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Artikel Das Bild Portugals in Deutschland | Dieter Offenhäußer

Dieses Thema im Forum "Politik und Gesellschaft in Portugal" wurde erstellt von Ricarda Verreet, 27 Januar 2021.

Schlagworte:
  1. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Diesen folgenden sehr lesenswerten Artikel vom Hörfunkjournalisten und Autor Dieter Offenhäußer hat die Stiftung Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. vor einiger Zeit veröffentlicht.

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. (kann als PDF-Dokument runter geladen werden)

    Auf 40 Seiten wird eine kurzweilige und lehrreiche Abhandlung zur Sichtweise der deutschen Reiseliteratur über Portugal breitflächig untersucht und die verschiedenen Bilder, die wir uns mitunter zu diesem Land machen - beziehungsweise von der Literatur machen lassen -hinterleuchtet.

    Insbesondere werden die gängigen Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. und Stereotypen in der einschlägigen deutschen Reiseliteratur zu Portugal heraus gehoben.

    Wer ein Land beschreibt oder ausdeutet, bewegt sich auf glattem Terrain. In jedem Bild steckt etwas von Festlegung, wenn nicht Bemächtigung. Verallgemeinerungen gerinnen schnell zu Klischees und zu vorurteilsbehafteten Stereotypen. Sie kommen einem Orientierungsbedürfnis in fremder Umgebung entgegen und erhöhen durch ihre Exotik nicht selten die Neugierde und den Lesespaß. Denn zum Genre der Unterhaltungsliteratur gehören Reiseführer allemal.

    Bei dieser Abhandlung handelt es sich also nicht um einen Reiseführer an sich, sondern um eine Darstellung dessen, wie Reiseführer "ticken", um sich selbst zum Zwecke der Verkaufsförderung sowie das Land Portugal interessant zu machen.

    Ein bemerkenswerte Beispiel gefällig?

    «Etwas Narzißhaft-Verwelktes, Unreif- Gealtertes, Mürrisch-Eitles haftet an diesem erzgesunden Portugiesentum, das sich preisbietet in prächtigen Männergestalten, in warmen Frauenkörpem, die feucht blicken wie zur Römerzeit, verhüllt begehrlich und gefügig wie weidende Hirschkühe.» (Meyer-Clason 1979).

    :-D

    Ich fand ihn sehr lesenswert und unterhaltsam und vielleicht möchtet Ihr ihn ja auch mal lesen.

     
    Etojok, Gaucho, paulinhamad und 6 anderen gefällt das.
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  3. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Damit dieser Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. (* 19. September 1910 in Ludwigsburg; † 13. Januar 2012) nicht belächelt wird, sei darauf hingewiesen, daß er zu den wahrlich profundesten Kennern der lusomanen Befindlichkeiten gehörte. Und 101 Jahre alt zu werden, schafft auch nicht jeder.

    Nicht ohne Grund war Meyer-Clason u.a. auch Leiter des Goethe-Instituts in Lissabon von 1969 bis 1976 und hat somit den Untergang des Estado Novo genauso mit erlebt, wie die Nelkenrevolution und die ersten freien Wahlen 1976 nach 50 Jahren Diktatur durch Salazar.

    Eine interessante Vita hat der Mann (ein Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.zu seinem Tode) und seine Tochter Philine Meyer-Clason ist heute die Inhaberin der renommierten Buchhandlung Tucholsky am Münchener Josefsplatz.
    ----------------------------

    Hart ins Gericht mit dem geradezu missionarischem Eifer, mit dem die deutsche Reiseliteratur Portugal in Form von Idealisierungen und manchmal unerträglicher Typisierungen vollstopft, geht ein gewisser Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. (* 4. Mai 1943 in Montemor-o-Novo), der 1986 schrieb,

    "Das «kleine Land am Rande Europas» scheint bis in die jüngste Vergangenheit eine ideale Projektionsfläche für Romantiker zu sein. Eine portugiesische Seele hat es nie gegeben. Alles nur Literatur! Eine Erfindung von Ausländern, die im 19. Jahrhundert hier ihre Renten verzehrt haben. Zivilisationsmüde Romantiker aus zweiter Hand. Die haben sich das aus den Fingern gesogen. Und wir sind darauf hereingefallen.»

    Almeida Faria sollte es wissen, ist er doch einer der Hauptvertreter des zeitgenössischen literarischen Realismus in Portugal und vor allem als Romancier sehr bedeutend.

    Der oben verlinkte Text ist eine wundersame Fundgrube und unterhaltsame Collage aus Presse- und Literaturzitaten innerhalb der deutschen Literatur zum Thema Portugal.

