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Blog Der Glyphosat-Skandal – Deutschland ermöglicht weitere 5 Jahre Umweltvergiftung, Portugal...

Dieses Thema im Forum "Nachrichten aus Portugal" wurde erstellt von Portugal-News, 29 November 2017.

  1. Portugal-News

    Portugal-News PortugalNews Teilnehmer

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    Deutschlands Regierung ist in der Hauptsache verantwortlich für die Verlängerung der Lizenz, die Glyphosat für die Anwendung in der Europäischen Union hat. Portugal hat sich mit seiner Enthaltung auch nicht mit Ruhm bekleckert. Hat Bayer die Entscheidung beeinflusst?



    Von Rui Filipe Gutschmidt


    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dieses Unkrautvertilgungsmittel als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft, doch Merkel und ihr Fanclub in der EU, zusammen mit allen anderen Lobbyisten-Regierungen hat die Lizenz des Monsanto-Produkts für weitere 5 Jahre verlängert.
    Der Berufungsausschuss der Europäischen Union (EU) gab heute eine positive Stellungnahme zu der vorgeschlagenen fünfjährigen Erneuerung der Verwendung von Glyphosat ab, wobei eine qualifizierte Mehrheit von 18 Mitgliedstaaten dafür stimmte, während Portugal sich enthielt.



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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29 November 2017
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  3. Ozzy

    Ozzy Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Man man man, wie kann man sowas schreiben:
    Stimmt doch so gar nicht. Der CSU Agrar-Minister hat für sich alleine im stillen Kämmerlein die Entscheidung getroffen.
    Dies ist seine Aussage, niemand kann etwas anderes beweisen.
    Also finde ich diese Aussage sehr tendenziös.
    Wie viele andere von diesem Autor.
     
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  4. HenryHill

    HenryHill Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    ;) c.schmidt, an diesen namen wird man sich erinnern muessen, hahaha

    c.schmidt.PNG
     
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  5. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Das Problem ist doch die ganze extensive Landwirtschaft.... wird das eine verboten, kommt vielleicht was Neues noch giftigeres:eek:
    Ohne können die doch gar nicht die Massen an billigen Getreide und Gemüse erzeugen !

    Den Artikel von REG habe ich nicht gelesen.... aber es ist nicht nur alles schwarz und weiß, sondern auch wir Verbraucher sind an dem Dilemma Schuld.

    Iris
     
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  6. gUNA

    gUNA Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Spon
    Wer ist wir und was wurde bezogen auf welche Sache mehr erreicht, wenn deren Entscheidung konträr zur ursprünglichen liegt?.. Ich habs nicht so mit der Semantik :confused:

    243D2093-2B92-4584-BD17-DB1A884DE245.png
    --- Folge-Nachricht angehängt, 30 November 2017, Datum der Originalnachricht: 30 November 2017 ---

    Ja und überhaupt, wenn’s danach ginge, dürfte man ja gar nichts mehr essen. ..
     
  7. K.P.

    K.P. Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ich hab' keine Lust, in irgendein stilles Kämmerlein zu schauen, aber natürlich gab es es seitens CDU/Merkel ein deutlich sichtbares Interesse an der Glyphosat-Nutzung: Merkel - Union wird in EU für weitere Glyphosat-Nutzung kämpfen

    Worum es meiner Ansicht nach geht, und weswegen auch eine Debatte nach dem Motto »Was können die Konsumenten tun« wenig Sinn hat:

    »Glyphosat ist aber auch die Schlüsselsubstanz für die Gentechnik. Große Saatgutfirmen haben glyphosatresistente Pflanzen gezüchtet. Wenn man politisch Glyphosat kippt, kippt man damit auch die Gentechnik. Daher kommt auch der politische Furor.« → Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung: "Die Wissenschaft wird als Kampfmittel missbraucht" - Wirtschaft - Tagesspiegel
     
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  8. Ozzy

    Ozzy Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Also, er meint damit, er und sein Sponsor, haben viel für sein Bankkonto und die Zeit nach seinem Ministeramt erreicht. :)
    Denn sonst wäre ja noch alles in der Schwebe und womöglich würde erst der nächste Minister abkassieren dürfen.
    So hat er gedacht, das nehm ich noch mit, nach mir die Sintflut.
     
  9. sibylle 49

    sibylle 49 Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Ozzy, warst du dabei.Also gestern wurde durch die Aussagen und Erklärungen der Regierungssprecher schon klar, dass das eine vorbereitete Aktion war, der sogar eine Warnung durch die Regierung vorausging, Abmachungen innerhalb der Koalition einzuhalten; auch Seehofer war wohl eingeweiht. Also nix von "stillem Kämmerlein" und so...
    --- Folge-Nachricht angehängt, 30 November 2017, Datum der Originalnachricht: 30 November 2017 ---
    Inzwischen hat Schmidt sogar selbst gesagt, dass er mit einigen vorher gesprochen habe. Scheint wohl eher ein Stammtisch als ein "stilles Kämmerlein" gewesen zu sein.
     
