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Wichtig Aktuelle Informationen vom Auswärtigen Amt zu Reisen nach Portugal

Dieses Thema im Forum "Nachrichten aus Portugal" wurde erstellt von Iris_K, 16 März 2020.

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  1. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise

    04.08.2020
    Aktuelles
    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland

    Epidemiologische Lage
    Portugal ist inzwischen von COVID-19 stärker betroffen und erlebt weiterhin eine hohe, jedoch nicht weiter zunehmende Zahl an Neuinfektionen. Regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Lissabon. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

    Einreise
    Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen. Reisende müssen bei Einreise jedoch persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Die mehrsprachige Einreisekarte wird von den Fluggesellschaften einbehalten.
    Es wird zudem bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38°C übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
    Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira.

    Durch- und Weiterreise
    Es bestehen keine Einschränkungen mehr. Auch die Landesgrenze zu Spanien ist seit 1. Juli 2020 wieder offen.

    Reiseverbindungen
    Der internationale Flugverkehr und der grenzüberschreitende Verkehr mit Bussen und Zügen werden nach und nach wieder aufgenommen.

    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.

    Beschränkungen im Land
    Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, ebenso Bars und Diskotheken, wenn auch mit begrenzten Öffnungszeiten bis 1.00 Uhr. Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind im ganzen Land auf 20 Personen begrenzt. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.
    Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.
    Für den Großraum Lissabon (bleiben) wurden aufgrund des regionalen Schwerpunkts der Neuinfektionen bis zum 15. August 2020 einige Lockerungsmaßnahmen zurückgenommen. Geschäfte, Cafés, Bars und Diskotheken schließen hier um 20.00 Uhr, Supermärkte um 22.00 Uhr. Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch werden spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln von 20 auf 10 Personen begrenzt.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

    Hygieneregeln
    Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe gegen Einzelpersonen von bis zu 500 Euro, gegen Gruppen von bis zu 5.000 Euro verhängt werden.

    Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen.
    In der Autonomen Region Madeira gilt die Maskenpflicht ab dem 1. August 2020 auch im Freien.

    Vor oder bei Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira und Online-Formular für die Azoren zur Verfügung gestellt. Es gibt zudem ein Online-Formular für Reisen zwischen den Inseln.

    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende unmittelbar bei Einreise einen kostenlosen COVID-19-Test vornehmen lassen. Im letzteren Fall ist eine vorsorgliche Selbstisolation bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses erforderlich. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen. Der Reisende muss sich dafür mit der Gesundheitsbehörde seines Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage bzw. Erhalt eines negativen COVID-19-Testergebnisses möglich.

    Bei Einreise nach Madeira muss entweder bei Einreise ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien COVID-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.
    Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, so können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie COVID-19-Tests in einigen dazu bestimmten Labors bereits auf dem Festland vorgenommen werden. Nähere Informationen bieten die Regionalregierung der Azoren und Madeiras.
    Für Einreisen auf dem Seeweg ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen an Häfen von Madeira grundsätzlich möglich. Bei allen Besatzungsmitgliedern wird die Körpertemperatur gemessen und es muss eine Gesundheitserklärung mittels des Online-Formular für Madeira abgegeben werden. Sofern die Besatzungsmitglieder nicht bereits länger als 14 Tage symptomfrei und ohne Fieber an Bord des Schiffes waren, ist ein negativer COVID-19 Test vorzulegen, der innerhalb von 72 Stunden vor Abfahrt am letzten Hafen durchgeführt wurde. Wenn kein COVID-19 Test vorgelegt werden kann, wird dieser im Hafen von der Gesundheitsbehörde nachgeholt. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden.

    An den Häfen der Azoren ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Reisende müssen das Online-Formular für die Azoren zu ihrer Gesundheit ausfüllen. Zusätzlich muss bei Abfahrt vom vorherigen Hafen vor weniger als 72 Stunden bei Einreise ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der innerhalb von 72 Stunden vor Ankunft oder bei Einreise in Absprache mit den Gesundheitsbehörden gemacht wird. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden. Liegt die Abfahrt vom vorherigen Hafen mehr als 72 Stunden, aber weniger als 14 Tage zurück, müssen Reisende einen COVID-19-Test bei Einreise vornehmen. Liegt die Abfahrt vom vorherigen Hafen mehr als 14 Tage zurück, ist kein COVID-19-Test erforderlich, es sei denn, der Reisende weist COVID-19-Symptome auf. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer COVID-19-Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen.

    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen bei der Generaldirektion für Gesundheit oder über die Regierungsseite Reposta de Portugal à COVID-19 sowie den Gesundheitsbehörden der Autonomen Regionen Madeira bzw. Azoren.

    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für Englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.

    Befolgen Sie stets die Hinweise lokaler Behörden.
    Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 August 2020 um 19:01 Uhr
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  3. Iris_K

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    Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise
    Aktuelles

    14.07.2020

    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.

    Epidemiologische Lage
    Portugal war von COVID-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch momentan eine Zunahme von Neuinfektionen. Regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Lissabon. Dort sind 19 nicht touristische Gemeinden betroffen, in den Bezirken Amadora (alle Gemeinden), Odivelhas (alle Gemeinden), Sintra (Queluz e Belas, Massamé e Monte Abraão, Agualva e Mira Sintra, Algueirão-Mem Martins, Rio de Mouro, Cacém e São Marcos), Loures (Camarate, Unhos, Apelação, Sacavém e Prior Velho) und in Lissabon nur die Gemeinde Santa Clara.. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

    Einreise
    Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen. Reisende müssen bei Einreise jedoch persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalt in Portugal, machen. Die mehrsprachige Einreisekarte wird von den Fluggesellschaften einbehalten.

    Es wird zudem bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 37,5°C übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen.
    Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira.

    Durch- und Weiterreise
    Auch die Landesgrenze zu Spanien ist seit 1. Juli 2020 wieder offen.

    Reiseverbindungen
    Der internationale Flugverkehr und der grenzüberschreitende Verkehr mit Bussen und Zügen werden nach und nach wieder aufgenommen.

    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.

    Beschränkungen im Land
    Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind im ganzen Land auf 20 Personen begrenzt. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.
    Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.

