geht darum, ob eine "natürliche" Landschaft mit meinetwegen Macchia (... wie heißt das in Portugal nochmal?) oder Ackerbau mit Golfplätzen zugepflastert wird. Und das, machen wir uns nichts vor, sind eben die bekannten "Probleme" an der Algarve. Die Portugiesen haben nahezu dieselben Fehler gemacht wie die Spanier, die Griechen, die Türken und andere. Wobei natürlich auch der touristische "Druck" entsprechend groß war, das will ich gar nicht leugnen. Dennoch gibt es eben ein Resultat der langjährigen Baumaßnahmen usw. was man jetzt ja sehen kann.

Ich persönlich würde da, in der Region Zwischen Lagos und Faro, keinen Urlaub machen wollen - aber anderen gefällt es. Ist ja auch völlig ok, ich kann aber das Urteil der Experten sehr gut nachvollziehen, und ich denke, man kann sich drauf einigen, dass es so ganz an den Haaren herbeigezogen ja nicht ist.

Leider hat Kai etwas übersehen. In dem Bereich ' Gut, Haben ihre Ursprünglichkeit behalten-nur einige überwindbare Probleme' befindet sich ' Portugal Southern Atlantic Coast' an erster Stelle mit 73 Punkte, Die Algarve befindet sich mit 44 Punkte (eins mehr als im letzten Jahr) in dem Bereich 'Schlecht bewertet- Ernste Probleme, einige Zielgebiete kämpfen, andere nicht'.
Die Bewertungen Portugal südliche Atlantikküste =Top, Algarve = Flop sind schon ein Beweis dafür wie unsinnig dieser Artikel ist. Auf jedem Fall füllt er wieder einige Seite im NG-Heft.

ich habe sehr wohl darauf hingewiesen, dass die Westküste viel besser beurteilt wurde ... Was NG hier beschrieben hat, ist ein Effekt, den man immer wieder sehr schön beobachten kann, wenn man vom Flughafen Faro nach Aljezur fährt (aber nicht die Autobahn nehmen ...). Man fährt an der Südküste praktisch durch eine einzige "Stadt" mit nur ganz wenigen ländlich belassenen Stücken zwischendrin. Wenn man dann in Lagos rechts abbiegt, über den Hügel nach Bensafrim fährt, ändert sich die Umgebung absolut schlagartig. Man meint, in einer anderen Welt zu sein. Dieses Nebeneinander von extremst genutzter Küste und der fast einsamen Region im Westen (früher bis vor sechs, sieben Jahren war der Unterschied größer, bevor die Surfer kamen ...), ist genau der Kontrast, den NG meint, und auch das kann ich absolut nachvollziehen.

Nur fand ich das Wasser stellenweise ziemlich kloackig. Kein Wunder, wenn da so eine Großstadt wie Sankt Petersburg seine Abwässer ungeklärt einleitet.

es geht nicht unbedingt ums Wasser, das ich in diesem Jahr wo wir da waren, recht vernünftig fand. Sondern es geht um die Küste als solche, um die Bebauung, um die Art und Weise der Nutzung und ob eine gewisse Ursprünglichkeit erhalten geblieben ist.

Kai
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Die Experten haben ganz klar die Hotspots wie Albufeiras, Vilamoura oder Lagos bereist und sich ein Urteil gebildet. Nur wenige Meter abseits dieser touristischen Hochburgen findet man noch eine vernünftig bebaute Algarve Küste, so um Tavira mit den vorgelagerten Inseln, die Felsküste bei Carvoeiro und eben westlich von Lagos. Hier stehen keine Hotelburgen am Strand . Die Bebauung besteht zum ueberwiegendem Teil aus 2 geschossigen Häusern und Villen, nur wenige grosse Hotels, die sich besser in die Landschaft intergrieren als die üblichen Hotelkomplexe , die man in Monte Gordo, Albufeira etc. sehen kann.

