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Tipp Neuland Siedlergemeinschaft in Portugal

Dieses Thema im Forum "Auswandern nach Portugal" wurde erstellt von Neuland_Nils, 17 September 2018.

  1. Neuland_Nils

    Neuland_Nils Amigo Teilnehmer

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    Hallo zusammen, ich dachte mir ich stelle mal unser (noch recht junges) Auswanderprojekt vor, auch wenn Portugal noch nicht endgültig feststeht, sieht es derzeit stark danach aus dass es dieses sonnige Land ganz im Westen Europas wird. Wir planen eine autarke und ökologische Siedlergemeinschaft zu gründen die sich selbst versorgt und versucht für alle Beteiligten ein Maximum an Lebensqualität zu erzeugen, abseits von ausufernder Konsumkultur, immer schneller getaktetem Leben und dem wirtschaftlichen Druck den die Leistungsgesellschaft den meisten von uns auferlegt.

    Die Besonderheit bei uns ist dass wir es etwas größer aufziehen als viele andere Projekte wir planen mehr oder weniger vollständige Autarkie und möchten eher auf freiwilliger Basis mit der konventionellen Marktwirtschaft interagieren. Solidarische Landwirtschaft mit permakulturellen Prinzipien, alternative Bauweisen und dezentrale Strom-/Wasserversorgung machen es möglich. Alles in Kombination mit einer ordentlichen Online-Reichweite die wir nutzen wollen um kostenlos Wissen im Internet über solche Lebensweisen zu verbreiten und um Angebote für Touristen zu schaffen sowie Festivals, Seminare etc..

    Zur Umsetzung haben wir uns eine Finanzierungskampagne überlegt und mittlerweile sind wir etwa 80 Menschen die weit über 100.000€ zugesichert haben und Teil des Projekts werden wollen. Mit dem Geld sammeln fangen wir in den nächsten Wochen an. Das Grundstück wird sich im Vereinsbesitz befinden, jeder kann sich eine Parzelle sichern auf der sich selbst verwirklichen kann und wir planen flache Hierachien.

    Derzeit suchen wir interessante Grundstücke vor allem in Portugal und wollen nächstes Frühjahr runterfliegen um die ersten Objekte zu besichtigen (Boden- und Wasserproben nehmen inkl.) und mit den dortigen Behörden ins Gespräch zu kommen.

    Wir sind auch extrem daran interessiert uns mit anderen Projekten zu vernetzen! Wir suchen andere Auswanderer die uns mit Erfahrungswerten helfen können aber auch andere Selbstversorgergemeinschaften die vlt. noch Mitstreiter suchen, wir haben derzeit genug Anfragen um Leute auch an andere Projekte weiterzuvermitteln!

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    Wenn ihr Fragen habt, schießt los! :)
    --- Folge-Nachricht angehängt, 17 September 2018, Datum der Originalnachricht: 17 September 2018 ---
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    Wir sind übrigens nicht unbedingt eine "Hippie-Kommune", aber auch nicht weit davon entfernt. Freie Liebe ist bspw. ein Konzept welches den allermeisten zu weit geht, wir legen aber auf ein anderes Miteinander wert als es in der konventionellen Gesellschaft allgegenwärtig ist. Ein naturverbundenes, durchaus auch konsumkritisches Leben mit einem Fokus auf jene Dinge die wirklich lebensqualitätsfördernd sind in Kombination mit Nachhaltigkeit und möglichst geringer finanzieller Hürde für die Teilnehmer trifft es ganz gut. Autarkie ohne Nachhaltigkeit ist ja nebenbei bemerkt auch eine Rechnung die kaum aufgeht.
     
    JaniMaa gefällt das.
  2. Roemer

    Roemer Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Und warum nicht in Deutschland ?
     
    Emma01 gefällt das.
  3. rallehh

    rallehh Amigo Teilnehmer

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    Hallo Nils,

    vielen Dank für deine Infos. Euer Projekt klingt spannend und wir drücken Euch die Daumen, dass Ihr genug Geld und die richtigen Leute dafür zusammen bekommt. Wir haben auch schon mit diversen Gemeinschaften Kontakt gehabt, aber festgestellt, dass das (aus unterschiedlichen Gründen) nicht die Art des Zusammenlebens ist, die wir favorisieren. Habt Ihr schon euer "Wunschgrundstück" gefunden ?

