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Bicicleta und Portugal

Dieses Thema im Forum "Verkehr in und um Portugal" wurde erstellt von dougal, 6 April 2012.

Schlagworte:
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Mit dem Fahrrad in Portugal fahren

  1. ... ist möderisch, aber ich liebe das Risiko.

    7 Stimme(n)
    12,7%
  2. ... ist angenehm zu fahren.

    10 Stimme(n)
    18,2%
  3. ... kann man außerhalb der Städte.

    21 Stimme(n)
    38,2%
  4. ... würde ich niemals machen.

    17 Stimme(n)
    30,9%
  1. sibylle 49

    sibylle 49 Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Jetzt sind wir wieder in der Verallgemeinerung und das wird der Situation in Portugal einfach nicht gerecht. Vielleicht ist es ja auch regional verschieden. Plastiktüten sehe ich hier nur noch wenige, meist hat man beim Einkaufen seinen Beutel oder seine eigene gebrauchte Plastiktüte mit. Alles andere kostet ja auch. Auf Radfahrer wird hier im Alentejo inzwischen meist Rücksicht genommen, das war vor einigen Jahren noch ganz anders, ohne Abstand zu halten, raste man da an mir vorbei. In den Städten (Villa Nova Santo André, Alcacer,...) werden/wurden Radwege gebaut und sie werden langsam auch benutzt. In unserer Region sieht man inzwischen auch häufig Portugiesen auf Fahrrädern - häufig Rennräder oder Mountainbikes und es gibt sehr gute Fahrradgeschäfte (zum Kaufen und Reparieren) vor Ort. Geparkt wird hier auf den Radwegen nicht. Ich finde, Portugal hat in den letzten Jahren mächtige Fortschritte gemacht (ich kann für den Zeitraum 1991 - 2017 sprechen).
     
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  2. wpau

    wpau Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Kann aber auch vorbildlich gelöst werden mit Bezahlstation. So gesehen November 2016 auf meiner Radtour durch Vilamoura. Dort gab es auch sehr gut angelegte, asphaltierte Radwege. Da es dort sehr flach ist, ist dies für Touristen eine gute Möglichkeit die Umgebung dort zu erkunden. Unterwegs überholte ich auch ein älteres Ehepaar auf diesen Fahrrädern in Richtung Strand:

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    portugal-2016-vilamoura-public-bikes-1.jpg
    --- Folge-Nachricht angehängt, 5 Januar 2018, Datum der Originalnachricht: 5 Januar 2018 ---
    In Porto bin ich im März 2018 das erste Mal. Ich werde hier im Forum über meine Reiseeindrücke berichten. Da ich diesmal 2 Tage am Ende meiner Tour in Porto übernachte, habe ich auch eine Stadttour und am letzten Tag eine größere Tour zu meinem Hotel am Flughafen geplant.

    Selbst auf dieser Stadttour sind es laut Komoot 50 % Radweg/Weg. Was dort wie in allen portugiesischen Küstenstädten ein Problem sein wird, ist der Altstadtkern zum Ende der Tour mit seinen engen und steilen Gassen. Nur bin ich dort auf Erkundung unterwegs und werde im Altstadtbereich wohl mein Rad überwiegend schieben und in Ruhe das gesehen auf mich einwirken lassen.

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    Diese Stadttour wird auch von einem örtlichen Fahrradgeschäft in 2 Touren angeboten. Die dort angebotenen GPX-Dateien habe ich für meine Stadttour Planung verwendet.

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    Diese Aussage, das Portugal für Radfahrer gefährlich ist, bekam ich auch von einigen Forum Mitgliedern im Reiseradforum genannt. Die einzige gefährliche Situation erlebte ich auf meiner Reise von Lissabon nach Faro aber mit einem deutschen Wohnmobilfahrer, der auch noch einen Pkw auf seinem PKW-Anhänger mit hatte. Das er nicht gewillt war anzuhalten konnte man erahnen. Da handelte ich nach der Devise, der Klügere gibt nach, und hielt am Straßenrand an. Ein hinter mir fahrender PKW machte es mir dann nach und er rauschte dann ungebremst mit seinem Wohnmobil in der Omnibusklasse an uns vorbei.

