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Artikel Spannungen zwischen Portugal und Spanien wegen Atommüllzwischenlager

Dieses Thema im Forum "Politik und Gesellschaft in Portugal" wurde erstellt von Paule, 11 Januar 2017.

Schlagworte:
  1. Paule

    Paule Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich habe bei Heise/ Telepolis einen Artikel gefunden, der sich mit Spannungen zwischen den beiden Nachbarn befasst.
    Spanien hat wohl beschlossen, bei einem alten AKW in Almaraz unweit der portugiesischen Grenze am Oberlauf des Tejo ein temporäres Zwischenlager zu errichten. Nach diesem Bericht hat sich das portugiesische Parlament einstimmig gegen das Vorhaben positioniert, außerdem habe der portugiesische Umweltminister ein Treffen mit seiner spanischen Amtskollegin abgesagt.

    Der ganze Artikel:
    Ganz Portugal empört über Atommülllager in Spanien
     
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  3. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Almaraz: Portugal avança com queixa à Comissão Europeia na segunda-feira

    Portugal wird sich am Montag offiziell an die europaeische Kommission wenden. Der Atommuell wurde bisher von Spanien nach Frankreich transportiert. Der Vertrag ist abgelaufen und nun will Spanien das Problem selbst loesen. Almaraz befindet sich an der port. Grenze unweit des Tejo.

    Gruss, Manuela
     
  4. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Warum diese ganze Aufregung? Irgendwo muß dieser Atommüll ja endgelagert werden. Und Portugal kauft in Spanien nun mal ua auch Atomstrom ein. Sollen die sich mal nicht so anpissen. Diese Zwischenlagerungsmöglichkeit von Atommüll an einem großen Fluß, der direkt ins Meer fließt, die beste Lösung.
    So schwimmt dieser Abfall quer durch Portugal direkt in den Ocean und belastet somit nicht das Grund/Trinkwasser, wenn es stattdessen an Land gelagert werden würde.
    Die Weltmeere sind die besten Endlagerungsstätten für strahlenden Atommüll. Man muß sich diesen Planeten ja nur mal von oben angucken. Nur blau mit Meerwasser, was eh keiner trinken kann. Wenn man jetzt den ganzen Atommüll da reinkippen würde, kämen auf 100 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Wasserstoffmoleküle nur 1 strahlendes Atommüllmolekül. Wo ist da das Problem jetzt?

    LG
    M
     
  5. mopette

    mopette Amador Teilnehmer Stammgast

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    Das Grundwasser wird weniger belastet, aber der Fisch umso mehr, aber macht ja alles nix Fukushima Fisch und radioaktives Zeugs kommt auch bald hier an ... Guten Appetit und Ironie aus

    Gruß K
     
    Hanseat gefällt das.
  6. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Doch, Spanien will es so machen und das noch dicht an der Grenze zum Nachbarland. Zunaechst sollte die Einlagerung kein Problem sein. Ein Fachmann erklaerte mir, dass Atommuell auf jeden Fall 200 J. lang sicher im Boden verstaut werden kann. Was danach passieren kann, weiss niemand so genau...

    Es macht keinen Sinn, den Muell weiterhin nach Frankreich zu transportieren. Fuer Portugal waere dies aber natuerlich die sicherere Loesung.

    Das Kraftwerk, das in Almaraz in Betrieb ist, ist aktuell das gefaehrlichere Pulverfass.

    Gruss, Manuela
     
  7. Hanseat

    Hanseat Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Es gibt weltweit ca.430 Atomkraftwerke aber kein Endlager für den Müll.Der wird in größter Not am AKW gelagert.Deutschland sucht schon seit 1970 einen Endlagerplatz.Auch wenn die Franzosen den Atommüll aufgearbeitet haben kommt der Rest wieder nach Spanien zurück.Das ist das gleiche Verfahren wie mit Gorleben.
     

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