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Neue Steuer in Portugal: Fat Tax in Vorbereitung

Dieses Thema im Forum "Essen und Trinken in Portugal" wurde erstellt von euzinho, 12 Oktober 2016.

  1. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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  3. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Jetzt gilt die neue Steuer wohl tatsächlich schon. Habt ihr bereits Preisänderungen bemerkt?
     
  4. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ja, gestern gesehen, 4x Cola 50% billiger für 3,30.....
    Also nicht wirklich, hab auch mal geschaut danach. Eistee kostet gleich, diese Limos auch. Auch bei Süssigkeiten hab ich nix gesehen.
    Ich dachte schon, vielleicht was schon im Handel ist, ist ausgenommen. Glaub ich aber nicht.
     
  5. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Oh, war ich doch gestern beim Einkaufen und habe vergessen, darauf zu achten :p
     
  6. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ja, tatsächlich haben die Preise angezogen und zwar erheblich.
    Ich habe es bei Eistee vom Lidl bemerkt, den ich letztes Jahr noch getrunken habe, aber wegen guter Vorsätze dieses Jahr nicht mehr :)
    Hat vor ein paar Wochen noch 2L 59 Cent gekostet, jetzt 89 Cent!
    Was ich doch schon eine ganz enorme Preiserhöhung finde.
    Gruß

    Hab gerade mal geschaut, wie hoch die Steuer ist, krass, macht was aus:

    O imposto será calculado de acordo com a quantidade de açúcar ou adoçante químico presente: para as bebidas com menos de 80 gramas por litro, a taxa será de 8,22 euros por hectolitro; caso tenha mais de 80 gramas por litro, as bebidas pagarão 16,46 euros por hectolitro.
    Tendo em conta que cada hectolitro equivale a 100 litros, as bebidas vão passar a pagar entre 8,22 cêntimos e 16,46 cêntimos por litro de imposto ao Estado.
     
  7. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ja, wollte am WE Compal-Saft kaufen, war auch teurer als zuvor, gilt scheinbar auch für reine Säfte, nicht nur Nektar mit Zucker.
     
  8. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo euzinho,

    Saefte aus Konzentrat u.ae. sollte eigentlich nicht unter den Steuersatz von 23% fallen.

    Wenn ich das naechste Mal sowas einkaufe und auch Eistee, schau ich mal auf dem Einkaufszettel nach, welcher Steuersatz drauf ist. Bei Limo, Eistee etc. sollten es 23% sein, bei Saeften, Nektaren etc. 13% und bei Wasser 6%.

    Gruss, Manuela
     
  9. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    MWST 23%, aber die Fat Tax?
    Oder fallen da nur die Getränke mit 23% MWST drunter?
     
  10. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo,

    ich hab gestern Wasser gekauft, also stilles Lusowasser. Da sind 13% drauf, nicht 6% wie von mir vermutet.
    Die 23% sind já die Fat Tax. Vorher waren diese Getraenke alle mit 13% besteuert. Nun wurden sie in die Kategorie der Produkte mit 23% aufgenommen. Diese 10% Preiserhoehung soll die Konsumenten darán hindern, diese Produkte zu kaufen.
     
  11. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ah, ich verstehe, so wurde das gelöst. Clever.
    Aber was dann die Säfte vorher hatten, hab ich nie beachtet. Vlt. hab ich noch alte Kassenzettel, wenn mir mal langweilig ist :)
    Gruß
     
  12. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Já, ich glaub die Aenderung trat Juli 2016 in Kraft. Reicht also, wenn du die Zettel ein paar Monate aufgehoben hast. Ich achte auch nie auf die MwSt. Die ist mir egal. Ich schau nur auf den Preis an sich!

    Ich trink eh keine Limos, Eistee o. ae. Ich glaub ja immer noch, dass ein Bier oder ein Glas Wein, solang´s dabei bleibt und nicht jeden Tag konsumiert wird, immer noch gesuender ist, als Softdrinks. Und besser schmecken tut´s mir auch. Ansonsten gibt´s Wasser.

    Manchmal kauf ich diese Getraenke aber fuer Gaeste.

    Gruss, Manuela
     
  13. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ist eh viel zu wenig, man sollte alle Lebenswittelprodukte nach dem Ampelsystem einteilen und die roten in Grund und Boden besteuern.
    Die Lebensmittelindustrie versucht, auf kosten der Volksgesundheit so viele Milliarden zu machen wie möglich. Zucker ist wie eine Droge, und das wird erbarmungslos ausgenutzt. Selbst laut Werbung vermeintlich gesundes Zeug wie Frühstücksflocken ist in der Regel ungesund. Da wird viel gemogelt, z. B. auf den Etiketten.
    Man sollte auf der Verpackung ähnliche Bilder sehen müssen wie bei Zigaretten, in diesem Fall eklig fette Menschen, Zuckerkranke etc.
     
  14. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Naja, wenn wir da anfangen würden, musste vieles gebrandmarkt werden. Auch Alkohol, Bier und sogar Wein.
    Man kann sich ja sogar mit Inlinern schwer verletzen...
    Wo soll man anfangen und aufhören. Pt braucht Geld, diese Art Steuererhöhung war am leichtesten zu argumentieren und zu verkaufen...
     
  15. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    nur dass man auf den Verpackungen von Zigaretten eben keine "eklig" kranke Menschen mit Krebs sieht, sondern nur die Krankheit selber - kleiner Unterschied ...

