• Gäste können im PortugalForum zunächst keine Beiträge verfassen und auch nicht auf Beiträge antworten. Das klappt nur, wenn man registriert ist. Das ist ganz leicht, geht schnell und tut nicht weh: Registrieren. Und dann verschwindet auch dieser Hinweis ...

Störungen EDP

H.Bothur

Sponsor
Sponsor
Teilnehmer
Stammgast
Moin,

Wir haben im Moment ein Problem bei der EDP. Im Moment wird eine zu hohe Voltzahl geliefert und dadurch kommt unsere Solaranlage aus dem Takt. Hat noch irgendjemand das Problem mit der EDP?

Gruß Hans
 
Hallo Hans,
da ich in einer anderen Gegend wohne, kann ich dir mit aktuellen Daten nicht helfen. Leider hast du nicht geschrieben, wie hoch die Voltzahl ist. Aber hier sind Schwankungen zwischen 210 und 255V an der Tagesordnung. Und meiner Meinung auch durch die Norm abgedeckt.
 
Wir hatten lt. Anlage teilweise über 260V. Und anscheinend kommt dann der Inverter außer Takt.
Soll man das bei EDP reklamieren odermuss man damit leben ?

Hans
 
Die Norm ist 230V +- 10%. Allerdings für den Mittelwert von 10 Minuten. Damit sind Spannungsspitzen erlaubt. Normal finde ich das allerdings auch nicht. Unlängst sind 3 LED-Birnen (GU10) innerhalb von 10 Sekunden abgeraucht.
Beschwerde wird wohl keinen Erfolg haben, da sie es sicher nicht absichtlich machen, sondern ein anscheinend sehr empfindliches Stromnetz haben.
Eines noch: Kommt die Spannung von deinem Stromzähler (HAN) oder von einem privaten Messgerät. Habe hier ein paar Strommesssteckdosen. Auffällig ist, das bei Ihnen bei Verbrauch die Spannung fällt. Was natürlich Blödsinn ist. Ich würde nicht soviel auf die Werte geben.
 
Bei manchem Inverter lassen sich die Toleranzen einstellen, Ozzy hatte das auch bei seiner Anlage eingestellt, ist eine Victron. Aber 260 V sind ausserhalb der definierten Grenzen, wobei Spannungsspitzen bis zu 1,5 kV für ein paar Sekunden normal sein können (die Zeit, bis die Regelung der Last greift). Im Mittel sollte die von @Staros schon erwähnten 230 V +-10% eingehalten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hans,
wir haben ein ähnliches Problem. Bei uns sinkt die Netzspannung bis auf 150 V ab, je nach Tageszeit und wenn mehrere größere Lasten an sind (z.B. Wärmepumpe und Induktionskochplatte). Das Problem ist dann, dass der Wechselrichter nicht angeht wenn die Spannung zu niedrig ist. Umgekehrt wenn Mittags viel Sonne da ist geht die Spannung auch auf 260 V hoch und der Wechselrichter muss abregeln.
Wir haben uns bei der EDP beschwert und die haben ein Team von E-Redes vorbeigeschickt (E-Redes ist zuständig für den Netzanschluss). Die meinten wir haben ein schwaches Netz weil unser Haus am Ende der Leitung liegt. Welche Maßnahmen ergriffen werden würden sie uns nach einer internen Analyse mitteilen. Wir warten jetzt schon ca. 1 Monat auf die Antwort.
Du müsstest dich an E-Redes wenden. Am besten anrufen oder online ( ). Wenn Du dich an EDP wendest werden sie dich zu E-Redes weiterleiten.
 
Spannend - dann liegt das zu mindest nicht an unserer Anlage :-) Ist ja auch ein, schwacher, Trost.

Alles Liebe
Hans
 
Speziellen Überspannungsschutz sollte man einbauen.

 
Speziellen Überspannungsschutz sollte man einbauen.


Wobei so etwas müsste doch bei neuen Anlagen generell eingebaut sein. Ich fürchte ja eher das die Anlage gerade dadurch z. T abschaltet. Aber ich frag mal den Installateur.

Gruss
Hans
 
Also ich hätte da eher an so etwas gedacht:



Gibt es halt einphasig oder dreiphasig mit unterschiedlichen Leistungen. Mein Gedanke wäre dann, dass man evtl. nicht das gesamte Haus darüber laufen lässt. Aber inwiweit das machbar ist, kannst du besser beurteilen.