    Noch so´n Spruch:

    Irene Seligo schrieb 1959 im Erzählduktus einer Märchenfee über Lissabon,

    "Oft stehe sie in einem «so traumverlorenen Perlmutterleuchten über dem sepiafarbenen Fluß, wie ein eben aus der Tiefe aufgestiegenes Viñeta». Zu Tagesbeginn habe sie eine «Morgenpalette von tausendfach abschattierten Pastelltönen», später sei sie eine «sonnengebleichte orientalische Mittagsstadt», und schließlich zeige sie kurz vor Sonnenuntergang «die tiefsten und durchsichtigsten Farben, in denen Vergangenheit
    und Gegenwart, Märchen und Wirklichkeit zusammenklingen».

    Wow, - wann hat Albert "Abbi" Hofmann begonnen, Lysergsäurediethylamid herzustellen? Aha, - 1938. Das könnte zeitlich passen ... :rolleyes:.

    Irene Seligo ist 1904 geboren worden und später unbekannt verschollen. Es gibt kaum Spuren zu ihrer Vita oder ihren Werken. Passt also auch ...!
     
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  4. Duisburger

    Duisburger Apaixonado Teilnehmer Stammgast

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    Absolute Bestätigung und noch ein paar kleine Ergänzungen. Wer die momentane Zeit noch nutzen möchte, um etwas über Portugal zu lesen, dem sind die "Portugiesischen Tagebücher" von Meyer-Clason, wärmstens ans Herz gelegt. Ein inhaltlich wie optisch schönes Buch, das es leider nur noch antiquarisch gibt.
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    Im Forum gibt es einiges zu ihm zu finden, zu dem vom Deutschlandfunk produzierten Feature ist wohl leider nur noch der Text, aber nicht mehr das Audio online:
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  5. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Bei Amazon für ab 4,97 € + Porto. Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. . Viel gutes Buch (376 Seiten) für wenig Geld...

    Hab es gerade bestellt ... :fies:

    ""Diese ungewöhnlich liebevoll gestaltete Neu-Edition der 'Portugiesischen Tagebücher' ist eine gelungene Hommage an den Übersetzer, Homme des Lettres und wunderbaren Spötter Curt Meyer-Clason." (Neue Züricher Zeitung)"

    Und Walter Jens schreibt in einem Nachwort, "Die ‚Portugiesischen Tagebücher’ lesen sich wie Passagen aus einem Schelmenroman, in dem der Held, witzig, listig, sprachmächtig, ironisch und selbstbewusst, die großen Leute mit den ordensgeschmückten Brüsten, dem dazugehörigen Amtsbewusstsein und der Beherrschung des Protokolls in sein klitzekleines Messer laufen lässt."

    Ein eindrucksvolles Dokument der Zeit und Stimmung in Lissabon vor, während und nach der Nelkenrevolution.
     
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  6. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Das ging sehr schnell binnen 48 Stunden :). Guter Gesamtzustand, Schrift was klein.

    C Meyer-Clason (2).JPG ||| C Meyer-Clason (1).JPG |||

    So macht Lockdown Spaß ... :-D.
     
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  7. K.P.

    K.P. Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Lasst uns den Kurs in die Höhe treiben :) ... Ich hab es auch bestellt, obwohl ich schwören könnte, dass es hier bereits irgendwo in einen Regal stehen müsste.
     
  8. Farbenzeit

    Farbenzeit Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    :fies: 4,10 Euro a.i. bei booklooker. Muss also nicht immer das große "A" sein.
    Freu mich drauf.
     
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  9. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Ich hab mit Amazon keine Probleme. Im Gegenteil, - der Service dort ist für mich im Bedarfsfall der beste.

    Außerdem vertreibt Booklooker seine Medien ja unter anderem ja selber "mit Hilfe von Amazon". Das heißt, Du bestellst bei Amazon, wirst aber von Booklooker (genau wie von Antiquariat.de, ZVAB, AbeBooks, ....) beliefert. Wo ist das Problem?

    Bitte nun nicht die dortigen Arbeitsbedingungen ins Feld führen!

    Mein Buch ist von Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. aus Leipzig gekommen.

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.

    Und? Wie steht der Kurs?
     
  10. Farbenzeit

    Farbenzeit Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Mein Buch kommt hierüber: Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.
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    Eine gute Sache, finde ich. Ansonsten war das ja nur als Alternative genannt.
    Aber das ist ja hier gar nicht Thema :blush:.
     
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  11. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Gut! Zum Thema ...

    In dem obigen Text wird auch geschrieben,

    "Nach Antonio José Saraiva (Enzensberger 1986) sind die Portugiesen «Spezialisten
    der Schattenbeschwörung. Die Geschichte ist für uns eine Art Seelenkino. Gespielt
    wird immer derselbe alte Film Das verlorene Imperium.»

    Und so ist diese Geschichtserfahrung auch für manche deutsche Autoren bis heute spürbar. «Das größere Lusitanien» ist nach Strelocke (1982) zwar auf der Landkarte vergangen, aber «in den Herzen hat es Bestand, ist die Kadenz im ‘Fado’, dem gefühlsträchtigen Gesang vom Fegefeuer aus Liebe und Schicksal, und in der ‘Saudade’, der Sehnsucht, die beide, unbeschreiblich für uns, doch das Wesen des Melancholischen im portugiesischen Gemüt auszudrücken imstande sind».