Kann man sich bei Google Maps ja gut selbst anschauen.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Destinationen wie Spanien findet man an der Algarve eben immer noch nette Ecken, an denen man sich wohl fühlen kann und 30km - 50kmweiter eben auch die Urspruenglichkeit und Natur der Westküste , des suedlichen Alentejo oder des Monchiqugebirges. Ich glaube, diese Mischung und Abwechslung ist auch der Grund, warum eben viele Gäste immer wieder an die Algarve kommen und das mancnmal schon seit 20 Jahren und mehr..

Vito
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab


Der Strand bekäme von mir das Prädikat "besonders öde". :D

natürlich sind Meinungen subjektiv - na und? Dennoch entsteht eben aus den Meinungen von Menschen die viel gereist sind, ein bestimmtes Bild über die Reiseziele, das eine Orientierung geben kann. Ich frage mich immer, warum eine (andere als die eigene?) Meinung als so wertlos betrachtet wird. Natürlich kann man selbst das im Einzelfall ganz anders sehen, aber ich etwa kann so einem Urteil schon einiges abgewinnen.

Mich amüsiert es immer wieder, wie gereizt die Leute gleich reagieren, wenn ihre "persönlichen Favoriten" bei solchen Rankings schlecht abschneiden.

Ich kann z.B. nur milde lächeln, wenn in diesem Ranking die wirklich schönen Strände von Bahias Nordküste und die vollkommen überlaufenen Stadtstrände von Rio de Janeiro zusammen in der zweitbesten Kategorie auftauchen, während der Litoral Norte Paulista unterschlagen wird. Dort gibt es jede Menge traumhafter Flecken wie diese, die selbst bei Brasilianern Verwunderung hervorrufen, weil sie die nicht kennen:

prumurim(2).jpg


IlhabelaJabaquara800.jpg
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

ich glaube man sollte vor allem auch bedenken, dass es nicht um Strände, sondern um Küsten geht ... da ist der Zusammenhang doch eben schon etwas größer ..

Kai
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

vernünftig bebaute Algarve Küste, so um Tavira mit den vorgelagerten Inseln, die Felsküste bei Carvoeiro und eben westlich von Lagos. Hier stehen keine Hotelburgen am Strand . Die Bebauung besteht zum ueberwiegendem Teil aus 2 geschossigen Häusern und Villen, nur wenige grosse Hotels, die sich besser in die Landschaft intergrieren als die üblichen Hotelkomplexe , die man in Monte Gordo, Albufeira etc. sehen kann.

sorry, ich sehe das etwas anders ...

Was "vernünftig bebaut" heißt, ist ja auch Definitionsfrage. Und bei dem Ranking ging es nicht um "vernünftige" Tourismusarchitektur, sondern um schöne und intakte Küsten, die auch sehenswert sind, wenn man die Bebauung nicht wegschneidet, wie seit vielen Jahren bei den Reiseprospekt-Fotos der Algarve-Küste ...

Tavira ist in der Tat besser, ist aber auch nur ein eher kurzes Stück, auch weil wegen der Lagunenlandschaft das Bauen vorne am Meer nicht so ganz einfach ist. Carvoeiro mit seiner villenzersiedelten Landschaft finde ich persönlich schrecklich. Die Häuser machen einen extrem abweisenden Eindruck, Mauern und hohe Hecken tun ein Übriges. Westlich von Lagos ist es besser, aber auch hier und auch an der Westküste wird die Zersiedelung immer stärker.

Dass es immer noch Fleckchen zwischendrin gibt, macht die Sache nicht besser. Wie gesagt: Ich muss ja nicht hinfahren, anderen gefällt es. Bei diesem Ranking aber geht es um weitgehend intakte und sehenswerte Küstenlandschaften, die an sich attraktiv und eine Reise Wert sind ... die Algarve-Westküste würde ich absolut dazurechnen, die Südküste trotz der bizarren Felsformationen nicht (mehr).

