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Sao Teotonio im Wandel der Zeit

Dieses Thema im Forum "Portugal Allgemein" wurde erstellt von Maximus, 10 Juni 2017.

Schlagworte:
  1. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Interessanter Artikel über Sao Teotonio

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.

    Der Artikel steht auch in der neuen ESA und beschreibt eine bedenkliche Entwicklung.

    LG
    M
     
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  3. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Maximus,

    ich kann den link nicht oeffnen: "page not found"

    Gruss, Manuela
     
  4. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Tja schade, Manuela. Ich bin allerdings auch zu doof, ohne Maustasten einen Link auszuschneiden und wieder einzufügen. Hab grad nur ein Tablet und eine kabellose Tastatur dabei. So muß ich den Link erst mühsam auf einen Zettel schreiben und dann ins vorgegebene Linkeinfügfenster des PF eintippen. Und das scheint leider nicht zu klappen oder ich hab mich vertippt:(
     
  5. gUNA

    gUNA Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Hi Maxi,
    hab diesen Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. gefunden.
    Gruss,
    Guna
    --- Folge-Nachricht angehängt, 10 Juni 2017, Datum der Originalnachricht: 10 Juni 2017 ---
    PS: Als jemand der dort unten zu Hause ist, wie siehst Du die Situation, vollzieht/vollzog sich der Wandel schleichend und wird/ wurde nicht als so vordergründig wahrgenommen?
     
  6. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Maximus, hallo Guna,

    der Bericht ist wirklich sehr interessant. Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, seit ich zuletzt in São Teotônio war. Allerdings war ich zuletzt vor fast 3 Jahren an den Straenden dort in der Naehe. Da war diese krasse Veraenderung nicht zu merken.

    Was mir generell auffaellt, ist, dass es immer mehr Einwanderer aus Drittlaendern wie Indien, Bangladesch und Pakistan gibt. In Lissabon ist mir das aufgefallen. Was fuer Jobs machen die denn, wo es doch relativ viele arbeitslose Portugiesen gibt?

    Gruss, Manuela
     
  7. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    die scheinen den Link vielleicht nachträglich geändert zu haben, der müsste gehen: Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.

    Kai

    --- Folge-Nachricht angehängt, 12 Juni 2017, Datum der Originalnachricht: 12 Juni 2017 ---
    die krasse Veränderung, natürlich erstmal ohne Inder und Bulgaren aber dennoch krass, läuft seit etwa Mitte der 90er, als sich in Portugal eine auch halbwegs zahlungsfähige Mittelklasse herausgebildet hatte. Da kam plötzlich ein großer Nachfrageboom nach Unterkünften nicht nur durch die Ausländer sondern vor allem aus dem eigenen Land. Und die neu gebauten Unterkünfte wirkten wiederum wie ein Motor für weitere Angebote.

    Es handelt sich um eine Entwicklung, die vor knapp 25 Jahren begonnen hat. Ich war zu der Zeit oft, teils mehrfach pro Jahr in der Region und habe das gut beobachten können.

    Kai
     
  8. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ja Danke Guna und Kai, genau den Bericht wollte ich verlinken.

    Also in Lagoa nicht weit von meiner alten Behausung gehts grade so ab. Die Treibhausanlage wird riesig und ist eine Erweiterung der bisherigen. Hier arbeiteten Nepalesen. Muß man sich mal vorstellen, in der kleinen Eckkneipe bei Dona Beta auf einmal alles voll mit Nepalesen.
    Außerdem sieht man jetzt öfters dicke X6 BMWs mit span.Kennzeichen rumfahren.

    [​IMG]
    Ich mein, wenn diese Anlage jetzt an die Talsperren angebunden wäre, dann tja ok mein Gott nochmal. Ist sie aber nicht. Die Wahnsinnigen haben erstmal
    alles planiert und Millionen in den Aufbau dieser Anlage gesteckt und dann erst angefangen, nach Wasser zu bohren:klatsch:. 3 Wochen haben die da rumgebohrt, bis der 7. Versuch endlich auf Wasser in 120 Meter Tiefe stieß. Jetzt hängen die in einer Wasserader, die extrem kalkhaltig und endlich ist. 5 Km Luftline weiter kommt aus den Tiefenbrunnen nur noch Salzbrühe raus.
    Wahrscheinlich wirds in Lagoa oder Sao Teotonio demnächst mal so aussehen:


    [​IMG]

    Um Sao Teotonio ist das Land halt extrem fruchtbar und das Kleinbauerntum nähert sich dort eh dem Ende entgegen (Überalterung und Abwanderung). Da kommt jetzt die Agrarindustrie und in ein paar Jahren ist der Südalentjo genauso eine totgespritzte Monokulturwüste wie Deutschland.

    LG
    M
     
  9. gUNA

    gUNA Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Schreckliche Bilder!!
    Man kann nur hoffen, dass die auch hier mit dem Wandel gehen und direkt auf Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. setzen, 1 Zehntel Wasserverbrauch, u.U. keine Pestiziden, Herbizide sowieso nicht.
    Wen es interessiert, kann auch erfolgreich in kleinem Stil betrieben werden.
    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.
    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. (witzig, dass bei Links zu Aquaponiks, also auf Deutsch mit k und nicht mit c geschrieben, die Lebensmittelproduktion nicht so im Vordergrund steht. Hier drängt sich die Frage auf, hat D generell einen Drogenproblem ;))