    Beste Grüße
    Ralph
     
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  4. haraldhoke

    haraldhoke Amigo Teilnehmer

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    schön, eine interessante idee, ich lese aber auf eurer seite und den faq´s folgendes:

    17. Was ist mit Gesetzen, Bauvorschriften, Genehmigungen?
    Ein Blick in die Gesetzbücher des jeweiligen Landes ist bestimmt keine verkehrte Idee, aber Hauptaugenmerk sollte es trotzdem sein ein Land zu wählen in dem im Hinterland wenig bis gar keine Vorschriften dieser Art durchgesetzt werden, weil sich die dortigen Behörden einfach nicht darum scheren.

    hm, ob da das portugal von 2018 welches ja zu europa gehört das richtige ist? keine vorschriften, oh, oh, und eurer projekt auf ilegale beine zu stellen, ob das wirklich schlau wäre? kennt ihr das tamera projekt? schaut es euch doch einmal an und erfragt welche probleme es gab und vermeidet diese bereits am anfang.
    drücke die daumen, viele grüße!
     
    Blüemli und Neuland_Nils gefällt das.
  5. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Habe 15 ha Land mit Ruine und Wasserlauf zu verkaufen. Liegt im Hinterland der Algarve an der Grenze zum Alentejo hin.
    Ideal für das, was ihr vorhabt. Kostet 85 000 und muß noch nur noch urbar gemacht werden. Dort kann man sich wirklich austoben und alternativ leben.
    Diese Art von Landkultivierung, wie ihr sie vorhabt, ist allerdings mit jahrelanger Knochenarbeit verbunden, bevor die ersten Erträge eingebracht werden können.
    Aber von nichts kommt halt nichts.

    LG
    M
     
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  6. Neuland_Nils

    Neuland_Nils Amigo Teilnehmer

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    Danke für die vielen Antworten!

    Deutschland ist relativ früh ausgeschieden beim Auswahlprozess, unter anderem wegen dem Klima und weil es absolut überreguliert ist. Das Baurecht ist eines der striktesten auf der Welt sich nicht an öffentliche Wasserversorgung bzw. Abwasser anschließen zu lassen ist nahezu unmöglich und wir planen darüber hinaus Tourismus-Angebote zu schaffen, das spricht ebenfalls für ein wärmeres Klima.

    Vielen Dank! Wir haben eine Reihe von Grundstücken gefunden die in Frage kommen. Wir haben aber auch festgestellt dass Grundstücke relativ schnell verkauft waren, weshalb wir erstmal noch Mitstreiter suchen und auch das Geld einsammeln. Die Gründe würden mich aber durchaus interessieren!

    Selbstverständlich wollen wir nicht einfach illegal bauen. Die FAQ ist zu einem recht frühen Zeitpunkt des Projekts entstanden. Du hast vollkommen recht damit dass innerhalb der EU das Baurecht mehr oder weniger auch im ländlichen Raum durchgesetzt wird. Aber Tamera ist ein gutes Stichwort, selbstverständlich sind wir mit denen in Kontakt, sie sind gerade dabei eine Umzonung ihres Geländes in Portugal zu erwirken (PIERS-Verfahren) wodurch unter anderem alternativen Bauweisen und eigener Infrastruktur bzgl. Wasser- und Energieversorgung nichts mehr im Weg stehen sollte. Es gibt sowohl in den USA als auch England und sogar Deutschland Beispiele dafür dass die Bauvorschriften für Ökodörfer verändert werden können.