    Für den Großraum Lissabon wurden aufgrund der derzeit steigenden Neuinfektionen seit dem 1. Juli 2020 einige Lockerungsmaßnahmen bis Ende Juli 2020 zurückgenommen. Geschäfte und Cafés schließen hier um 20.00 Uhr, Supermärkte um 22.00 Uhr, Restaurants um 23.00 Uhr. Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch werden spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln von 20 auf 10 Personen begrenzt.
    Für die 19 besonders betroffenen Gemeinden (siehe Epidemiologische Lage) gelten bis Ende Juli 2020 strengere Maßnahmen. Insbesondere besteht hier erneut die Bürgerpflicht, sich zu Hause zu isolieren und das Haus nur für unbedingt notwendige Wege, z. B. zur Arbeit, für Einkäufe, für den Arztbesuch, zu verlassen. Spontane Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind hier auf 5 Personen begrenzt.

    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

    Hygieneregeln
    Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe gegen Einzelpersonen von bis zu 500 Euro, gegen Gruppen von bis zu 5.000 Euro verhängt werden
    .

    Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor oder bei Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira und Online-Formular für die Azoren zur Verfügung gestellt. Es gibt zudem ein Online-Formular für Reisen zwischen den Inseln.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende unmittelbar bei Einreise einen kostenlosen COVID-19-Test vornehmen lassen. Im letzteren Fall ist eine vorsorgliche Selbstisolation bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses erforderlich. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen. Der Reisende muss sich dafür mit der Gesundheitsbehörde seines Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage bzw. Erhalt eines negativen COVID-19-Testergebnisses möglich.


    Bei Einreise nach Madeira muss entweder bei Einreise ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien COVID-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.
    Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, so können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie COVID-19-Tests in einigen dazu bestimmten Labors bereits auf dem Festland vorgenommen werden. Nähere Informationen bieten die Regionalregierung der Azoren und Madeiras.

    Für Einreisen auf dem Seeweg ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen an Häfen von Madeira grundsätzlich möglich. Bei allen Besatzungsmitgliedern wird die Körpertemperatur gemessen und es muss eine Gesundheitserklärung mittels des Online-Formular für Madeira abgegeben werden. Sofern die Besatzungsmitglieder nicht bereits länger als 14 Tage symptomfrei und ohne Fieber an Bord des Schiffes waren, ist ein negativer COVID-19 Test vorzulegen, der innerhalb von 72 Stunden vor Abfahrt am letzten Hafen durchgeführt wurde. Wenn kein COVID-19 Test vorgelegt werden kann, wird dieser im Hafen von der Gesundheitsbehörde nachgeholt. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden.

    An den Häfen der Azoren ist das Anlegen von Schiffen bis auf weiteres nur gestattet, wenn die Abfahrt von nationalen (portugiesischen) Häfen erfolgte. Andere Schiffe dürfen nur bei Seenot, dringender Reparatur oder zur notwendigen (medizinischen) Versorgung anlegen. In diesen Fällen sollte die Gesundheitsbehörde der Azoren vorab kontaktiert werden.

    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen bei der Generaldirektion für Gesundheit oder über die Regierungsseite Reposta de Portugal à COVID-19 sowie den Gesundheitsbehörden der Autonomen Regionen Madeira bzw. Azoren.

    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für Englisch).
    Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24.
    Auf Madeira: 800242420.
    Befolgen Sie stets die Hinweise lokaler Behörden.
    Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus
    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Juli 2020
  4. Iris_K

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    Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise
    27.06.2020

    Aktuelles
    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.

    Epidemiologische Lage

    Portugal war von COVID-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch momentan eine Zunahme von Neuinfektionen. Regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Lissabon. Dort sind 19 nicht touristische Gemeinden betroffen, in den Bezirken Amadora (alle Gemeinden), Odivelhas (alle Gemeinden), Sintra (Queluz e Belas, Massamé e Monte Abraão, Agualva e Mira Sintra, Algueirão-Mem Martins, Rio de Mouro, Cacém e São Marcos), Loures (Camarate, Unhos, Apelação, Sacavém e Prior Velho) und in Lissabon nur die Gemeinde Santa Clara.. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).


    Einreise
    Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira. Reisende müssen unter Umständen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen.
    Eine Einreise über den Landweg ist voraussichtlich noch bis 30. Juni 2020 nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

    Durch- und Weiterreise
    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden reduziert. Der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten ist bis zum 30. Juni 2020 nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und den Zugverkehr. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

    Reiseverbindungen
    Der internationale Flugverkehr wird erst allmählich wieder aufgenommen.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.

    Beschränkungen im Land
    Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind im ganzen Land auf 20 Personen begrenzt. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.

    Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.

    Für den Großraum Lissabon wurden aufgrund der derzeit steigenden Neuinfektionen seit dem 23. Juni 2020 einige Lockerungsmaßnahmen bis zunächst 12. Juli 2020 zurückgenommen. Geschäfte und Cafés schließen hier um 20.00 Uhr, Supermärkte um 22.00 Uhr, Restaurants um 23.00 Uhr. Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch werden spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln von 20 auf 10 Personen begrenzt.

    Für die 19 besonders betroffenen Gemeinden (siehe Epidemiologische Lage) gelten vom 29. Juni bis zunächst 12. Juli 2020 strengere Maßnahmen. Insbesondere besteht hier erneut die Bürgerpflicht, sich zu Hause zu isolieren und das Haus nur für unbedingt notwendige Wege, z. B. zur Arbeit, für Einkäufe, für den Arztbesuch, zu verlassen. Spontane Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind hier auf 5 Personen begrenzt.
    .

    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

    Hygieneregeln
    Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.

    Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss entweder bei der Flugbuchung oder spätestens bei der Einreise über die Webseite der Fluggesellschaft eine Gesundheitserklärung abgegeben werden.

    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ muss unmittelbar bei Einreise ein COVID-19-Test durchgeführt werden. Im letzteren Fall ist eine vorsorgliche Selbstisolation bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses erforderlich. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage bzw. Erhalt eines negativen COVID-19-Testergebnisses möglich. Die 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste besteht seit 15. Juni 2020 nicht mehr.
    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit 1. Juni 2020 die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer COVID-19-Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Voraussichtlich ab dem 1. Juli 2020 sollen Reisende auch erst bei Einreise einen COVID-19-Test durchführen lassen können und das Testergebnis ohne Einschränkungen abwarten können.