Kai
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

nach meinen Eindrücken, die ich bei meinen vielen Urlaubsaufenthalten seit 1980 gewonnen habe, halte ich die Kritik der Tourismusexperten für nicht unberechtigt. Einige Küstenabschnitte der Südalgarve sehen m. E. tatsächlich schlimm aus. An diesen Stellen wird die schöne Algarveküste durch mehrschossige Hotelburgen aus Beton zweifelsohne verschandelt. Hier wurden die gleichen Bausünden gemacht, wie man sie u.a. von der spanischen Mittelmeerküste her kennt. Bei der Bebauung wurde der Naturschutz an der Südalgarve weitgehend sträflich vernachlässigt.
Aus diesem Grunde ist die Südalgarve für mich kein Urlaubsziel mehr. Ich mache seit ca. 10 Jahre nur noch Urlaub an der Südwest Küste der Costa Vincentina. Kein Massentourismus, Hotelburgen Fehlanzeige u. unverbaute Natur. Herz was viel man mehr....

Gruß Sülzmeister
 
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

natürlich sind Meinungen subjektiv - na und? Dennoch entsteht eben aus den Meinungen von Menschen die viel gereist sind, ein bestimmtes Bild über die Reiseziele, das eine Orientierung geben kann. Ich frage mich immer, warum eine (andere als die eigene?) Meinung als so wertlos betrachtet wird. Natürlich kann man selbst das im Einzelfall ganz anders sehen, aber ich etwa kann so einem Urteil schon einiges abgewinnen.
Kai

Kai, wo betrachte ich die Meinung von den Leuten als wertlos. Ich sage nur, dass sie subjektiv sind.
Ein Tourismus-Experte ist für mich jemand der sich in der Tourismus-Indusrie auskennt. D.h. er kann Hotellerie, Infrastruktur, Unterhaltungs- und Ausflugsangebot. kulturelles Interesse, Fluganbindungen etc. etc. objektiv beurteilen und in Vergleich zu anderen, evtl ähnlichen, Destinationen stellen.
Seine Meinung bzw. Berichte sind wichtig für lokalen Tourismusbehörden oder auch Reiseveranstalter und Fluggesellschaften
Bei den 340 sog. Tourismus-Experten handelt es sich, basierend auf ihrem angegebenen Beruf, um Viel-Reisenden oder Viel-Urlauber (neues deutsches Wort !!!!) wie bei der LH bezeichnet als Frequent-Traveller oder in der Touristikbranche Frequent Holiday-Makers.
In soweit ist die Meinung von den 340 sog. Tourismus-Experten genauso viel wert wie deine Meinung.
Meine Kritik bezieht sich aber auf den gesamten Artikel der für mich weiterhin unsinnig bleibt, denn man gaukelt dem Leser vor dass basierend auf der Meinung von 340 Reisenden (340 Urlauber von Millionen Urlaubern wie du und ich) eine seriöse Rangliste erstellen kann.
Und dann eine Bemerkung in 'Introduction' :
'Es ist normal das Küstenabschnitte in kalten Gebieten (d.h. Antarktis, Süd Neuseeland, Grönland, etc.) besser abschneiden als die in wärmeren Gebieten, da die im Norden weniger von Tourismus betroffen sind und somit weniger touristischer Infrastruktur (Hotellerie, Golfplätze etc.) aufweisen.
Es lebe der seriöse Journalismus !!!
S.I.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Algarveküste schneidet bei Tourismusexperten schlecht ab

Kai, wo betrachte ich die Meinung von den Leuten als wertlos. Ich sage nur, dass sie subjektiv sind.

naja ...: "unsinnig", "sog Experten", "abhängig von der Tagesstimmung" - ein gutes Haar lässt Du ja an der Methode nicht. Dabei ist das eine ziemlich gute und moderne Methode, dass man Leute sprechen lässt, die mit einem "Produkt" Erfahrungen gesammelt haben. Die ganzen Produktbewertungen bei Amazon und anderswo funktionieren genauso, und ich kenne ne Menge Leute, die sich absolut danach richten. Warum also nicht auch hier?