    Kai
     
  16. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Auch nur, weil man den Lungenkrebs von außen nicht sieht, im Gegensatz zum Fett.
     
  17. HJV

    HJV Gast Gast

    Moin
    Nur gut dass man das Hirn so manchen Schwachkopfs nicht sehen kann. Koennte man dann bei einigen Produkten, zB Schriftlicher Art, dazu zeigen.
    Gruss HJV
     
  18. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Das klingt aber ziemlich gehässig :fies:
     
    annemarilla gefällt das.
  19. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Nein, nicht deshalb, sondern weil es eine Diskriminierung waere, dicke Menschen als Negativbeispiel zur Abschreckung auf Verpackungen abzubilden! Und das zu Recht! Wer entscheidet denn, was eklig aussieht und was nicht? Einen dicken sympathischen Menschen schau ich immer noch lieber an, als eine aufgespritzte, abgemagerte, hochnaesige Tussi. Aber das ist halt meine Wahrnehmung. Ausserdem gibt es já auch duenne Menschen, die nicht fit sind und sich nicht gesund ernaehren. Das hat viel mit den Genen zu tun. Manche haben da mehr Glueck, andere weniger mit dem, was sie vererbt kriegen und was gerade im Trend liegt. Diabetes hat auch verschiedene Ursachen und laesst sich nicht nur auf uebermaessigen Zucherkonsum zurueckfuehren.

    Wie oben schon erwaehnt, kann man Menschen nicht zu ihrem Glueck und zu einer gesunden Lebensweise zwingen. Es muss jeder fuer sich selber entscheiden. Zucker- und alkoholhaltige Produkte koennen noch so teuer sein, es wird immer zucker- und alkoholsuechtige Leute geben.
     
  20. euzinho

    euzinho Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ich sehe das etwas nüchterner:

    Wenn man auf stark zuckerhaltigen Lebensmitteln einen übergewichtigen Menschen zeigte (ohne Gesicht natürlich), wäre das überhaupt nicht diskriminierend. Denn es geht ja nicht um diejenigen, die aus genetischen Gründen dick sind, sondern um diejenigen, bei denen die leichtsinnig schlechte Ernährung die Ursache ist, z. B. eben das, auf dessen Verpackung das Bild zu sehen wäre.

    Und selbst bei denen, die aus genetischen Gründen dick sind, ist es weder gesund noch schön. Der einzige Unterschied ist, dass sich die Schuldfrage nicht stellt.

    Genau wie bei Schönheit gibt es sehr wohl einen Konsens unter den Betrachtern, wo die Grenze zwischen wohlgenährt und dick verläuft. Es ist keineswegs alles gleich gut und subjektiv, wie die politische Korrektheit glauben machen will.

    Und auch wenn ich genau wie du lieber mit einem dicken aber netten Menschen zu tun habe als mit einem schlanken aber bescheuerten, so ändert das nichts daran, dass der schlanke i. d. R. der gesündere ist.
    Von Magersucht ist natürlich hier nicht die Rede, auch da herrscht bei den meisten Betrachtern Konsens, wo die Grenze verläuft.
    Und ob jemand nett ist oder nicht, hängt ja nicht vom Gewicht ab. Dicke sind nicht netter als Schlanke. Diese Art von ausgleichender Gerechtigkeit gibt es nicht, auch wenn es unfair und hart ist.

    Die Menschen sind erstaunlich ähnlich geeicht, weltweit. Selbst in manchen afrikanischen Kulturen, wo dicke Frauen höheres Ansehen genießen, ist es nicht so, dass die Leute nicht wüssten, dass diese Frauen dick sind. Sie denken vielmehr, dass sie dick sind, weil sie viel zu essen haben, was relativen Wohlstand bedeutet. Aber natürlich sind diese Frauen nicht gesünder als schlanke ohne Unterernährung, im Gegenteil.

    Was die Schuldfrage betrifft, verhält es sich ähnlich wie bei Extremsport. Ich fände es ok, auf Extremsportgeräten Bilder von Leuten im Rollstuhl zu zeigen. Auch das wäre keine Diskriminierung von Behinderten, denn im Rollstuhl zu sitzen ist nie erstrebenswert, egal ob aufgrund einer unsinnigen Extremsportart oder einer angeborenen Behinderung, für die der Betreffende natürlich nichts kann, die aber deshalb dennoch in keinster Weise positiv ist. Wer will schon im Rollstuhl sitzen, egal warum?
    --- Folge-Nachricht angehängt, 6 März 2017, Datum der Originalnachricht: 6 März 2017 ---
    Noch zu der vermeintlichen Diskriminierung: Wenn dich so ein Bild stören würde, müsste dich die ganze Steuer und jede Kampagne zur Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Betätigung stören, denn sie alle benennen und bekämpfen genau dasselbe Problem: die Fettleibigkeit, ohne Rücksicht darauf, dass einige Dicke an ihrem Gewicht nicht selbst schuld sind.
     
  21. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    das ist nach aktuellem wissenschaftlichem Forschungsstand so nicht ganz richtig:

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    Gesundheit: Dicke leiden unter falschen Vorurteilen - WELT
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    Wie immer ist sowas multifaktoriell. Dass jemand klar "Schuld" hat, ist einfach Unsinn.
    das bestreite ich.

    Kai
     

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