    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen bei der Generaldirektion für Gesundheit oder über die Regierungsseite Reposta de Portugal à COVID-19 sowie den Gesundheitsbehörden der Autonomen Regionen Madeira bzw. Azoren.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für Englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.

    Befolgen Sie stets die Hinweise lokaler Behörden.
    Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

    19.06.2020

    Aktuelles
    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.
    Epidemiologische Lage
    Portugal war von COVID-19 weniger stark betroffen. Regionaler Schwerpunkt ist neben Norden/Porto der Großraum Lissabon mit den derzeit meisten Neuinfektionen. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (EDCD).

    Einreise
    Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira. Reisende müssen unter Umständen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen.
    Eine Einreise über den Landweg ist voraussichtlich noch bis 30. Juni 2020 nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

    Durch- und Weiterreise
    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden reduziert. Der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten ist bis zum 30. Juni 2020 nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und den Zugverkehr. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

    Reiseverbindungen
    Der internationale Flugverkehr wird erst allmählich wieder aufgenommen.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.

    Beschränkungen im Land
    Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.
    Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

    Hygieneregeln
    Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.

    Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss entweder bei der Flugbuchung oder spätestens bei der Einreise über die Webseite der Fluggesellschaft eine Gesundheitserklärung abgegeben werden.

    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ muss unmittelbar bei Einreise ein COVID-19-Test durchgeführt werden. Im letzteren Fall ist eine vorsorgliche Selbstisolation bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses erforderlich. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage bzw. Erhalt eines negativen COVID-19-Testergebnisses möglich. Die 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste besteht seit 15. Juni 2020 nicht mehr.
    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit 1. Juni 2020 die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer COVID-19-Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Voraussichtlich ab dem 1. Juli 2020 sollen Reisende auch erst bei Einreise einen COVID-19-Test durchführen lassen können und das Testergebnis ohne Einschränkungen abwarten können.

    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen bei der Generaldirektion für Gesundheit oder über die Regierungsseite Reposta de Portugal à COVID-19 sowie den Gesundheitsbehörden der Autonomen Regionen Madeira bzw. Azoren.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für Englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.


    15.06.2020

    Aktuelles
    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.
    Epidemiologische Lage
    Portugal war von COVID-19 weniger stark betroffen. Regionaler Schwerpunkt ist neben Norden/Porto der Großraum Lissabon mit den derzeit meisten Neuinfektionen. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (EDCD).

    Einreise
    Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira. Reisende müssen unter Umständen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen.

    Eine Einreise über den Landweg ist regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.
    Durch- und Weiterreise
    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden reduziert. Der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten ist bis zum 30. Juni 2020 nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und den Zugverkehr. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

    Reiseverbindungen
    Der internationale Flugverkehr wird erst allmählich wieder aufgenommen.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die portugiesischen Flughäfen Aeroportos de Portugal.
    Beschränkungen im Land
    Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt.

    Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (z.B. Segelschiffe/Yachten) ist verboten. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnisse zur Nutzung der Anlegestellen verlieren ihre Gültigkeit. In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden, kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Plattform für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden.
    Hygieneregeln
    Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.
    Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren
    Die Autonome Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss bei der Flugbuchung über die Webseite der Fluggesellschaft die Reise angemeldet werden.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren ist die 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste grundsätzlich abgeschafft; stattdessen kann die Quarantäne ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen sollen weitere Tests am 5. und 13. Tag des Aufenthalts erfolgen. Als weitere Option ist die freiwillige 14-tägige Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft möglich.
    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat am 1. Juni 2020 die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Ab dem 1. Juli 2020 soll dann auch die Möglichkeit des Tests bei Einreise innerhalb einer Stunde ermöglicht werden.
    Auf Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten grundsätzlich gesperrt.
    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen bei der Generaldirektion für Gesundheit oder über die Regierungsseite Reposta de Portugal à COVID-19 sowie den Gesundheitsbehörden der Autonomen Regionen Madeira bzw. Azoren.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Befolgen Sie stets die Hinweise lokaler Behörden.
    Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

    04.06.2020

    Aktuelles
    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 kann in Portugal zu verstärkten Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch zu Einreisesperren führen.
    Bei der Einreise müssen unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund gemacht werden. Derzeit gibt es jedoch keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira.

    Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

    Die Ausgangsbeschränkungen sind aufgehoben und seit dem 1. Juni 2020 Lockerungsmaßnahmen der Phase 3 in Kraft (mit Ausnahme Großraum Lissabon). Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten vermieden werden.

    Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt. Der Badebetrieb unter Auflagen soll ab 6. Juni wiederaufgenommen werden. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.

    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen der portugiesischen Flughäfen finden Sie hier.

    Der Flugverkehr nach Deutschland ist immer noch eingeschränkt.
    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten ist bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und den Zugverkehr. Eine Verlängerung der bis zum 30. Juni 2020 ist angekündigt. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

    In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Plattform für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden. Bei Notfällen melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (+351) 265 531 701.
    Azoren und Madeira
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren können Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, noch bis zum 14. Juni 2020 nur mit TAP nach São Miguel und Terceira möglich, ist die 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste grundsätzlich abgeschafft; stattdessen kann die Quarantäne ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen erfolgen weitere Tests am 5. und 13. Tag des Aufenthalts. Als weitere Optionen sind die freiwillige 14-tägige Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft oder das unmittelbare Verlassen der Azoren möglich.
    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat am 1. Juni 2020 die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Ab dem 1. Juli 2020 soll dann auch die Möglichkeit des Tests bei Einreise innerhalb einer Stunde ermöglicht werden. Vor Einreise in die Region Madeira und auf die Azoren muss bei der Flugbuchung über die Webseite der Fluggesellschaft die Reise angezeigt werden.

    Auf den Azoren und Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten grundsätzlich gesperrt. Fährverbindungen (für Personenverkehr) zwischen den Inseln der Azoren sind eingestellt.

    Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen.
    Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
    Bitte weisen Sie bei unvermeidbaren Reisen auf dem Landweg gegenüber dem Grenzbeamten den Wohnsitz in Deutschland bzw. Portugal - durch den Pass oder Personalausweis bzw. das Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia nach. Geöffnete Grenzübergänge zu Spanien finden Sie auf der Seite der portugiesischen Grenzbehörden.
    Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Portugal beim portugiesischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Regionen Madeira und Azoren und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.


    27.05.2020
    Aktuelles
    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 kann in Portugal zu verstärkten Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch zu Einreisesperren führen.

    Bei der Einreise müssen unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund gemacht werden. Derzeit gibt es jedoch keine bekannten Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren. Dort wird insbesondere bei Einreise auch weiterhin, wenn auch mit Ausnahmen, eine 14-tägige Hotelquarantäne vorgeschrieben.

    Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

    Am 3. Mai 2020 wurden die bis dahin geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und entsprechende Lockerungsmaßnahmen der Phase 1 und ab dem 18. Mai 2020 der Phase 2 begonnen. Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen wie z.B. in Geschäften, Restaurants oder kulturellen Einrichtungen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich immer einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, die maximale Fahrgastkapazität von 2/3 darf nicht überschritten werden. Stoßzeiten sollten bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vermieden werden.

    Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Trotz der Öffnung von Restaurationsbetrieben aller Art bleiben Bars oder Diskotheken weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt. Die offizielle Nutzung der Strände beginnt erst mit dem 6. Juni 2020 und unterliegt ebenfalls Beschränkungen, die jedoch abhängig von den regionalen Zuständigkeiten auch abweichen können. Grundsätzlich ist ein Mindestabstand zwischen den Strandbesuchern von 1,5 m und zwischen allen Sonnenschirmen von 3 m vorgeschrieben.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen der portugiesischen Flughäfen finden Sie hier.

    Fluggesellschaften haben den Flugverkehr nach Deutschland immer noch teilweise eingestellt oder zumindest erheblich eingeschränkt. Insbesondere nach Faro (Algarve) gibt es im Monat Mai noch keine Flüge jedoch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flugverbindungen durch Lufthansa, Eurowings und Swiss ab dem Juni-Flugplan.

    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen.
    Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auf dem Festland Portugals selbst kann zwar angelegt werden, aber als Tourist nicht an Land gegangen werden. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (z.B. Segelschiffe/Yachten) ist verboten worden. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnisse zur Nutzung der Anlegestellen verlieren ihre Gültigkeit.
    In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Plattform für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden. Bei Notfällen melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (+351) 265 531 701.

    Azoren und Madeira
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren können Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

    Die Regierung der Autonomen Region der Azoren hat beschlossen, die Flugverbindungen der SATA-Gruppe zwischen allen Inseln der Region und allen Flugverbindungen außerhalb der Region bis zum 31. Mai 2020 einzustellen. Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, derzeit nur mit TAP nach São Miguel und Terceira möglich, ist eine 14- tägige „freiwillige“ Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Diese Quarantäne kann u.a. ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne nur bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. In beiden Fällen ist dennoch eine 14-tägige häusliche Quarantäne vorgeschrieben und es erfolgen weitere Tests am 5. und 13. Tag des Aufenthalts. Reisen zwischen den Inseln, auch zur Ausreise zum Zwecke der Heimreise, ist auch weiterhin nur mit Sondergenehmigung der Gesundheitsbehörden (auf einer SATA-Frachtmaschine) möglich und zwar nach 14-tägiger Quarantäne und Durchführung eines Tests am Ende der Quarantäne.
    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit dem 15. März 2020 eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste (außer erkranke Personen in Behandlung und Geschäftsreisende) eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Einreisende, ohne Symptome, werden in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft in Quarantäne gebracht, außer sie verfügen über eine Wohnadresse und sind nicht länger als 72 Stunden vor Ankunft negativ getestet worden. In diesem Fall reicht die häusliche Quarantäne. Touristische Unterkünfte dürfen auf Madeira seit dem 3. April 2020 keine neuen Gäste mehr aufnehmen.
    Seit dem 25. März 2020 muss vor Einreisen in und Ausreisen aus der Region Madeira eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden.
    Vor der Einreise auf die Azoren muss ebenso eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden. Ausländischen Staatsbürgern ist die Ausreise zum Zwecke der Heimreise ohne Genehmigung möglich.
    Auf den Azoren sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten gesperrt. Segelschiffe/Yachten können nur z. B. für Versorgungszwecke und der Rückkehr von Besatzungsmitgliedern in das Herkunftsland unter bestimmten Voraussetzungen kurz anlegen. Fährverbindungen (für Personenverkehr) zwischen den Inseln der Azoren existieren derzeit ebenfalls nicht mehr. Auf Madeira gilt die Maßnahme der kompletten Schließung der Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten bis auf weiteres.

    Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen.
    Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
    Bitte weisen Sie bei unvermeidbaren Reisen auf dem Landweg gegenüber dem Grenzbeamten den Wohnsitz in Deutschland bzw. Portugal - durch den Pass oder Personalausweis bzw. das Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia nach. Geöffnete Grenzübergänge zu Spanien finden Sie auf der Seite der portugiesischen Grenzbehörden.
    Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Portugal beim portugiesischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Regionen Madeira und Azoren und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte auch an die E-Mail (keine medizinischen Fragen): atendimento@sns24.gov.pt.

    20.05.2020
    Bei der Einreise müssen unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund gemacht werden.
    Derzeit herrschen keine Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger an Flughäfen auf dem portugiesischen Festland - jedoch für Madeira und die Azoren.
    Dort wird insbesondere bei Einreise auch weiterhin, wenn auch mit Ausnahmen, eine 14-tägige Hotelquarantäne vorgeschrieben.


    Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.
    Am 3. Mai 2020 wurden die bis dahin geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und entsprechende Lockerungsmaßnahmen der Phase 1 und ab dem 18. Mai 2020 der Phase 2 begonnen. Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen wie z.B. in Geschäften, Restaurants oder kulturellen Einrichtungen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich immer einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, die maximale Fahrgastkapazität von 2/3 darf nicht überschritten werden. Stoßzeiten sollten bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vermieden werden.

    Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Trotz der Öffnung von Restaurationsbetrieben aller Art bleiben Bars oder Diskotheken weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt. Die offizielle Nutzung der Strände beginnt erst mit dem 6. Juni 2020 und unterliegt ebenfalls erheblichen Beschränkungen, die jedoch abhängig von den regionalen Zuständigkeiten stark abweichen können.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. ...
    Fluggesellschaften haben den Flugverkehr nach Deutschland immer noch teilweise eingestellt oder zumindest erheblich eingeschränkt. Insbesondere nach Faro (Algarve) gibt es im Monat Mai noch keine Flüge jedoch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flugverbindungen durch Lufthansa, Eurowings und Swiss ab dem Juni-Flugplan.

    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen.

    Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auf dem Festland Portugals selbst kann zwar angelegt werden, aber als Tourist nicht an Land gegangen werden. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (z.B. Segelschiffe/Yachten) ist verboten worden. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnisse zur Nutzung der Anlegestellen verlieren ihre Gültigkeit.
    In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Plattform für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden. Bei Notfällen melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (+351) 265 531 701.

    Azoren und Madeira
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren, auch bei Reisen zwischen den Inseln, können Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

    Die Regierung der Autonomen Region der Azoren hat beschlossen, die Flugverbindungen der SATA-Gruppe zwischen allen Inseln der Region und allen Flugverbindungen außerhalb der Region bis zum 31. Mai 2020 einzustellen.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, derzeit nur mit TAP nach São Miguel und Terceira) möglich, ist eine 14- tägige „freiwillige“ Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Diese Quarantäne kann u.a. ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne nur bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. In beiden Fällen erfolgen weitere Tests am 05. und 13. Tag des Aufenthalts.

    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit dem 15. März 2020 eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste (außer erkranke Personen in Behandlung und Geschäftsreisende) eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Einreisende, ohne Symptome, werden in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft in Quarantäne gebracht, außer sie verfügen über eine Wohnadresse und sind nicht länger als 72 Stunden vor Ankunft negativ getestet worden. In diesem Fall reicht die häusliche Quarantäne. Touristische Unterkünfte dürfen auf Madeira seit dem 3. April 2020 keine neuen Gäste mehr aufnehmen.

    Seit dem 25. März 2020 muss vor Einreisen in und Ausreisen aus der Region Madeira eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden.
    Vor der Einreise auf die Azoren muss ebenso eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden.
    Ausländischen Staatsbürgern ist die Ausreise zum Zwecke der Heimreise ohne Genehmigung möglich.
    Auf den Azoren sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten gesperrt. Segelschiffe/Yachten können nur z. B. für Versorgungszwecke und der Rückkehr von Besatzungsmitgliedern in das Herkunftsland unter bestimmten Voraussetzungen kurz anlegen. Fährverbindungen (für Personenverkehr) zwischen den Inseln der Azoren existieren derzeit ebenfalls nicht mehr. Auf Madeira gilt die Maßnahme der kompletten Schließung der Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe/Yachten bis auf weiteres.

    (.....)
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte auch an die E-Mail (keine medizinischen Fragen): atendimento@sns24.gov.pt.
    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.

    Bitte auch nach unten scrollen!
    Weltweite Reisewarnung:

    30.04.2020
    Aktuelles

    Der verhängte Ausnahmezustand wurde zum 18. April 2020 nun bereits zum zweiten und vermutlich letzten Mal mit nahezu identischen Maßnahmen, aber der Perspektive zur schrittweisen Öffnung im Mai um zwei weitere Wochen, verlängert und gilt damit bis zum 2. Mai 2020. Die Bewegung im öffentlichen Raum ist nur noch für den Erwerb von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten, den Angeboten der Tankstellen und Produkten zur Sicherung von Grundbedürfnissen, Arzt- und Krankenhausbesuchen, zur Arbeitsstätte und zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von Senioren, Minderjährigen, Abhängigen, Behinderten und besonders gefährdeten Personen, zu Banken, aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notwendigkeit ähnlicher Natur erlaubt.

    27.04.2020

    Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020.

    ...
    An den deutschen Landgrenzen werden wieder Grenzkontrollen durchgeführt, wobei Reisende ohne triftige Gründe zurückgewiesen werden. Aus dem Ausland auf dem Land-, See- oder Luftweg Einreisende sollen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.
    Hierzu haben sich Bund und Länder auf einheitliche Quarantäneregeln verständigt, wie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mitteilt.
    Das Bundesgesundheitsministerium hat Regelungen für Einreisende erlassen, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort aufzuhalten. Sie sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen.

    Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise




    20.03.2020

    Aktuelles

    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Portugal zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    In Portugal wurde am 19. März 2020 der nationale Ausnahmezustand für das gesamte Land bis zunächst zum 2. April 2020 ausgerufen. Die Bewegung im öffentlichen Raum ist nur noch für den Erwerb von Lebensmitteln, pharmazeutischer Produkte, Treibstoffen und Produkten zu Sicherung von Grundbedürfnissen, Arzt- und Krankenhausbesuchen, zur Arbeitsstätte und zur Rückkehr an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts, zur Unterstützung von Senioren, Minderjährigen, Abhängigen, Behinderten und besonders gefährdeten Personen, zu Banken , aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notwendigkeit ähnlicher Natur erlaubt.
    Das portugiesische Gesundheitsministerium rät, Bewegungen im Land auf das Nötigste zu beschränken und möglichst auf soziale Kontakte zu verzichten.
    Bildungs-, Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen wurden in ganz Portugal bis auf weiteres bis zum 9. April 2020 geschlossen. Viele (meist kleine) Geschäfte und Restaurants ebenso. Davon ausgeschlossen sind Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Gastronomiebetriebe sind verpflichtet um 21 Uhr zu schließen und bieten nur noch einen Take-Away Service. Der Konsum von Alkohol auf den Straßen ist verboten worden. Für Hotelbetriebe ist mit Einschränkungen zu rechnen.
    Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne. Portugiesische Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 stark in Anspruch genommen, so dass bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit Einschränkungen gerechnet werden muss.
    Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerportugiesischen Verkehr (Flug-, Schienen- Straßen- und Schiffsverkehr) ist teilweise betroffen und eingeschränkt worden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, der Verkauf von Fahrkarten ist meist nur noch an Maschinen möglich und die Passagieranzahl je Verkehrsmittel wurde beschränkt.
    Flughäfen:

    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten strikte Zutrittsregelungen, sie wurden nicht geschlossen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen der portugiesischen Flughäfen finden Sie hier.


