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17 jähriger an der Costa da Caparica vermisst

Iris_K

Super-Moderator
Teammitglied
Leider wiederholt sich das viel zu oft. Es ist tollstes Strandwetter, aber noch keine "offizielle " Badesaison mit Rettungsschwimmern und die Strömungen sind stärker als im Sommer....

 

Die Rettungsschwimmer muessen von den Strandbars bezahlt werde und nur in einem vorgeschrieben Zeitraum. Immer wieder passieren diese schrecklichen Badeunfaelle, wenn es heiss ist ausserhalb der offiziellen Badesaison. Im Winter sind die Stroemungen auch wesentliche staerker.

Das sagt der DLRG:
 
Die neuste Maßnahme ist, dass ein Badeverbot für den betreffenden Strand ausgerufen wurde.


An den Stränden in Costa da Caparica wird gerade aufwendig der Sand wieder ausgeschüttet, der bei den letzten Stürmen abgeschwemmt wurde.

Man kann es nicht so toll erkennen auf dem Bild, aber überall sind Rohre und das Schiff pumpt wohl den Sand....

20260528_203504(1).jpg


 
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Gestern war schon wieder ein Notfall an einem Nachbarstrand von Praia do Dragão, wo gerade erst am Donnerstag ein junger Mann ertrunken ist


Eine 31 jährige Frau konnte wohl noch aus dem Wasser gezogen werden. Sie war bewusstlos am Strand und erhielt Erste Hilfe Maßnahmen am Strand und konnte dann schon in relativ stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stand Mai 2026: Bereits 57 Ertrinkungstote in den ersten 5 Monaten – der höchste Wert seit Beginn der Statistik 2017 ...Laut euronews



Tote im sogenannten aquatischen Umfeld:
Deutschland: DLRG-Statistik ab 2000, ca. 300–500 Tote/Jahr
Portugal: FEPONS/Observatório ab 2017, ca. 100–155 Tote/Jahr (höhere Rate pro Kopf aufgrund langer Küste und Badekultur?)
 
Man hatte ja mal in Deutschland angefangen, flächendeckend Schwimmbäder zu bauen, um den Menschen das Schwimmen systematisch beizubringen.
Ich habe noch mein Seepferdchen gemacht als 6/7jährige und hatte auch Schulunterricht.
Mit den Jahr(zehnt)en wurden aber immer mehr Bäder geschlossen, da nicht mehr instand zu halten, zu teuer.
Bald "griff" man wieder vermehrt auf freie Gewässer, Meer, Seen, Flüsse zur Abkühlung zurück und die Unfall-und Todesrate stieg.
Ich selbst kenne Leute, die nicht (richtig) schwimmen können.
 
Seit Ende Mai musste an dem Strand Fonte da Telha 12 Menschen aus dem Wasser gerettet werden. Die Rettungsschwimmer sagen, dass die Stürmen im Frühjahr die Strömungen und der Küste verändert haben.

höhere Rate pro Kopf aufgrund langer Küste und Badekultur?)
Ich denke auch, dass es pro Kopf mehr Privatpools gibt, in denen auch Unfälle passieren können.
 
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