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Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

T

Tano

Gast
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war ein deutscher Theologe und Märtyrer und wurde am 21. November 1711 in Olpe geboren.

In Folge der Auflösung des Jesuitenorden im Jahr 1759 in Portugal und Brasilien durch den ersten wurde auf dessen Anweisung hin auch Hundt festgenommen und nach Lissabon gebracht. Er starb am 6. April 1773 in den Kerkern der Festung St. Julian in Lissabon, wo er auf Anweisung des Marquis von Pombal einsaß.

Während seiner Zeit in Brasilien predigte er weniger die Bibel, sondern lehrte den Menschen dort die Vieh- und Landwirtschaft

Die Stadt Olpe gedenkt dieser Tage diesem Mann.



In Olpe erblickte er das Licht der Welt, in Lissabon starb er 62 Jahre später hinter Gefängnismauern: Dem Theologen und Märtyrer Rötger Hundt ist ein Gedenkstein gewidmet, der am Montag feierlich enthüllt wurde.---
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

war ein deutscher Theologe und Märtyrer und wurde am 21. November 1711 in Olpe geboren.


Während seiner Zeit in Brasilien predigte er weniger die Bibel, sondern lehrte den Menschen dort die Vieh- und Landwirtschaft[/URL][/B]

In Olpe erblickte er das Licht der Welt, in Lissabon starb er 62 Jahre später hinter Gefängnismauern: Dem Theologen und Märtyrer Rötger Hundt ist ein Gedenkstein gewidmet, der am Montag feierlich enthüllt wurde.---

In Brasilien? In den Missoes vielleicht?
 
In Brasilien? In den Missoes vielleicht?
Keine Ahnung genau!

Nach der Priesterweihe machte sich Rötger Hund nach Brasilien auf. Sein Ziel war die heutige Stadt Fortaleza, die damals noch eine Jesuitensiedlung mit dem Namen „Aquiraz bei Cearà“ hieß. Dort legte er auch seine „große Profeß“ ab und wurde endgültig in den Jesuitenorden aufgenommen. 1752 wurde er ins Landesinnere geschickt, um die Missionsstation Ibiapaba zu betreuen und deren Leiter (Missionssuperior) zu werden.
aus der

Hier ist noch was ... (bisschen runter scrollen)

 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Hallo,

im dem Buch von "Stefan Zweig: Brasilien. Ein Land der Zukunft", kann man viel über die Enstehung Brasiliens lesen und begreifen,warum Brasilien so, wie es ist.

Im Gegensatz zu den europäischen Kolonialherren in Afrika, oder die spanischen Kolonialherren in dem restlichen Südamerika, gingen die port. Jesuiten einen komplett anderen Weg und setzten auf Integration und Mischung der ethnischen Rassen.

Bevor der port. Hof erkannte, was die Jesuiten dort, ohne Aufsicht anstellten, war es zu spät, denn es gab schon Schulen, der indingenen Bevölkerung wurde Lesen und Schreiben, als auch der Ackerbau und Viehzucht beigebracht.

Das ist alles den Jesuiten zu verdanken. Sie haben das recht heimlich gemacht, aber ganz bewusst. Sie wollten eine neue Gesellschaft gruenden. Ist ihnen auch gelungen.
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Hallo,

im dem Buch von "Stefan Zweig: Brasilien. Ein Land der Zukunft", kann man viel über die Enstehung Brasiliens lesen und begreifen,warum Brasilien so, wie es ist.

Dazu fallen mir spontan nur diese Worte des deutsch-englischen Lyrikers, Übersetzers und Literaturwissenschaftlers Michael Hofmann ein: "Stefan Zweig just tastes fake. He’s the Pepsi of Austrian writing." Oder in diesem Zusammenhang noch besser "the Guaraná of Austrian writing". :fies:
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Hallo,

im dem Buch von "Stefan Zweig: Brasilien. Ein Land der Zukunft", kann man viel über die Enstehung Brasiliens lesen und begreifen,warum Brasilien so, wie es ist.

Im Gegensatz zu den europäischen Kolonialherren in Afrika, oder die spanischen Kolonialherren in dem restlichen Südamerika, gingen die port. Jesuiten einen komplett anderen Weg und setzten auf Integration und Mischung der ethnischen Rassen.

Bevor der port. Hof erkannte, was die Jesuiten dort, ohne Aufsicht anstellten, war es zu spät, denn es gab schon Schulen, der indingenen Bevölkerung wurde Lesen und Schreiben, als auch der Ackerbau und Viehzucht beigebracht.

Das ist alles den Jesuiten zu verdanken. Sie haben das recht heimlich gemacht, aber ganz bewusst. Sie wollten eine neue Gesellschaft gruenden. Ist ihnen auch gelungen.

Leider ist das alles aber dann in einem Blutbad geendet!

"Anfang des 17.Jh. war das heutige Rio Grande do Sul von indianischen Stämmen bevölkert. Im Jahre 1680 gründeten spanische Jesuiten in der Grenzregion zu Argentinien die „Sete Povos das Missões“: sieben Siedlungen, um die indianischen und die dem Katechismus zugewandten Guaranis zu beherbergen.

Die Indios erhielten eine sorgfältige Erziehung: Zeichnen, Malerei, Bildhauerei, Musik, Gesang, Tanz und Theater. Die räumliche Aufteilung der Siedlung bestand anfangs lediglich aus einem Platz, wobei die Kirche das Hauptgebäude darstellte. Weitere Bauten befanden sich in der Nähe: die Missionarsunterkunft, die Schule, die Werkstätten, der Friedhof sowie das Witwen- und Waisenheim. Das Kommando über die Siedlung wurde dem Rat der Caciques (= Häuptlinge) erteilt.

Als die portugiesische und spanische Krone ein Übereinkommen unterzeichneten, in welchem die Missionen portugiesischem Territorium zugesprochen wurden, erhoben sich die Indios dagegen und kämpften so lange, bis sie schließlich in einem blutigem Massaker niedergeschlagen wurden.

Vom Traum der Jesuiten blieben lediglich Ruinen übrig. Das beeindruckendste Monument dieses Zeitalters sind die Ruinen in São Miguel das Missões, die von der UNESCO zum Humanitären Welterbe ernannt wurden."

Quelle :

8877208ktc.jpg


Das sind die kümmerlichen aber beeindruckenden Reste!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Hallo Tatuzinho,

in Deiner Darstellung fehlen aber noch ein paar Details und eine Kopie, aus aus einer wissenschaftlich voellig unbelegten Touristenseite ( ) ist da nicht sehr hilfreich.

Gruss nach Sta. Catarina
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Ich schreibe hier auch kein wissenschaftliches Werk!
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Dazu fallen mir spontan nur diese Worte des deutsch-englischen Lyrikers, Übersetzers und Literaturwissenschaftlers Michael Hofmann ein: "Stefan Zweig just tastes fake. He’s the Pepsi of Austrian writing." Oder in diesem Zusammenhang noch besser "the Guaraná of Austrian writing". :fies:

Für diesen Artikel hat er aber auch ordentlich Dresche bezogen. Und ein bisschen gehässig ist er ja auch, oder?
 
AW: Leben, Wirken und Schicksal des Jesuiten Rötger Hundt

Für diesen Artikel hat er aber auch ordentlich Dresche bezogen. Und ein bisschen gehässig ist er ja auch, oder?

Dresche? Diese zahnlosen Verteidigungsversuche? Ich finde, Hofmann hat da schon ausgesprochen Recht gehabt. Für mich war Zweig auch immer ein literarischer Dünnbrettbohrer.
 
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