    Alle touristischen Flugverbindungen nach Italien, Spanien und der Tschechischen Republik sowie alle internationalen Flüge außerhalb der Europäischen Union und von außerhalb der Europäischen Union zu jedem nationalen Flughafen werden ausgesetzt, mit Ausnahme von Nicht-EU-Ländern mit einer starken Präsenz portugiesischer Gemeinschaften wie Kanada, den Vereinigten Staaten und Südafrika sowie portugiesischsprachigen Ländern (mit Ausnahme von Kap Verde und Guinea-Bissau). Was Brasilien betrifft, so sind die Strecken Lissabon-Rio de Janeiro und Lissabon-Sao Paulo eingeschränkt und alle Strecken zu anderen Zielen in Brasilien ausgesetzt.

    Darüber hinaus können mehrere andere Flüge geändert oder annulliert werden.
    TAP Portugal hat angekündigt von 23. März bis 19. April 2020 nur noch zwei mal wöchentlich nach Frankfurt zu fliegen. Ryanair gab bekannt seinen Flugbetrieb zwischen dem 19. März und 24. März um 80% zu reduzieren. Der Flugverkehr soll ab dem 25. März bis auf wenige Aufnahmen eingestellt werden.
    Grenze zu Spanien:
    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf neun reduziert. Aktuell ist der Grenzüberschritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis 15. April 2020 nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen.
    Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein. Gegebenenfalls kommt es derzeit noch zu Verzögerung in der Umsetzung.Bitte weisen Sie gegenüber dem Grenzbeamten den Wohnsitz in Deutschland durch den Pass oder Personalausweis nach.Geöffnete Grenzübergänge zu Spanien hier.

    Häfen:

    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auf dem Festland Portugal selbst kann zwar angelegt werden, aber als Tourist nicht an Land gegangen werden. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (z.B. Segelschiffe/Yachten) ist verboten worden. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnis zur Nutzung der Anlagestellen verlieren ihre Gültigkeit.
    In Ausnahmefällen und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden kann eine Anlage zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Platform für die Anlagestellen (JUP) eingereicht werden. Bei Notfällen melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (+351) 265 531 701.
    Azoren und Madeira:
    Besonders die Autonome Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergreifen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren werden Ankunft Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.
    Die Regierung der Autonomen Region der Azoren hat beschlossen, die Flugverbindungen der SATA-Gruppe zwischen allen Inseln der Region und allen Flugverbindungen nach außerhalb der Region vom 18. März bis zum 31. März einzustellen.
    Die Regionalregierung der Autonomen Region Madeira hat nunmehr seit dem 15. März 2020 bis zum 31. März 2020, 00.00 Uhr Ortszeit, eine 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug auf die Azoren, nicht jedoch bei Flügen innerhalb der Autonomen Region der Azoren, also zwischen den Inseln, ist seit 14. März 2020 eine 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle bis zum 31. März 2020, 00.00 Uhr Ortszeit von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen.
    Das Nichtbefolgen dieser Quarantäneauflagen wird sowohl auf Madeira als auch auf den Azoren unter Strafe gestellt.
    Auf den Azoren und auf Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Yachten zunächst bizum 31. März 2020 komplett gesperrt.
    Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen.
    Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
    Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Portugal beim portugiesischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Regionen Madeira und Azoren und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte auch an die E-Mail (keine medizinischen Fragen): atendimento@sns24.gov.pt

    18.03.2020

    Aktuelles
    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Portugal zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren.
    In Portugal wurde am 13. März 2020 der Alarmzustand für das gesamte Land bis zunächst zum 9. April 2020 ausgerufen. Dies ist mit einer Reihe von Maßnahmen verbunden, einschließlich bedeutender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, des Verkehrs und des Aufenthalts von Personen und Fahrzeugen im gesamten Land.

    Das portugiesische Gesundheitsministerium rät, Bewegungen im Land auf das Nötigste zu beschränken und möglichst auf soziale Kontakte zu verzichten.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auf dem Festland Portugal selbst kann zwar angelegt werden, aber als Tourist nicht an Land gegangen werden. Auf den Azoren und auf Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Yachten zunächst bis zum 31. März 2020 komplett gesperrt.

    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf neun reduziert. Aktuell ist der Grenzüberschritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Flüge, Reisebusse und Zugverbindungen.
    Staatsbürger (bzw. Bürger mit Aufenthaltserlaubnis/Wohnsitz) können in ihr Herkunftsland zurückkehren (Nachweis ist mitzuführen). Ausnahmen gelten ebenso für Sicherheitspersonal, Angehörige der Armee und Diplomaten. In Ausnahmefällen ist der Besuch von Familienangehörigen (ersten Grades oder der Lebenspartner) in Notfallsituationen gestattet. Aufgrund von vorherrschenden bilateralen Übereinkünften ist es Bürgern mit Wohnsitz nahe der Grenze erlaubt, gesundheitliche Einrichtungen in dem jeweiligen Nachbarland aufzusuchen. Basierend auf Erfahrungsberichten kann es bei der Einreise von Portugal nach Spanien zu Komplikationen und Rückweisungen kommen.

    Bildungs-, Kultur- und sämtliche Freizeit- und Sporteinrichtungen wurden in ganz Portugal bis auf weiteres bis zum 9. April 2020 geschlossen. Viele (meist kleine) Geschäfte und Restaurants ebenso. Davon ausgeschlossen sind Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Gastronomiebetriebe sind verpflichtet um 21 Uhr zu schließen. Es gibt zudem Beschränkungen hinsichtlich der Gästezahl von Restaurants, der Durchführung von Großveranstaltungen, und der Personenanzahl in Einkaufszentren. Der Konsum von Alkohol auf den Straßen ist verboten worden. Für Hotelbetriebe ist mit Einschränkungen zu rechnen.
    Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne. Portugiesische Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 stark in Anspruch genommen, so dass bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit Einschränkungen gerechnet werden muss.
    Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerportugiesischen Verkehr (Flug-, Schienen- Straßen- und Schiffsverkehr) ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht betroffen.

