V
Veranstaltungen - Goethe-Institut Portugal
Gast
Gast
Am 22. April um 19 Uhr findet im Auditorium des Goethe-Instituts in Lissabon die Vorführung des Dokumentarfilms Salatinas - Geschichten der Alten Oberstadt von Coimbra von Filipa Queiroz, Rafael Vieira und Tiago Cerveira statt. Der Eintritt ist frei.
In den 1940er Jahren wurden rund dreitausend Menschen aus der Oberstadt von Coimbra vertrieben, um Platz für die Universitätsstadt zu schaffen, den heutigen Campus 1 der Universität Coimbra. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer der größten städtebaulichen Umgestaltungen Portugals, zum ersten Mal im Film. Durch Zeugenaussagen der letzten Überlebenden dieser Gemeinschaft, vor allem Frauen, fotografische Aufzeichnungen und Expertenberichte, wiederherstellt er die Erinnerung an die erzwungenen Versetzungen während des Estado Novo.
Dieser Dokumentarfilm zeigt die Wurzeln der Wohnungskrise, der sozialen Segregation und des Verschwindens historischer Stadtviertel im Namen des Fortschritts, die die Gesellschaft bis heute prägen.
Das Goethe-Institut unterstützt die Vorführung, weil Filme wie Salatinas auf eindrucksvolle Weise den kulturellen Austausch fördern, historische Erfahrungen sichtbar machen und Diskussionen über gesellschaftliche Entwicklungen anregen. Solche Perspektiven sind essenziell, um die Zukunft in Europa aktiv mitzugestalten und ein Bewusstsein für demokratische Teilhabe zu stärken. Die Veranstaltung unterstreicht zudem das Engagement des Instituts für Demokratieförderung und einen offenen, kritischen Dialog über europäische Geschichte und Gegenwart.
In den 1940er Jahren wurden rund dreitausend Menschen aus der Oberstadt von Coimbra vertrieben, um Platz für die Universitätsstadt zu schaffen, den heutigen Campus 1 der Universität Coimbra. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer der größten städtebaulichen Umgestaltungen Portugals, zum ersten Mal im Film. Durch Zeugenaussagen der letzten Überlebenden dieser Gemeinschaft, vor allem Frauen, fotografische Aufzeichnungen und Expertenberichte, wiederherstellt er die Erinnerung an die erzwungenen Versetzungen während des Estado Novo.
Dieser Dokumentarfilm zeigt die Wurzeln der Wohnungskrise, der sozialen Segregation und des Verschwindens historischer Stadtviertel im Namen des Fortschritts, die die Gesellschaft bis heute prägen.
Das Goethe-Institut unterstützt die Vorführung, weil Filme wie Salatinas auf eindrucksvolle Weise den kulturellen Austausch fördern, historische Erfahrungen sichtbar machen und Diskussionen über gesellschaftliche Entwicklungen anregen. Solche Perspektiven sind essenziell, um die Zukunft in Europa aktiv mitzugestalten und ein Bewusstsein für demokratische Teilhabe zu stärken. Die Veranstaltung unterstreicht zudem das Engagement des Instituts für Demokratieförderung und einen offenen, kritischen Dialog über europäische Geschichte und Gegenwart.