     
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  10. escondito

    escondito Amigo Teilnehmer

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    Also wir haben ein kleines Haus in der Nähe und wir sind oft in Teo.
    Den Bericht der Barbara Wimmer kann ich so nicht bestätigen. Das ist immer noch eine typisch Kleinstadt im Alentejo. Im Gegenteil denke ich das Portugal kaum überall so portugiesisch ist wie hier.
    Sicherlich wird die Welt kleiner, aber das doch überall und eben auch hier.
    Letztendlich.... was ist schlecht daran?
    Grade die "Alternativen" propagieren doch Multikulti, aber bitte nicht dort wo man als "Estrangeiro" die Idylle geniessen möchte so wie man sich ein schönes, altes Gemälde anschaut?
    Es ist leicht zu kritisieren zumal als ökologisch ausgerichteter Weltenbummler mit einem Öko Fußabdruck so groß wie bei keinem Hundertjährigem.
    Sorry, ich finde..... Leben und leben lassen.
    Gruß
    Mario
     
  11. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Über den Zuzug von Menschen aus anderen Ländern und damit mehr Mulltikulti hat sich doch niemand hier aufgeregt. Im Gegenteil, die Leute sind doch froh, wenn sonst leerstehende Häuser wieder bewohnt werden. Stand ja auch im Artikel.
    Was halt kritisiert wird, ist die Tatsache, daß die Landwirtschaft immer mehr industrialisiert wird und Asiaten mit Hungerlöhnen ausgebeutet werden, nur weil Mitteleuropäer auch mitten im Winter Himbeeren essen wollen.
    Die Masse der Menschheit vegetiert halt ohne Bewußtsein dahin.
    LG
    M
     
  12. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich bin genau deiner Meinung. Es geht darum, dass im Grunde teure Projekte finanziert werden, auch mit Subventionen der EU, um sie dann mit Hilfe von Billigstarbeitern aus Drittlaendern am Laufen zu halten. Durch diese Art der Globalisierung wird die Arbeitskraft der Menschen immer mehr zur billigen Handelsware. Moderne Sklaverei eben. Das hat fuer mich nichts mit "Multi-Kulti" zu tun. Fuer mich bedeutet dieser Begriff ein friedliches, respektvolles Zusammenleben verschiedenster Kulturen und nicht die Existenz einer Gesellschaft, die eine andere Parallelgesellschaft ausbeutet!
     
  13. escondito

    escondito Amigo Teilnehmer

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    Nun, die Autorin erinnert sich an ihre Jugend. Wie schön und idyllisch alles war, wie toll es für sie als "Fremde" war dann endlich zu ihren Schulfreunden mit nach Hause zu dürfen.
    Sie zitiert Menschen die sich darüber beklagen das es nur noch, z.B. im Supermarkt, 20% Portugiesen hat heutzutage.
    Sie selbst schildert das es ihr auffällt wieviele indische usw, also "fremde" Geschäfte es gibt.
    Des Weiteren beschreibt sie das die, ihrer Meinung nach wenigen verbliebenen Portugiesen, sich nun wieder, zur Bewahrung ihrer Identität, auf ihre Traditionen besinnen.
    Was die Agricultura angeht stimme ich vollstens zu, keine Frage.
    Dorfläden der traditionellen Art gibt es in Deutschland auf den Dörfen übrigens auch kaum noch.
    "Tempus progreditur". .... Die Zeit schreitet voran....auch im Alentejo...
    liebe Grüße
    Mario

    ps Zitat: "die Masse der Menschenvegetiert halt ohne Bewusstsein dahin"

    halte ich für eine ziemlich vermessene Aussage. Die überwiegende Mehrheit der Menschen hat andere Sorgen als ein höheres, vielleicht sogar noch ökologisches, Bewusstsein zu erreichen.
    Die meisten kämpfen um das tägliche überleben und nicht um einen veganen Lebensstil öder ähnliches.
    Das ist nicht abwertend gemeint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juni 2017
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  14. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    und schon das ist damals ein verklärter Blick gewesen, wenn es denn so ist, dass sie das so gesehen hat.

    Kai
     
  15. gUNA

    gUNA Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Kann man doch lesen, wie sie es gemeint hat.. wenn man mal seinen seinen Blick aus der politisch korrekt verklärten Welt erhebt. :rolleyes:
    Was ist denn daran so falsch, etwas als befremdlich wahrzunehmen, oder sich als "fremd" wahrzunehmen, ist doch ne ganz nat. menschl. Regung?! Seid ihr alle Cyborgs?
     
  16. Sülzmeister

    Sülzmeister Admirador Teilnehmer Stammgast

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    "Die Masse der Menschheit vegetiert halt ohne Bewußtsein dahin."
    @ Maximus:

    Mich würde insbesondere interessieren, was Du unter dahin vegetieren ohne Bewußtsein konkret verstehst? Oder anders gefragt, welchen Grad von Intellektualität benötigt man, um ja nicht in der Nähe eines dahin vegetierenden Bewusstseins zu kommen?
    Überdies hätte ich gerne von Dir gewußt, was die Info-Quellen für Deine Behauptung sind " dass die Masse der Menschheit ohne Bewußtsein dahin vegetieren soll"?

    Gruß Sülzmeister
     
  17. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Gedankenlosigkeit gepaart mit der Unfähigkeit, Zusammenhänge geistig zu erfassen.
    Von daher ich würde mal sagen, je höher der Intellekt, destso niedriger die Gefahr einer dahinvegetierenden Bewußtseinslosigkeit.
    Bildung ist da A und O Alter
    Als Infoquellen reichen mir meine Augen.

    LG
    M
     
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  18. LouiseB.

    LouiseB. Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Genau das und Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. ! Fertig ! Das ist genug fuer ein paar freie Schuhe ohne fremde Démagogie .
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13 Juni 2017
    HJV gefällt das.
  19. gUNA

    gUNA Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Almería 54:45, 1:15:40, 1:27:40
     

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