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News Kinderhandel in Portugal

Dieses Thema im Forum "Nachrichten aus Portugal" wurde erstellt von Manuela, 17 März 2017.

Schlagworte:
  1. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Zwischen 2012 und 2016 wurden 226 Faelle von Menschenhandel in Portugal aufgedeckt. Allein im Jahr 2015 gab es 18 potientielle Faelle von Kinderhandel, von denen dann 6 als solche bestaetigt wurden.

    Alle Betroffenen sind weiblich und hauptsaechlich aus Angola. In 3 Faellen war das Zielland Portugal, in den 3 anderen Faellen war Portugal Durchgangsland und das Zielland Frankreich.

    Tráfico de crianças: Portugal continua a ser país de destino

    Das Ausfindigmachen der Opfer ist schwierig mangels Dokumenten oder wegen gefaelschten Dokumenten und des staendigen Reisens der Opfer.

    Es gibt in Portugal 3 Instiutionen, in denen Erwachsene aufgenommen werden, die Opfer von Menschenhandel werden. Fuer Kinder gibt es noch keine Institution. Das soll sich aber aendern. Bisher werden die Opfer in Einrichtungen fuer Risikokinder und -jugendliche untergebracht.

    Es sind vor allem Kinder und Jugendliche gefaehrdet, die auf der Strasse leben, weil sie aus dem Elternhaus oder aus Institutionen geflohen sind.

    Ausserdem gibt es bisher nur wenige Faelle, in denen Opfer vom port. Staat eine Abfindung bekommen haben.
     
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  3. ssarwas

    ssarwas Amigo Teilnehmer

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    Was geschieht dann mit den Kindern, also von welcher Form von Menschenhandel sprechen wir? Prostitution? Drogenhandel und Drogentests? Oder der Verkauf an reiche Familien mit Kinderwunsch?
     
  4. Nassauer

    Nassauer Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Menschenhandel ist heute weit verbreitet.
    In Portugal ist das aktuell eher als geringfügig ( 3 nachgewiesene Fälle) einzuschätzen.

    Die Hochburg dagegen ist Deutschland!!!!!!

    Hier ein Beitrag dazu:



    Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

    Gruss
    Nassauer
     
    HJV gefällt das.
  5. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Nassauer,

    ich hab mir den Film noch nicht angeschaut. Aber in einer anderen Doku, die ich vor ein paar Wochen sah, wurde D. auch als Europas Zielland Nr. 1 genannt. Vor allem junge Frauen (oft minderjaehrig) aus Rumaenien werden Opfer und werden zur Prostitution gezwungen.

    Ich denke, dass es in Portugal eine grosse Dunkelziffer gibt. In der Doku ueber D. wurde auch berichtet, wie schwer es fuer die Polizei ist, die Schlepper dingfest zu machen. Auch wenn eine Streife an der dt. Grenze ueberzeugt ist, dass es sich um einen Schlepper/ Zuhaelter mit neuen Opfern handelt, koennen sie oft nichts machen und muessen ihn weiterfahren lassen. Die Opfer lassen sich já deshalb auch einschuechtern, weil sie já wissen, dass sie sich wegen falscher oder mangelnder Dokumente strafbar machen und denken nicht dran, zur Polizei zu gehn, selbst wenn sie die Moeglichkeit haetten.

    Bei den o.g. 12 Faellen, die sich nicht als Kinderhandel rausstellten, kann es já sein, dass der eine oder andere Fall nur mangels Beweisen eingestellt werden musste.
     

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