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News Pedrogão 2017- 500.000 Euro Spendengelder veruntreut

Dieses Thema im Forum "Nachrichten aus Portugal" wurde erstellt von Manuela, 20 Juli 2018.

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  1. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Monate nach den Waldbränden in Pedrógão Grande haben Besitzer von seit vielen Jahren leerstehenden Häusern und Ruinen ihren Hauptwohnsitz beim Finanzamt geändert, um von den Geldern profitieren zu können, die den Brandopfern zugedacht sind, deren Häuser und deren Hab und Gut der verheerenden Naturkatastrophe zum Opfer fiel. Mit diesem Geld sollen nun ihre seit langem verwahrlosten, unbewohnbaren Zweithäuser aufgebaut werden.

    Meio milhão em donativos para Pedrógão foram desviados


    Die Vorsitzende des Vereins der Brandopfer von Pedrogão, Nádia Piazza, ist über diese Tatsache nicht verwundert.

    rr.sapo.pt/noticia/119203/noticia-de-desvio-de-verbas-em-pedrogao-nao-surpreende-nadia-piazza

    "As pessoas têm olhos na cara, sabem quem habitava, que casas estavam em ruínas e quais as casas que não eram primeira habitação", diz, notando que as casas urgentes deveriam ter sido sinalizadas logo de início, "até para quem faz a gestão dos fundos ficar salvaguardado".

    Die Leute haben Augen im Kopf und wissen, wer dort wohnte, welche Häuser in Ruinen lagen und welche Häuser nicht erster Wohnsitz waren. Die betroffenen Häuser hätten sofort gekennzeichnet werden müssen, auch um diejenigen abzusichern, die die Gelder verwalten.

    Nádia Piazza hat ihren 5jährigen Sohn bei dem Brand verloren, was sie veranlasste, den Verein zu gründen. Hier ist ein Bericht darüber:
    Nádia Piazza: O meu filho não morreu intoxicado. Foi incinerado mesmo
    Hier ist noch ein Bericht über ihr Schicksal: As mulheres de Pedrógão.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5 August 2018
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  3. ALISAN

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    War leider zu erwarten, manche bekommen den Hals nicht voll.
    Ich Ich Ich Ich...

    Abstossend
    .
     
  4. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Já, finde ich auch. Wenn man ueber das Schicksal dieser Frau liest und darueber nachdenkt, was sie durchgemacht hat und dann sieht, wie sich Unbeteiligte ganz einfach auf Kosten solch unermesslichen Leids bereichern koennen, wird mir wirklich schlecht.

    Ich befuerchte nur, dass diese Betrueger evtl. damit ungestraft durchkommen werden, wie es in so vielen Bereichen in diesem Land moeglich ist.
     
    ecila und ALISAN gefällt das.
  5. Karlem

    Karlem Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Wieso? Das passt doch zu Portugal. Ich hatte mir schon vergangenes Jahr gedacht, dass dies geschehen würde. Ich und mein Vater haben bei dieser Meldung gelacht. Anders geht es ja nicht mehr. Bekommt man eigentlich noch finanzielle Unterstützung von der Câmara wenn man sein Haus saniert? Ich kenne da viele Fälle wo dann später nicht der oder die HauseigentümerIn einzieht sondern die Kinder. Das ist auch Betrug den es seit Jahren gibt.

    Immerhin sind es aktuell nur 500000 Euro. Da hätten man aber hellhörig werden müssen, wenn da jemand kommt und seinen Wohnsitz verlegt. Ich finde das gut das solche Sachen mal öffentlich gemacht werden. Damit mal jeder mitbekommt was da so abläuft.
     

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