    Auf meiner 1. Tagesetappe erlebte ich auch die Freundlichkeit der Portugiesen. Bei meiner Schaltung riss der Zug für den Umwerfer und als ich auf meinem Weg nach Setubal war, sah ich kurz vor einem steilen Anstieg dieses Radgeschäft.

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    Er hatte den passenden Zug von SRAM vorrätig und machte sich gleich an die Arbeit. Bei den 11-fach Rennradschaltungen ist dies nicht mehr so einfach, aber er ging fachmännisch an die Arbeit und nach 15 Minuten war mein Rad wieder fertig. 10 EUR wollte er nur von mir und ich gab ihm noch 10 EUR für die Kaffeekasse und machte mich wieder auf dem Weg. Gut das er dort sein Geschäft hatte, da ich diese Steigung sonst wohl nur zu Fuß geschafft hätte.

    Screenshot_20180105_105544.png

    Dies und andere positive Eindrücke auf meiner Radreise 2016 führen mich in diesem Jahr wieder nach Portugal. An Anstiegen, davon gab es reichlich, wurde ich sogar öfter aus dem Auto heraus angefeuert. Auf engen Landstraßen fuhren PKW auch öfter bis zu 100 m hinter mir her, bevor sie mit reichlichem Abstand überholten. Sie kannten wohl alle die neuen Gesetze ab 2014 und hielten sich auch daran. Das kenne ich hier bei uns im Ruhrgebiet auf den Landstraßen nicht so. Da ist manchmal nur eine Handbreit zwischen PKW oder LKW beim überholen.

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  3. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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  4. wpau

    wpau Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Schon 2012 war die Meinung zu den deutschen Straßenverhältnissen nicht anders als meine Erfahrungen. :-D

    Das kommt aber daher, das ich auch jetzt noch über 3.000 km im Jahr mit dem Rad fahre und zwischen 20-40 Jahren 8.000-14.000 km die Regel war.

    Und wie hier in Deutschland sind es mehrheitlich die Freizeit- und Gelegenheitsfahrer, die den PKW Verkehr beängstigend empfinden. Und sie sind es meistens, die mit ihrem PKW zu diesen gefährlichen und zu Unfällen führenden Situationen kommen lassen. Mehr Rücksicht und Umsicht auf beiden Seiten würde viele Unfälle vermeiden helfen. Und als PKW Fahrer immer daran denken, das der Fußgänger und Radfahrer ungeschützt unterwegs ist.
     
  5. sibylle 49

    sibylle 49 Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Iris, das hast du gut gemacht :) Ist das jetzt schon OT ;)
     
  6. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ursprünglich hatte ich für das Portugalrätsel nach Brücken mit Rampen Ausschau gehalten...
    Einen netten Beifang will ich euch nicht vorenthalten:

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    Dort lässt sich sicher auch mal nett wandern oder spazieren gehen:)
     
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  7. zip

    zip Super-Moderator Mitarbeiter

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    Schöne Seite, über die du da "gestolpert" bist.

    Das mit dem Wandern kannst du dann in der Nähe von Tondela (bei Mouraz) auch problemlos auf der Ecopista do Dão unternehmen. Die Strecke führt links oberhalb der Weinberge von Sara & Antonio (Casa de Mouraz) schön durch´s Grüne. Allerdings haben die Brände dort schrecklich gewütet. :(

    [​IMG]

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  8. Reisender

    Reisender Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Ist das nicht die Seite vom Forumsmitglied wpau?
    Hab ich mir jedenfalls schon häufiger mal angesehen.
    Wirklich toll!
    Aber ich lasse mein Fahrrad hier in Porto weiterhin im Schuppen. Ich hänge an meinem Leben! ;)

    LG
    Henning
     
  9. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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    Verantwortlich scheinen zwei andere Herren zu sein (Karl und Alexander Schlemmer), der Rest passt auch nicht ganz.
    Aber ich gebe zu: Ich hatte unseren Werner im Hinterkopf, als ich die Seiten entdeckt und verlinkt habe.:)

    OT
    Lieber Werner,
    ich drücke fest die Daumen , dass du in den kommenden Jahren doch noch einige dieser alten Bahntrassen abstrampeln wirst!

    LG
    iris​
     
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