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Neue Verdächtige im Fall McCann? - Prozess gegen Amaral geht weiter

Dieses Thema im Forum "Nachrichten aus Portugal" wurde erstellt von kailew, 5 Oktober 2013.

  1. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    Angeblich gibt es jetzt 41 neue Verdächtige im Fall der am 3. Mai 2007 in Luz/Algarve verschwundenen Madeleine McCann. Dies schreibt der Focus jetzt auf seiner Internetseite. Die britische Polizei habe tausende Handydaten ausgewertet und eine Liste von 41 mutmaßlichen Verdächtigen vorgelegt. Ob es sich dabei um eine "heiße Spur" handelt, wie der Focus behauptet, sei mal dahingestellt. So äußert sich denn auch die britische Polizei viel vorsichtiger: "Es ist, als ob man eine Zwiebel Schicht für Schicht pellt", so Chefermittler Andy Redwood in London laut Nachrichtenmagazin.

    Und dann ist von heißer Spur auch nicht mehr die Rede: Die Untersuchung könne nun "möglicherweise" auf eine neue Spur führen, allerdings sei die Auswertung der umfangreichen Daten schwierig. Durch die Telefondaten wollen die britischen Ermittler alle Personen identifizieren, die sich zum Zeitpunkt des Verschwindens des Kindes in dem Ferienort an der Algarve aufgehalten haben. In einem Aufruf an die Öffentlichkeit werde die Polizei am 14. Oktober im Fernsehen "substanzielle" neue Informationen präsentieren und die Öffentlichkeit nochmals um Hilfe bitten, so Inspektor Redwood.

    Das Ärztepaar Gerry und Kate McCann aus Rothley war im April und Mai 2007 mit ihrer dreijährigen Tochter Madeleine und ihren zweijährigen Zwillingen im Urlaub in der portugiesischen Küstenregion Algarve und wohnten in der Ferienanlage "Ocean Club" in Praia da Luz. "Maddie" war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus einer verschwunden, als ihre Eltern beim Essen waren.

    Derweil geht der Verleumdungsprozess gegen den früheren Beamten der portugiesischen Polizei, Goncalo Amaral, in Lissabon weiter. Amaral hatte ein Buch geschrieben, in dem er die Eltern von Madeleine schwer belastete, für das Verschwinden ihrer Tochter verantwortlich zu sein. Jetzt wird in Lissabon darüber prozessiert, wie sich diese Buchveröffentlichung auf die Eltern ausgewirkt hat. Es geht um über eine Million Euro Schadenersatz. Trish Cameron, die Schwester von Vater Gerry McCann, sagte vor Gericht laut "The Telegraph" aus, dass das Buch und die folgende TV-Dokumentation die Eltern "damonisiert" und "verunglimpft" habe. Die Eltern hätten sich in einem "Fegefeuer" befunden, der Schmerz sei hundertfach vergrößert worden. Dies ist ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte viel zu kurz gekommen ist und bis heute belächelt wird. Unabhängig davon, was die Eltern selbst an medialem Feuerwerk veranstaltet haben, gilt es doch immer auch, Persönlichkeitsrechte zu achten. Das ist hier in teils kriminellem Umfang nicht geschehen.

    Die McCanns betonen, dass die Behauptungen des Ex-Polizisten in seinem Buch "Die Wahrheit der Lüge" die Suche nach dem Mädchen behindert hätten und die Angst der Familie vergrößert haben. Amaral hatte unter anderem die Behauptung aufgestellt, dass die Tochter bei einem Unfall gestorben sei, worauf die Eltern den Körper versteckt hätten. ->zum Focus-Bericht ->zum Telegraph-Bericht
     
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