    Das ist insofern interessant, das es den Fado in der fast 1000-jährigen Geschichte Portugals gerade mal erst seit zweihundert Jahren gibt und ihm erst vor wenigen Jahrzehnten die Ehre zuteil geworden ward, in die Gunst des Volkes aufzusteigen, war er doch zuvor eher mit dem Anti-Nimbus der Unehrenhaftigkeit und des Schmuddels behaftet.

    Strelocke hab ich stets und immer gerne gelesen.

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  12. Ricarda Verreet

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    Gesagt, getan und gerade gekommen. Links das von heute für
    EUR 14,09 + Verpackung & Versand EUR 3,00 von MediMops im Bestzustand und rechts das aus dem Januar für 4,97 € + Porto auch von MediMops im guten Zustand.

    Curt Meyer-Clason Portugiesische Tagebücher (1).jpg

    Soll noch heute kommen

     
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  13. Internet-Service

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    --- Folge-Nachricht angehängt, 12 Oktober 2021, Datum der Originalnachricht: 12 Oktober 2021 ---

    Ricarda Verreet, Sie schreiben, Irene Seligo sei unbekannt verschollen. Woher stammt diese Information? Haben Sie Quellen oder weitere Infos zu Irene Seligo?
     
  14. Dom Estêvão

    Dom Estêvão Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Da hast Du den Preis aber ganz schön nach oben getrieben. Köstet nu über 13,00 Euronen :)
     
  15. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Es gibt keinerlei Hinweise zu ihren letzten Aufenthaltsorten, kein Todesdatum, keine Begräbnisstätte, fast keine biographischen Daten von ihr, außer, daß sie eine Zeit lang als Autorin für die Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. geschrieben haben soll und auch für die Zeit
    Ortega y Gasset: Spanier, Europäer und Philosoph | Humanitas als Lebenswirklichkeit (leider hinter einer Bezahlschranke).

    Wenn ein Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. zu ihr gehören würde, träfen diese Rätsel auch auf ihn zu. Von Beiden verliert sich zum Ende der Sechziger Jahre jede Spur.

    Geschrieben haben wohl beide fleißig:

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. ||| Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. ||| Sehr viel mit Bezug zu Portugal

    Ich habe leider keine "... weitere Infos zu Irene Seligo?"

    Haben Sie etwas mehr raus gefunden?
     
  16. Internet-Service

    Internet-Service Amigo Teilnehmer

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    Irene Seligo hat von 1951 bis 1980 auch einige Artikel (Berichte aus Portugal) für die Frankfurter Allgemeine Zeitung verfasst. Sie soll wohl in Estoril gelebt haben.
     
  17. Ricarda Verreet

    Ricarda Verreet Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Das mit den Quellen hätte ich nun jedoch auch fragen können :) ...

    Immerhin, eine kleine Spur ist gelegt.

    Hier wird sie drei mal genannt ...

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.

    u.a. "Darin hat sich Irene Seligo, die noch bis in die 1960er Jahre, als das Goethe-Institut Lissabon gegründet wurde, in Estoril wohnte und auch weiter schrieb, grundlegend getäuscht."

    Insgesamt ein interessanter Artikel, den ich noch nicht kannte.

    Auch hier wird sie mindestens zwei mal erwähnt Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.. Auch ein Artikel, den ich nicht kannte und momentan noch nicht einzuordnen weiß im Zusammenhang zu Irene Seligo.

    Unbenannt.JPG

    Und das hier konnte man nun auch finden, ...

    "... wie auch zwei andere große Journalistinnen, die in den letzten Wochen vor dem Verbot der Zeitung nach Frankfurt gerufen worden waren, Irene Seligo aus Portugal und Lilly Abegg, die lange für die Frankfurter Zeitung aus China und Japan berichtet hatte."

    Quelle: 31. August 1943: Das Ende der Frankfurter Zeitung

    Dann wäre sie immerhin mindestens 76 Jahre alt gewesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2021
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  18. Internet-Service

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    Danke für den detektivischen Spürsinn! Die Info zum Wohnort "Estoril" ist aus dem Beitrag über Deutsch-Portugiesische Beziehungen. Meine weiteren Quellen sind Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung / F.A.Z.-Archiv, so z.B. auch der Artikel "die letzte Kerze" über das Ende der Frankfurter Zeitung. Aber auch hier, obwohl Irene Seligo für die FAZ schrieb, gibt es keine Lebensdaten...
     
  19. Kampos

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    Irene Seligo und ihr Mann sind auf dem deutschen Friedhof in Lissabon beerdigt.
     
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  20. merula

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    So alte Artikel sollte man umsonst lesen dürfen
     

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