  10. Lusitanus

    Lusitanus Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Sehr traurig, wie wir heute unsere Welt vergiften und ausbeuten.
    Dies meinte ich übrigens einmal, als ich fragte, wo wir den Wohlstand/Reichtum besitzen, wenn wir von dem Wirken des Staates und dessen Beschlüssen abhängig sind.
    Ich bleibe dabei: Reich der, der sein Essen selber anpflanzen kann (obwohl die Umwelt ja auch schon lange von oben herab vergiftet wird).
     
  11. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich habé kuerzlich einen Artikel ueber die portugiesische Landwirtschaft gelesen, in dem es um Glyphosat ging. Dort stand, dass der Ertrag landwirtschaftlicher Produkte, sollte Glyphosat verboten werden, um fast oder ueber (ich weiss es nicht mehr) 50% zurueckgehen wuerde und ein Verbot deshalb nicht praktikabel waere.

    Die Landwirtschaft ist wirtschaftlich also von diesen Mitteln abhaengig, um ueberhaupt konkurrenzfaehig zu sein.

    Bio ist ja auch nicht wirklich erwuenscht oder zulaessig. In der EU muessen Fruechte eine gewisse Mindestgroesse haben, um direkt verkauft werden zu koennen. Ist ein Apfel zu klein, kann er nicht direkt im Supermarkt verkauft werden, wird aussortiert, in die Verarbeitung geschickt und der Produzent bekommt deutlich weniger dafuer bezahlt. Also schaut doch jeder Anbauer, dass er seine Fruechte "aufpumpt", sei ´s durch Bewaesserung, Duenger etc.

    Auf dem Wochenmarkt bekomme ich kleine Aepfel und Hutzelbirnen etc. und die schmecken wenigstens noch nach etwas! Obwohl sie nicht der EU-Norm entsprechen, die ja eigentlich dem Verbraucher zugute kommen sollte.
     
  12. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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  13. K.P.

    K.P. Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Dass für Glyphosat geworben wird, heißt eigentlich konkret nur, dass es keine wirksamen Alternativen gibt, die nicht viel stärkere Wirkungen auf die Umwelt haben, um z.B. den invasiven Akazienbestand zu reduzieren. Wenn also Glyphosat verboten würde, dann müsste man zu viel aggressiveren Mitteln greifen, um dasselbe Ziel zu erreichen.
    Die Verwendung muss, soweit ich das aus Sintra weiß, beantragt werden (u.a. bei der Agência Portuguesa do Ambiente und der Comissão de Coordenação e Desenvolvimento Regional), ist eher selten und muss dokumentiert werden. Glyphosat wird auch nicht weitflächig versprüht, sondern direkt auf die Blätter aufgetragen, auf Flächen abseits der Besucherströme.
     
  14. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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  15. K.P.

    K.P. Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ja, meine Antwort bezog sich eigentlich nur auf das Thema Naturschutz / "Akazien/invasive Pflanzen bekämpfen". Und da - also z.B. was Wälder und Parkanlagen in Sintra oder anderswo anbelangt - erscheint mir die kontrollierte Verwendung nicht ganz falsch.

    Am 18. gibt den »Roundup - Facing the Judges« von Marie-Monique Robin um 23 Uhr auf RTP1 zu sehen.
     
  16. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo K.P.,

    ja da hast du recht. Gezielt und sporadisch eingesetzt ist es wahrscheinlich auch nicht schlimm, solange es auch nicht auf Flaechen versprueht wird, wo was angebaut wird.

    Mir hat mal ein Landwirt gesagt, dass es generell nicht schlimm sei. Denn, wie du sagst, wird es gezielt auf die Blaetter aufgesprueht, von wo es die Pflanze dann aufnimmt und langsam eingeht. So kaemen auch die Nutzpflanzen nicht wirklich damit in Verbindung.

    Aber darueber bin ich mir nicht so sicher. Irgendwas dringt doch immer ins Erdreich und wird ueber Regenwasser reingeschwaemmt.
     
  17. gUNA

    gUNA Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Mal ne Frage, wart ihr schon mal auf nem Maisfeld oder seid mal zwischen Rebstöcken gelaufen? Da ist nicht mal hier und da ein Pflänzchen und es geht auch nicht um Hobbygärtnerei, die Leute bearbeiten Hektare und zwar mit Traktoren und Kubikmetern vom Pestiziden hinten drauf.
     
  18. K.P.

    K.P. Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Lies doch bitte den Thread, mir geht es um das Thema Naturschutz / "Akazien/invasive Pflanzen bekämpfen", nicht um die landwirtschaftliche Verwendung.
     
  19. gUNA

    gUNA Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    In dem Fall wird die Pflanze bis auf den Stumpf reduziert und das Präparat auf die Schnittfläche aufgetragen.
     
  20. Sigis

    Sigis Amigo Teilnehmer

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    Jou haste recht, nur wie kommt das Glyphosat spuren in Bier möchte Mal gerne Wissen..
     
  21. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Wahrscheinlich durch die Gerste und den Hopfen, die dazu gebraucht werden.
     

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