    Besonders die Autonome Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergreifen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren werden Ankunft Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.
    Die Regionalregierung der Autonomen Region Madeira hat bei der nationalen Regierung am 13. März 2020 ein Flug- und Landeverbot für Flüge aus Deutschland und anderen von der WHO als aktive Übertragungsgebiete eingestuften Länder mehr für die Dauer von vorerst sieben Tagen beantragt. Flüge vom Festland Portugal werden hingegen fortgesetzt. Aufgrund der ausstehenden Genehmigung dieser Maßnahme durch die Zentralregierung Portugals sowie der ANAC (National Civil Aviation Authority Portugal) hat Madeira nunmehr seit dem 15. März 2020 bis zum 31. März 2020, 00.00 Uhr Ortszeit, eine 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug auf die Azoren, nicht jedoch bei Flügen innerhalb der Autonomen Region der Azoren, also zwischen den Inseln, ist seit 14. März 2020 eine 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle bis zum 31. März 2020, 00.00 Uhr Ortszeit von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen.
    Das Nichtbefolgen dieser Quarantäneauflagen wird sowohl auf Madeira als auch auf den Azoren unter Strafe gestellt.

    Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen.
    Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
    Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Portugal beim portugiesischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Regionen Madeira und Azoren und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirushttps://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/gesundheit-fachinformationen/reisemedizinische-hinweise/Coronavirus
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Juni 2020
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  5. Farbenzeit

    Farbenzeit Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Gestern auf Cais do Pico: Restrições nas viagens interilhas nos Açores:

    Weitere Verschärfung (auf Terceira trat der erste COVID-19- Fall auf):
    Es folgt eine Tabelle mit den neuen Flugzeiten.
     
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  6. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Den neusten Stand habe ich am Anfang des Threads eingefügt.
     
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  7. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich habe den Artikel am Anfang des Threads noch einmal aktualisiert mit der Verlaengerung der Reisewarnung und des Ausnahmezustandes in Portugal.
     
  8. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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    Der neueste Stand
    Ausschnitt am 20.Mai 20 kopiert aus
    (Info Auswärtiges Amt ) Portugal: Reise- und Sicherheitshinweise
    eine etwas formatierte Version ist (aktuell) ganz oben im ersten Beitrag
    Bei der Einreise müssen unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund gemacht werden. Derzeit herrschen keine Einreisebeschränkungen für deutsche Staatsbürger an Flughäfen auf dem portugiesischen Festland jedoch für Madeira und die Azoren. Dort wird insbesondere bei Einreise auch weiterhin, wenn auch mit Ausnahmen, eine 14-tägige Hotelquarantäne vorgeschrieben.

    Eine Einreise über den Landweg ist hingegen regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.
    Am 3. Mai 2020 wurden die bis dahin geltenden Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und entsprechende Lockerungsmaßnahmen der Phase 1 und ab dem 18. Mai 2020 der Phase 2 begonnen. Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen wie z.B. in Geschäften, Restaurants oder kulturellen Einrichtungen. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich immer einen Mindestabstand von zwei Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, die maximale Fahrgastkapazität von 2/3 darf nicht überschritten werden. Stoßzeiten sollten bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vermieden werden.

    Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Trotz der Öffnung von Restaurationsbetrieben aller Art bleiben Bars oder Diskotheken weiterhin geschlossen. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie z.B. Wassersport, Tennis oder Golf handelt. Die offizielle Nutzung der Strände beginnt erst mit dem 6. Juni 2020 und unterliegt ebenfalls erheblichen Beschränkungen, die jedoch abhängig von den regionalen Zuständigkeiten stark abweichen können.
    Für alle portugiesischen Flughäfen gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen der portugiesischen Flughäfen finden Sie hier.
    Fluggesellschaften haben den Flugverkehr nach Deutschland immer noch teilweise eingestellt oder zumindest erheblich eingeschränkt. Insbesondere nach Faro (Algarve) gibt es im Monat Mai noch keine Flüge jedoch die Ankündigung der Wiederaufnahme von Flugverbindungen durch Lufthansa, Eurowings und Swiss ab dem Juni-Flugplan.

    Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden auf derzeit zehn reduziert. Aktuell ist der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten bis zum 15. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und Zugverbindungen.

    Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.
    Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auf dem Festland Portugals selbst kann zwar angelegt werden, aber als Tourist nicht an Land gegangen werden. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (z.B. Segelschiffe/Yachten) ist verboten worden. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnisse zur Nutzung der Anlegestellen verlieren ihre Gültigkeit.
    In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen auf der elektronischen Plattform für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden. Bei Notfällen melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (+351) 265 531 701.

    Azoren und Madeira
    Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Bei Ankunft auf Madeira und auf den Azoren, auch bei Reisen zwischen den Inseln, können Temperaturmessungen und Umfragen an Bord der Flugzeuge durchgeführt werden. Bei Anzeichen von Symptomen werden Fluggäste einer medizinischen Untersuchung unterzogen.

    Die Regierung der Autonomen Region der Azoren hat beschlossen, die Flugverbindungen der SATA-Gruppe zwischen allen Inseln der Region und allen Flugverbindungen außerhalb der Region bis zum 31. Mai 2020 einzustellen.
    Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren, derzeit nur mit TAP nach São Miguel und Terceira) möglich, ist eine 14- tägige „freiwillige“ Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste eingeführt, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Diese Quarantäne kann u.a. ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne nur bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. In beiden Fällen erfolgen weitere Tests am 05. und 13. Tag des Aufenthalts.

    Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat seit dem 15. März 2020 eine 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste (außer erkranke Personen in Behandlung und Geschäftsreisende) eingeführt, unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, auch wenn diese keine Krankheitssymptome aufweisen. Einreisende, ohne Symptome, werden in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft in Quarantäne gebracht, außer sie verfügen über eine Wohnadresse und sind nicht länger als 72 Stunden vor Ankunft negativ getestet worden. In diesem Fall reicht die häusliche Quarantäne. Touristische Unterkünfte dürfen auf Madeira seit dem 3. April 2020 keine neuen Gäste mehr aufnehmen.

