V
Veranstaltungen - Goethe-Institut Portugal
Gast
Gast
Am 5. Mai um 19:00 Uhr findet im Auditorium des Goethe‑Instituts Lissabon ein exklusives Gespräch mit den Fotografen Ute Mahler, Werner Mahler und Mário Cruz (NARRATIVA) statt. Im Zentrum stehen der dem aktuellen Ausstellungsprojekt Lissabon `87/88 zugrunde liegende gleichnamige Bildband sowie die Erfahrungen des Künstlerpaars als Fotojournalisten in der ehemaligen DDR.
In den Jahren 1987 und 1988 reisten die Fotografen Ute und Werner Mahler gemeinsam mit dem Journalisten Wolfgang Kil nach Lissabon – mit einem klaren Ziel: ein Buch über diese Stadt am westlichen Rand Europas zu schaffen. Das Projekt war als Reiseband für den Leipziger Verlag Brockhaus geplant und sollte später in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erscheinen. Zwei Jahre nach ihrer Reise jedoch fiel die Berliner Mauer, die DDR hörte auf zu existieren – und das nahezu fertiggestellte Buch verschwand mit ihr. Die Fotografien und Kontaktabzüge dieses unvollendeten Projekts gerieten in Vergessenheit und blieben in Kisten verstaut, bis sie 2021 wiederentdeckt wurden.
Fast 40 Jahre später ermöglicht die Präsentation dieser bislang unbekannten Bilder den Besucherinnen und Besuchern der Open‑Air‑Ausstellung eine neue Perspektive: Wie haben sich Lissabon und seine Bewohnerinnen und Bewohner verändert? Ausgangspunkt dieser Reflexion ist ein einzigartiges visuelles Dokument zweier der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Die Fotoausstellung Lissabon '87/88 ist noch bis zum 29. Mai 2026 auf der Praça dos Restauradores in Lissabon zu sehen.
Ute und Werner Mahler gehören zu jener Gruppe von sieben Fotograf*innen, die 1990 im Jahr der Wiedervereinigung die Agentur Ostkreuz gründeten. Ziel der Gründung war es, sich gemeinsam auf dem Markt zu behaupten, Gleichgesinnte zu verbinden und von Berlin aus in alle Richtungen aufzubrechen, um das Weltgeschehen fotografisch zu dokumentieren. Benannt nach der Berliner S‑Bahnstation Ostkreuz, sollte die Agentur zugleich ein gemeinsamer Anlaufpunkt bleiben, an dem die Mitglieder sich immer wieder begegnen und austauschen konnten. Nach dem Mauerfall erschlossen die Fotograf*innen neue Themenfelder und arbeiten heute weltweit. Mittlerweile umfasst die Agentur 25 Fotograf*innen aus Ost und West sowie aus internationalen Kontexten. Trotz dieser Entwicklung ist der Leitgedanke derselbe geblieben: sozial engagierte, künstlerische Projekte im Sinne des Autor*innenprinzips zu verfolgen. Ute und Werner Mahler sind bis heute als Lehrende an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin tätig.
In den Jahren 1987 und 1988 reisten die Fotografen Ute und Werner Mahler gemeinsam mit dem Journalisten Wolfgang Kil nach Lissabon – mit einem klaren Ziel: ein Buch über diese Stadt am westlichen Rand Europas zu schaffen. Das Projekt war als Reiseband für den Leipziger Verlag Brockhaus geplant und sollte später in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erscheinen. Zwei Jahre nach ihrer Reise jedoch fiel die Berliner Mauer, die DDR hörte auf zu existieren – und das nahezu fertiggestellte Buch verschwand mit ihr. Die Fotografien und Kontaktabzüge dieses unvollendeten Projekts gerieten in Vergessenheit und blieben in Kisten verstaut, bis sie 2021 wiederentdeckt wurden.
Fast 40 Jahre später ermöglicht die Präsentation dieser bislang unbekannten Bilder den Besucherinnen und Besuchern der Open‑Air‑Ausstellung eine neue Perspektive: Wie haben sich Lissabon und seine Bewohnerinnen und Bewohner verändert? Ausgangspunkt dieser Reflexion ist ein einzigartiges visuelles Dokument zweier der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Die Fotoausstellung Lissabon '87/88 ist noch bis zum 29. Mai 2026 auf der Praça dos Restauradores in Lissabon zu sehen.
Ute und Werner Mahler gehören zu jener Gruppe von sieben Fotograf*innen, die 1990 im Jahr der Wiedervereinigung die Agentur Ostkreuz gründeten. Ziel der Gründung war es, sich gemeinsam auf dem Markt zu behaupten, Gleichgesinnte zu verbinden und von Berlin aus in alle Richtungen aufzubrechen, um das Weltgeschehen fotografisch zu dokumentieren. Benannt nach der Berliner S‑Bahnstation Ostkreuz, sollte die Agentur zugleich ein gemeinsamer Anlaufpunkt bleiben, an dem die Mitglieder sich immer wieder begegnen und austauschen konnten. Nach dem Mauerfall erschlossen die Fotograf*innen neue Themenfelder und arbeiten heute weltweit. Mittlerweile umfasst die Agentur 25 Fotograf*innen aus Ost und West sowie aus internationalen Kontexten. Trotz dieser Entwicklung ist der Leitgedanke derselbe geblieben: sozial engagierte, künstlerische Projekte im Sinne des Autor*innenprinzips zu verfolgen. Ute und Werner Mahler sind bis heute als Lehrende an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin tätig.