    Das klingt durchaus interessant, 15 Hektar ist zwar das absolute Minimum aber du kannst uns gerne ein paar Eckdaten wie die genaue Lage und ggf. ein paar Fotos per E-Mail zukommen lassen! (edit Paule: E-Mail-Adresse entfernt. Bitte keine E-Mail-Adressen veröffentlichen, Kontakt per PN möglich) Uns ist schon bewusst dass es harte Arbeit ist, das ist offensichtlich nichts wodurch wir uns abhalten lassen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18 September 2018
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  7. asiangecko

    asiangecko Amigo Teilnehmer

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    Interessant! Wie weit seid ihr?
    Wir liegen unterhalb von Odemira, also nicht so weit von Tamera, 9ha, Teich, Brunnen, autark in Wasser und Strom. Absicht von leichtem Tourismus und Partyveranstaltung besteht(großer Pool vorhanden, Plätze für Zelte, Wohnmobile).
    2 Haupthäuser, bewohnt, 1 Ruine, die als Gemeinschaftshaus eneuert werden soll, 1 Holzhaus stark renovierungsbedürftig, hät Platz f.5...großer Pferdestall(auch f. andere Tiere) sehr viele Gartenflächen, die noch urbar gemacht werden können.
    Wer uns besuchen mag...

    gecko

    sms +49 edit Paule: Bitte keine Telefonnummern veröffentlichen, Kontakt per PN!
    --- Folge-Nachricht angehängt, 1 Juni 2019, Datum der Originalnachricht: 1 Juni 2019 ---

    Olá Ralf,
    wie seht ihr denn eure Art des Zusammenlebens?


    lg gecko
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1 Juni 2019
  8. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich verschiebe jetzt mal unsere letzten Beitraege, also die "Tamera-Beitraege" ins passende Thema. Was ist das Ökodorf Tamera?

    Ich bitte euch, konkret auf Neuland-Nils Thema zu antworten.

    Gruss, Manuela
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Juni 2019
  9. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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  10. Reisender

    Reisender Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Du meinst 80 x (mindestens) 100.000 € ?
     
  11. Ubuntu Kubuntu

    Ubuntu Kubuntu Amigo Teilnehmer

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    Hallo Nils
    Ich bin ganz neu im portugalforum.org dabei. Aber mich wundert, dass niemand über die Klimaentwicklung und die "autarke" Wasserversorgung spricht. Es gibt in Portugal ja nicht einfach Bäche und Flüsse, die vor sich hin sprudeln und von denen etwas weg geleitet werden kann für die Landwirtschaft. Grundwasser anzapfen hat bei der gegenwärtigen Wettersituation im Süden zumindest keine Zukunft. Zwar sieht man überall Bewässerungen inkl. solche mit Sprengern. Das ist Zynismus.
    "Neuland" suche auch ich in Portugal. Es ist wunderschön hier. Aber je länger ich suche, desto mehr Fragen kommen auf. Rückzug in entlegene Gebiete ja, z.B. Südaentejo. Tourismus müsste hier autonome Angebote haben wie Seminare, Radtouren, Fotosafaris. Und wie kommt man hin aus Mitteleuropa? Luftweg und Strasse, beides mittlerweile ökologisch "verwerflich". Schon die Anreise müsste entschleunigt werden...
    Die Preise hier sind gegenwärtig exorbitant (inkl. das oben angebotene Grundstück; mindesten sollte angegeben werden, wieviele % des Grundstücks überbaut werden dürfen). Eine Parzellierung ist übrigens kaum durchführbar.
    Verteilung des klimatischen Risikos erscheint mir vernünftig. Ich schaue mir Eure Seite gerne an. Was mich etwas stösst, ist das geplante Fundraising. Das schafft Abhängigkeiten.
    Beste Grüsse und Erfolgswünsche
    Ubuntu
     
  12. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Wie kannst Du Tourismus und die ökologisch verwerfliche Anreise zusammen in deinen Überlegungen verbinden?
    Beides geht nicht und ist unlogisch und inkonsequent oder sollen die Touristen in Pferdekutschen anreisen?

    Bei allem Verständnis, man kann nicht aus ökologischen Gründen die Menschheit ins Mittelalter oder früher versetzen wollen, aber seinen Lebensunterhalt auf Tourismus aufbauen wollen.
     
    DomeK90 und Nassauer gefällt das.

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