In soweit ist die Meinung von den 340 sog. Tourismus-Experten genauso viel wert wie deine Meinung.

mit dem winzigen Unterschied, dass weder Du noch ich die ganzen Küsten kennen - und dann ist eine bloße Meinung eben keine Meinung mehr, sondern durch Empirie gestützt. Und das ist der Punkt: diese Leute waren da und haben im Gegensatz zu uns Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungswissen, über das wir jedenfalls nicht in dem Maße verfügen. Soweit ich diese Listen verstehe, sind das auch keine Freizeit-Vielreisenden, sondern eben Profis, Wissenschaftler, Journalisten usw. Warum zählt deren gesammelter Sachverstand und die gesammelte Erfahrung nicht mehr als mein zugegeben auf Europa und Nordamerika beschränkter Reise-Horizont (Deinen kenne ich ja nicht ...)?


Meine Kritik bezieht sich aber auf den gesamten Artikel der für mich weiterhin unsinnig bleibt, denn man gaukelt dem Leser vor dass basierend auf der Meinung von 340 Reisenden (340 Urlauber von Millionen Urlaubern wie du und ich) eine seriöse Rangliste erstellen kann.

offensichtlich kann man das, denn sie haben es ja gemacht ... die Frage ist doch, was man aus solchen Listen lernen kann? Wie steht man zum Tourismus, zum Massentourismus, ist etwa so eine Frage, die so eine Rangliste schon aufwirft. Das Stilmittel der "Hitparade" soll uns Lesern ja durchaus was deutlich machen. Es ist ein Standpunkt, eine Stellungnahme in einer weltweit geführten Debatte (Du nennst es subjektive Meinung), wie wir als Urlauber mit unseren Urlaubszielen umgehen. Und dabei kommt nun heraus, dass dieser Umgang nicht allzu gut ist. Das muss man ja nicht so sehen, aber ich finde, dass die Argumentation ziemlich gut begründet ist.


Es ist normal das Küstenabschnitte in kalten Gebieten (d.h. Antarktis, Süd Neuseeland, Grönland, etc.) besser abschneiden als die in wärmeren Gebieten, da die im Norden weniger von Tourismus betroffen sind und somit weniger touristischer Infrastruktur (Hotellerie, Golfplätze etc.) aufweisen.
Es lebe der seriöse Journalismus !!!
S.I.

ja siehst Du, da kommen wir der Sache endlich näher: Denn Du hast völlig Recht! Die Frage ist aber nun, was daraus folgen sollte? Die Frage ist auch, und auch das steckt in dem Beitrag des NG drin, ob man den warmen Worten der Reiseveranstalter glauben kann, die jede noch so verschandelte Küste in die Katalogen als "ursprünglich" hochjazzen? Offensichtlich ist es so, dass eine Küste sich vor der Verhunzung nur retten kann, wenn das Klima unagenehm genug oder der Ort schwer erreichbar ist - am besten beides. Ich finde, das kann man schon aus so einem Vergleich lernen, gleichzeitig sind das eben Tipps für Leute, die eben nicht nur billige Wärme suchen, wie unsereins.

Ich sehe es ja auch an der Algarve so: Der Westen mit seinen Winden und Wellen und der immer im Vergleich zum Süden um ein paar Grad niedrigeren Temperatur, war einfach nicht so spannend. Das hat die Region gerettet - bis wie erwähnt die Surfer kamen, die genau diese Bedingungen ja suchen.

Ich finde, in dem Artikel stimmt bei den Küsten die ich beurteilen kann so ziemlich alles. Ich kann da beim besten Willen keinen Fehler finden - oder streitest Du ab, dass man die Zustände in Portugal richtig bewertet hat?

Kai
 
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