LG
Chap

Edit: Um in einem Haushalt ohne Solaranlage die Problematik anzugehen, ist das sicherlich eine gute Lösung. Wie das in Kombination mit der Solaranlage harmoniert kann ich nicht beurteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hans
E-Redes ist eigentlich der Stromlieferant für allen Anbieter in Portugal. Das mit der zu der hohen Voltspannung kenne ich leider auch. Mir ist sogar eine APC USV hops gegangen. Immerhin war der angeschlossene PC geschützt. Habe inzwischen die MEO Box mit dem DECT Telefon mit einer weiteren USV ausgerüstet. Kurze Stromunterbrüche gibt es leider immer öfter.
Gruß Rolf
 
Hallo Hans
E-Redes ist eigentlich der Stromlieferant für allen Anbieter in Portugal. Das mit der zu der hohen Voltspannung kenne ich leider auch. Mir ist sogar eine APC USV hops gegangen. Immerhin war der angeschlossene PC geschützt. Habe inzwischen die MEO Box mit dem DECT Telefon mit einer weiteren USV ausgerüstet. Kurze Stromunterbrüche gibt es leider immer öfter.
Gruß Rolf
e-redes ist kein Stromlieferant sondern stellt die Leitungen zur Verfügung bis inkl. Zähler. Stromlieferanten sind Coopérnico, Iberdrola, Galp, EDP etc. Ich kann nur nochmal einen Spannungsstabilisator empfehlen. Den haben Freunde von mir einbauen lassen - und funktionopelt wunderbar. Sie haben die 10kW-Version genommen. Hier ist ein Beispiel mit 3kW:
Werte Grüße, Ecki
 
Habe jetzt auch noch das 10kVA-Gerät wiedergefunden:
Es gleicht Unter- sowie Überspannung aus. Preis 122€ + 20€ Fracht.
 
Hallo Eckich
Kleiner Tipp nebenbei. Da es sich um Probleme hier in PT handelt sollte man hier besser die Angebote bei Amazon.es erwähnen, da näher und bedeutend günstiger:
Volt Polska AVR 10000 VA 8-11% = 66,78€
Kemot SHB-3 000 = 130, 93
Beide Preise inkl. PT-Mwst und gratis Lieferung.
Johan
 
Ich hatte den Spannungsstabilisator ja selbst ins Spiel gebracht, allerdings auch mit der Einschränkung, dass ich mir unsicher bin, ob das in Kombination mit einem EDP-Netzanschluss und einer PV-Anlage wirklich problemlos funktioniert. Ich muss vorwegschicken, dass ich mich bisher nicht intensiv mit Solaranlagen und insbesondere mit Einspeisung beschäftigt habe, möchte aber trotzdem meine Bedenken erläutern.
Grundsätzlich halte ich den Einsatz eines Spannungsstabilisators – gerade in Portugal bei teils stark schwankender bzw. hoher Netzspannung – für eine interessante Lösung, insbesondere zum Schutz empfindlicher Verbraucher. Der von mir verlinkte Spannungskonstanter kompensiert Eingangsspannungen von ca. 171–272 VAC (es gibt meines Wissens auch sehr leistungsstarke Varianten bis in den höheren kW-Bereich).

Problematisch wird es aus meiner Sicht in der Kombination mit einer netzgekoppelten PV-Anlage. Gedanklich würde der Spannungsstabilisator zwischen Hausanschluss/Zähler und der internen Verteilung sitzen und dort eine stabile Spannung von ca. 230 V bereitstellen. Der Wechselrichter würde somit eine saubere Netzspannung „sehen“ und synchron dazu arbeiten.
Die offene Frage ist für mich allerdings, wie sich ein solcher Spannungsstabilisator bei Einspeisung verhält. Viele dieser Geräte sind nach meinem Verständnis nicht explizit für Rückspeisung ausgelegt. Entscheidend wäre also, ob der verwendete Spannungskonstanter bidirektionalen Leistungsfluss zulässt und bei Einspeisung korrekt regelt – oder ob es dabei zu Fehlfunktionen kommt.
Wenn die PV-Anlage jedoch netzseitig vor dem Spannungsstabilisator einspeist, stellt sich für mich die Frage, wie sich das Zusammenspiel verhält, wenn die öffentliche Netzspannung bereits sehr hoch ist (z. B. 250–260 V), während hinter dem Stabilisator eine saubere 230-V-Hausversorgung anliegt. In diesem Fall würde der Wechselrichter zwar eine stabile Referenz sehen, müsste aber letztlich in ein Netz einspeisen, das spannungsmäßig bereits am oberen Limit liegt – was genau ja der ursprüngliche Auslöser für das Problem war.

Daher wäre ich bei dieser Kombination eher vorsichtig und würde das nur mit einem Fachbetrieb angehen, der sowohl Erfahrung mit PV-Anlagen als auch mit solchen Spannungsregelgeräten hat. Vielleicht hat Solvana oder jemand anderes hier ja praktische Erfahrungen mit genau so einer Konstellation.

LG
Chap
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe bisher keine Erfahrung mit der Installation eines Spannungsstabilisators /-konstanters in Anlagen mit PV und Einspeisung ins Netz. Die Freunde von mir haben eine Autoconsumo-PV-Anlage mit dem von mir verlinkten 10 kVA-Spannungsstabilisator von VOLT, eingebaut durch einen Fachbetrieb. Bisher gibt es keine Probleme, ganz im Gegenteil, obwohl die PC-Anlage den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeist. Ich kann allerdings nicht sagen, wie und wo genau das Gerät dort eingebaut ist. Daher: In jedem Falle würde ich einen Fachbetrieb beauftragen das Gerät einzubauen.
Schönste Sonnengrüße, Ecki
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben