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Radiobeitrag Portugal in Krisenzeiten

Dieses Thema im Forum "Politik und Gesellschaft in Portugal" wurde erstellt von merula, 21 September 2022 um 23:23 Uhr.

Schlagworte:
  1. merula

    merula Admirador Teilnehmer Stammgast

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  3. Ralph HH

    Ralph HH Amador Teilnehmer Stammgast

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    Vielen Dank. Das ist ein sehr lesenswerter Artikel. Und stimmt sehr positiv für die Zukunft in Portugal
     
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  4. ALISAN

    ALISAN Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Im Großen und Ganzen kein allzu schlechter Artikel.

    Den einen oder anderen Punkt muss man schon etwas differenziert betrachten.

    "In Portugal herrscht heute annähernd Vollbeschäftigung" ist eine Behauptung, die ich so nicht unterschreiben würde.

    Man bedient sich hier anscheinend der offiziellen Statistik des PT-Arbeitsamts, die aber wenig Aussagekraft hat.
    Allerspätestens nach 2 Jahren fällt man eh aus der Statistik, auch ohne Job.

    Während der EURO-Krise nach 2008, ab 2011 auch in PT offiziell angekommen, sind viele durch Entlassungen in die Selbständigkeit getrieben worden, wenn man nicht zum Arbeitsamt gehen wollte (das wirklich nur eine marginale Absicherung ist, dafür aber mehr Auflagen).

    Anders als in DE ist man in PT auch nicht verpflichtet sich arbeitslos zu melden ... bei den hiesigen Sozialleitungen ist es oft auch kein schwerer Verlust.



    "Ein Problem: Arbeitskräftemangel"
    auch eine zu relativierende Behauptung.

    Es ist wahr, dass besonders in der Algarve im Hotel- und Gaststättenbereich für den Sommer händeringend Arbeitskräfte gesucht wurden, aber eben nur zeitlich befristet.
    Von den Arbeitsbedingen sprechen wir schon gar nicht. Auch wenn auf dem Papier oft mehr als Mindestlohn bezahlt wird, feste Arbeitszeiten gibt es nicht und bei den vielen Überstunden, die seltenst extra bezahlt werden, kommt man sogar unter Mindestlohn (zur Zeit 705 € Brutto).

    Jetzt ist Algarve nicht die günstigste Ecke in PT, wie auch Lissabon oder Porto (eben da, wo diese AN gesucht werden).
    Wer dann noch eben dort eine Unterkunft benötigt ... dafür bleibt man lieber bei den Eltern im Dorf, unterstützt diese und hilft hier und da aus.


    Stichwort Gaspipeline:

    Seit mehr als einem Jahrzehnt versuchen Spanien und Portugal auf europäischer Ebene, die nötige Unterstützung zu erhalten, um die Strom- und Gasverbindungen nach Frankreich auszubauen. Doch Paris hat sich bislang gegen alle Pläne gestellt, vor allem, weil der preiswert produzierte Öko-Strom von der iberischen Halbinsel eine ernsthafte Konkurrenz für den französischen Atom-Strom darstellen könnte. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat Anfang September die Blockadehaltung seines Landes noch einmal bestätigt, und Deutschland im Gegenzug Flüssiggas aus Frankreich angeboten, um so das portugiesisch-spanische Projekt wieder einmal zu verhindern.

    Da hatte ich unlängst hier im Forum schon etwas zu geschrieben Link nur für registrierte Nutzer sichtbar..
    Paris (und Brüssel) haben es jahrelang geblockt, jetzt fällt es einem vor die Füße ... lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

    Soviel zu EU und Solidarität.
    .
    --- Folge-Nachricht angehängt, 23 September 2022 um 11:15 Uhr ---
    Nachtrag zur Gaspipeline:
    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.
    .
     

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