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Termin Konzert : 06.10.2026, Der Tod und das Mädchen

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Veranstaltungen - Goethe-Institut Portugal

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Am 6. Oktober um 19 Uhr findet im Goethe-Institut Lissabon das Konzert "Der Tod und das Mädchen" in Rahmen der Reihe „Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht)“ statt. Das Kammerkonzert widmet sich musikalischen Perspektiven auf Tod, Vergänglichkeit und Erinnerung und bildet zugleich den Abschluss des Festival Cantabile 2026.

Der Tod gehört zu den zentralen Themen der Musikgeschichte. Das Konzert präsentiert unterschiedliche musikalische Annäherungen an Abschied, Verlust, Transformation und die Endlichkeit des Lebens. Im Mittelpunkt steht Dmitri Schostakowitschs letzte Komposition, die Sonate für Viola und Klavier op. 147. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Strauss.

Die Aufführungen übernehmen die Sängerin Michaela Unsinn, die Bratschistin Diemut Poppen und der Pianist José Gallardo. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend, der die vielfältigen Ausdrucksformen beleuchtet, mit denen Musik existenzielle Fragen von Leben, Tod und Erinnerung thematisiert.

Mitwirkende​

Michaela Unsinn ist Sängerin und Liedinterpretin mit einem breit gefächerten Repertoire von Kunstlied über Operette bis Oper. Sie ist zudem in der Leitung des Liedfest Zürich tätig.

Diemut Poppen zählt zu den international renommierten Bratschistinnen ihrer Generation. Sie lehrt an der Hochschule für Musik Freiburg, leitet mehrere Festivals und gründete gemeinsam mit dem Goethe-Institut vor vierzehn Jahren das Festival Cantabile.

José Gallardo gehört zu den gefragtesten Kammermusikpianisten seiner Generation. Der aus Argentinien stammende Musiker lehrt in Nürnberg und konzertiert regelmäßig mit internationalen Solist:innen. Zudem ist er Ko-Direktor des Festivals Bürgenstock in der Schweiz.

Das Goethe-Institut organisiert die Veranstaltungsreihe Über den Tod sprechen (hat noch niemanden umgebracht, weil Fragen von Sterben, Tod und Trauer zum menschlichen Leben gehören und dennoch oft tabuisiert werden. In einer Zeit globaler Krisen kann die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit Resilienz, Solidarität und neue Perspektiven fördern. Mit Filmen, Literatur, Gesprächen, Workshops und künstlerischen Beiträgen stärkt die Reihe den kulturellen Austausch, eine informierte und resiliente Zivilgesellschaft sowie den Austausch über grundlegende Fragen des menschlichen Lebens.
 

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