    Seit dem 25. März 2020 muss vor Einreisen in und Ausreisen aus der Region Madeira eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden.
    Vor der Einreise auf die Azoren muss ebenso eine Genehmigung der zuständigen Gesundheitsbehörde eingeholt werden.
    Ausländischen Staatsbürgern ist die Ausreise zum Zwecke der Heimreise ohne Genehmigung möglich.
    Auf den Azoren sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten gesperrt. Segelschiffe/Yachten können nur z. B. für Versorgungszwecke und der Rückkehr von Besatzungsmitgliedern in das Herkunftsland unter bestimmten Voraussetzungen kurz anlegen. Fährverbindungen (für Personenverkehr) zwischen den Inseln der Azoren existieren derzeit ebenfalls nicht mehr. Auf Madeira gilt die Maßnahme der kompletten Schließung der Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe/Yachten bis auf weiteres.

    Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen.
    Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
    Bitte weisen Sie bei unvermeidbaren Reisen gegenüber dem Grenzbeamten den Wohnsitz in Deutschland durch den Pass oder Personalausweis nach. Geöffnete Grenzübergänge zu Spanien finden Sie auf der Seite der portugiesischen Grenzbehörden,
    Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Portugal beim portugiesischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Regionen Madeira und Azoren und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.
    Sofern Sie Krankheitssymptome haben, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, wenden Sie sich auf dem Festland Portugal telefonisch an die folgende Hotline des Nationalen Gesundheitsdienstes: 808 24 24 24 (5 für englisch). Auf den Azoren lautet die Hotline: 808 24 60 24. Auf Madeira: 800242420.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte auch an die E-Mail (keine medizinischen Fragen): atendimento@sns24.gov.pt.
    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.
    --- Folge-Nachricht angehängt, 20 Mai 2020, Datum der Originalnachricht: 20 Mai 2020 ---
    Im ersten Beitrag habe ich die Infos aktualisiert und versucht, noch ein wenig zu formatieren .
     
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  9. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Der 1. Beitrag wurde mit Informationen vom 04.06.2020 aktualisiert.
     
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  10. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Habe den 1.Beitrag aktualisiert. Danke @ALISAN für den Hinweis.
     
  11. ALISAN

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    Iris_K - mit gestrigem Datum 19.06.2020 wieder etwas geändert

    ...
     
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  12. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Danke @ALISAN , puh, im ersten Moment habe ich schon geglaubt jetzt kommt Schlimmeres....
    Habe den ersten Beitrag aktualisiert.
     
  13. ALISAN

    ALISAN Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    NOCH bleibt es bei der Grenzöffnung am 01. Juli... ;)
    ...oder meintest du etwas anderes?
     
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  14. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Massnahmen im Großraum Lissabon eingefügt.
     
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  15. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Neue Maßnahmen für die 19 Gemeinden um Lissabon eingefügt. Epidemiologische Lage aktualisiert.
     
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  16. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Die Maßnahmen in Lisboa und Vale do Tejo sowie in den 19 Gemeinden um Lissabon wurden heute (14.07.) Um 14 Tage verlängert. Das AA aktualisiert die Seite bestimmt noch im Laufe des Tages.
     
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  17. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Am Anfang des Threads ist der aktualisierte Beitrag. Fazit: grösste Änderung ist, dass man auf Madeira jetzt auch im Freien Mund- und Nasenschutz tragen muss.
    Die besonderen Beschränkungen für die 19 Gemeinden um Lissabon wurden aufgehoben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 August 2020
  18. Ozzy

    Ozzy Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Dann lies nochmal den Satz mit Lissabon, da hast du dich irgendwie verholpert.
     
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  19. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    @Ozzy,
    Ich hab erst gedacht Du meintest in meiner Zusammenfassung....das andere war ja vom AA kopiert....
    Danke , ich glaube jetzt passt es!
     
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  20. Chap

    Chap Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Hi Iris,

    Sorry, ich verstehe es aber noch nicht.

    Im 1.Beitrag am 31. Juli aktualisiert steht:

    Für den Großraum Lissabon wurden aufgrund des regionalen Schwerpunkts der Neuinfektionen bis zum 15. August 2020 einige Lockerungsmaßnahmen zurückgenommen.

    In deiner Zusammenfassung von heute Nacht steht:

    Die besonderen Beschränkungen für die 19 Gemeinden um Lissabon wurden aufgehoben.

    Aber vielleicht verstehe ich auch nur das System, wie du aktualisierst nicht. Mir ist dieser tolle Thread leider erst heute aufgefallen. Da ich Sonntag nach Portugal fliegen möchte freue ich mich natürlich über jede gute Neuigkeit, die meinen Flug wahrscheinlicher machen. ;)

    Vielen Dank

    Chap
     
  21. irisb

    irisb Super-Moderator Mitarbeiter

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    Soweit ich es verfolge (letzten Stand davor hatte ich nicht im Blick), aktualisiert Iris_K den Tex, sobald ihr eine Änderung auffällt.

    Der Stand wird/wurde oben aktualisiert .
    Die farbige Markierung bezeichnet die Änderung zum Stand vorher bzw. Wichtiges .
    Im Originaltext de Bundesamtes ist eine schräge Formulierung: Das Verb "bleiben" passt nicht in den Satz, wir haben es durch "wurden" ersetzt.
    Das sollte laut Amt der aktuelle Stand sein (siehe auch den Link):
    Für den Großraum Lissabon bleiben (wurden) aufgrund des regionalen Schwerpunkts der Neuinfektionen bis zum 15. August 2020 einige Lockerungsmaßnahmen zurückgenommen. Geschäfte, Cafés, Bars und Diskotheken schließen hier um 20.00 Uhr, Supermärkte um 22.00 Uhr. Im öffentlichen Raum darf kein Alkohol konsumiert werden. Auch werden spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln von 20 auf 10 Personen begrenzt.​

    Alles Gute für die Reise und schöne gesunde Tage in PT
    irisb

     
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